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Alt 05.10.2018, 21:09   #71
perfidulo
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Ich kann diesen penetrant vorgebrachten Pessimismus überhaupt nicht teilen. Gerade wurde berichtet, dass China aus der Atomkraft aussteigt, weil die Erneuerbaren billiger sind und schneller Strom liefern.
Das wird auch RWE irgendwann kapieren. Dauert eben alles etwas länger hierzulande.

Es geht eben nicht alles weiter, wie immer.
Vor ein paar Jahrzehnten wurde man verspottet, wenn man das gefordert hat, was heute Realität ist.
Wenn die Grünen nicht so beinharte Antikommunisten gewesen wären, wäre die Energieversorgung heute in der Hand des Volkes.


Auch wenn es wie üblich als Off-Topic gegeiselt wird: Sexuelle Belästung war früher auch kein Problem und Kinder durften in der Schule geprügelt werden. Frauen durften in der BRD nicht ohne Zustimmung ihres Ehemanns arbeiten. Homoehe konnte man sich nicht mal vorstellen.
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Alt 06.10.2018, 12:36   #72
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Wenn die Grünen nicht so beinharte Antikommunisten gewesen wären, wäre die Energieversorgung heute in der Hand des Volkes.


Zitat:
Auch wenn es wie üblich als Off-Topic gegeiselt wird: Sexuelle Belästung war früher auch kein Problem und Kinder durften in der Schule geprügelt werden. Frauen durften in der BRD nicht ohne Zustimmung ihres Ehemanns arbeiten. Homoehe konnte man sich nicht mal vorstellen.
Das ist natürlich OT, aber das macht ja nichts. Immerhin wird eine Illusion von Bewegung erzeugt.
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Alt 06.10.2018, 13:13   #73
perfidulo
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Zum Verhalten der Grünen
Zitat:
Die Grünen wollen bei der Räumung des Hambacher Forstes offenbar noch mehr einbringen als bislang gedacht. Sie kündigten vereinzelt an, ihren persönlichen Einsatz sogar in der Form vorzubringen, dass sie Sitzblockaden unternehmen würden. Das Innenministerium aus Nordrhein-Westfalen protestierte vorsorglich schon einmal. Der größere Skandal jedoch ist offenbar das grüne Verhalten im Jahr 2016. Damals wollten die Grünen den Wald roden. Was Anton Hofreiter dazu wohl sagt?

Rodung wurde ausgesetzt…

Bis vor kurzem tobt der Kampf um die weitere Rodung. Der Tod eines Beobachters hatte beide Seiten kurzzeitig zur Ruhe gebracht. Aktuell sollen noch ungefähr 20 Baumhäuser existieren, die noch nicht gerodet worden sind.

Grünen sind dagegen, so auch die Meinung von Anton Hofreiter. Der „Focus“ meldet den Wortlaut: „Für uns ist klar: Reden statt Räumen und Roden. Das muss die Devise sein.“ Kritiker reiben sich verwundert die Augen. Im Jahr 2016 regierten die Grünen in NRW mit. Damals beschloss die Landesregierung der Koalition von SPD und Grünen, dass der „Braunkohleabbau (…) im rheinischen Revier weiterhin erforderlich“ sei. (…) die Abbaugrenzen der Tagebaue Inden und Hambach (würden) unverändert“ bleiben. Heute ätzen die neuen Regierenden der Union. Der Innenminister, Herbert Reul, etwa meint, „Glaubwürdigkeit sieht anders aus“.

Die FDP ist der Ansicht, den Grünen seien vor Jahren die Ministerposten wohl wichtiger gewesen als der Umweltschutz. Die Grünen wiederum nehmen für sich in Anspruch, zumindest eine Reduzierung des Tagebaus Garzweiler um ein Drittel erreicht zu haben. Dies sei ein „Kraftakt“ gewesen. Heute würden die Grünen darüber hinaus anders entscheiden und die Rodung verhindern. Sie sehen also keinen nennenswerten Widerspruch zu den damaligen und wohl eindeutigen Taten. Ein Beigeschmack bleibt. Und der ist bitter.
Die Grünen – eine Partei wie jede andere? Herr Hofreiter: Übernehmen Sie.
Die Quelle ist eine merkwürdige Plattform, die ich hart an der VT-Grenze ansiedeln würde. Direktes Verlinken ist ja nicht erwünscht um keinen Traffic zu erzeugen.

Aber unter der Überschrift "ENTHÜLLT: Der grüne Skandal um den Hambacher Forst – unfassbar" dürfte es leicht zu finden sein. Aber die Frage ist nicht, ob die Quelle eventuell unseriös ist, sondern ob stimmt, was da geschrieben steht. Ein konsequenter Streit gegen die Braunkohle, wenn man 2/3 von Garzweiler opfert, sieht irgendwie anders aus.
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Alt 10.10.2018, 07:39   #74
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Ein konsequenter Streit gegen die Braunkohle, wenn man 2/3 von Garzweiler opfert, sieht irgendwie anders aus.
Wo machst Du da überhaupt einen Widerspruch aus? Das habe ich jetzt nach 10 Minuten Nachdenken noch nicht herausgefunden. Wie hätten die Grünen denn handeln sollen, damit das Ergebnis Dir gefällt?
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Alt 10.10.2018, 08:12   #75
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wo machst Du da überhaupt einen Widerspruch aus? Das habe ich jetzt nach 10 Minuten Nachdenken noch nicht herausgefunden. Wie hätten die Grünen denn handeln sollen, damit das Ergebnis Dir gefällt?
Sie hätten so konsequent handeln sollen, wie alle, denen die nackten Fakten bekannt sind:
  1. Braunkohle ist die am meisten umweltschädliche Form der Energiegewinnung (meist reduziert auf Stromerzeugung)
  2. Die Fortführung der Tagebaue ist keine Zukunftstechnik, da sie in ein paar Jahrzehnten erschöpft (ausgekohlt) sind.
Vielleicht solltest Du mehr als 10 Minuten Nachsinnen und vor allem solltest Du Dich über die jahrzehntelange Diskussion in der Fachwelt informieren.
In der Lausitz und im mitteldeutschen Braunkohle-Revier läuft der Ausstieg seit Jahren. Es geht also, wenn man will.
Nur da will die SPD das Rad wieder zurückdrehen.
Wir hatten die Diskussion Anfang der 1990er in der damaligen PDS, wo beinharte Stalinisten im Verbund mit der IG Bergbau an der Kohle festhalten wollten. Aber Kurzsichtigkeit und Verrat von Prinzipien ist kein Privileg der Grünen.
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Alt 10.10.2018, 12:19   #76
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Sie hätten so konsequent handeln sollen, wie alle, denen die nackten Fakten bekannt sind:
Moment mal. Meines Wissens sind die Grünen die einzige Partei, die Du in dem Zusammenhang überhaupt unterstützen könntest. Wie "handeln" denn andere betroffene Menschen (z.B. RWE-Aktionäre oder -Kunden)? Würdest Du das "konsequent" nennen?

Zitat:
  1. Braunkohle ist die am meisten umweltschädliche Form der Energiegewinnung (meist reduziert auf Stromerzeugung)
  2. Die Fortführung der Tagebaue ist keine Zukunftstechnik, da sie in ein paar Jahrzehnten erschöpft (ausgekohlt) sind.
Das sind beides Argumente der Nachhaltigkeit. Beides sind keine Argumente gegen profitablen Abbau von Braunkohle. RWE kümmert es einen Scheiß, wie die Umwelt geschädigt wird, oder ob sie ihren Tagebau in 20 oder 30 Jahren dichtmachen müssen.

Zitat:
In der Lausitz und im mitteldeutschen Braunkohle-Revier läuft der Ausstieg seit Jahren. Es geht also, wenn man will.
Naja, und warum will man bei RWE nicht? Und vor allem, warum gibt es (scheinbar) keine Möglichkeiten, auf RWE einzuwirken, außer Zwang? Und was ist an Zwang in dem Zusammenhang verkehrt?

Bitte versuche, Deine Tiraden in Zukunft etwas einzuschränken. Ansonsten verwarne ich Dich irgendwann wegen Beleidigung, und dann ist das Gezeter wieder groß und der Mundtod tritt ein.
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Alt 10.10.2018, 17:13   #77
basti_79
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Bei Heise wird die ökonomische Insolvenz von RWE prognostiziert. Abgesehen davon begeht man mal wieder den Fehler, Kursgewinne von Aktien als reales Geld darzustellen:

Zitat:
Im direkten Anschluss an die Verkündigung des Gerichtsurteils rauschte die RWE-Aktie in den Keller, landete auf einem Dreimonatstief, liegt nun als [derzeit] schlechtester Titel am Ende alle DAX-Werte und vernichtete fast eine Milliarde Euro an Anlegerkapital.
Die Milliarde war natürlich nirgendwo vorhanden, außer in den Köpfen der Anleger.

Zitat:
Selbst der RWE-Investor Deka, eine Tochterfirma der Sparkassen-Finanzgruppe, ließ noch vor dem Gerichtsbeschluss verlautbaren, dass RWE "Angesichts der zugespitzten Situation im Hambacher Forst" in "Besonnenheit und Weitsicht" die Rodungsarbeiten aussetzen solle.
Dann würde natürlich der Aktienkurs noch weiter abrutschen, weswegen RWE jetzt eine gute Ausrede hat, mit aller Gewalt weiterzukämpfen.

Was auch auffällt: in diesem Zusammenhang darf auf einmal öffentlich über Polizeigewalt gesprochen werden, und dem toten Journalisten wird nicht etwa Hochverrat in Tateinheit mit Wehrkraftzersetzung vorgeworfen, wie das in anderen Zusammenhängen üblich ist, sondern man darf sogar darüber nachdenken, ob der Unfall nicht vielleicht vermeidbar gewesen wäre.

Diese Verschiebungen müssen damit zusammenhängen, dass "Wald" einen konservativen Wert darstellt, anders als Menschenrechte oder allgemeinpolitische Erwägungen, wie z.B. die Frage, welches Mitspracherecht Leute haben, die in der Nähe großer Industrieanlagen wohnen (werden).

Eins spricht aber aus dem Artikel, das mich dann doch überrascht hat: der Autor schien die Illusion gehabt zu haben, dass "Moral", "Ethik" oder "Recht" Kategorien wären, in denen man Konzerne wie RWE messen könne. Das war noch nie der Fall. Es handelt sich um eine der Lebenslügen der "westlichen Demokratien".

https://www.heise.de/tp/features/Das...E-4186213.html
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Alt 13.10.2018, 21:14   #78
HaraldL
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Ist eigentlich das Gebiet zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach nicht auch ein UFO-Hotspot in Deutschland?
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Alt 13.10.2018, 23:31   #79
perfidulo
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Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Ist eigentlich das Gebiet zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach nicht auch ein UFO-Hotspot in Deutschland?
Klar! Und beim Baggern kam ein UFO ans Tageslicht, was natürlich vertuscht wurde.
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Alt 14.10.2018, 12:01   #80
Venkman
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Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Ist eigentlich das Gebiet zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach nicht auch ein UFO-Hotspot in Deutschland?
Ist deine Frage eigentlich OT?

Wenn ja, Glückwunsch für die ausbleibende Ermahnung/Verwarnung.

Schonmal über einen "Moderatorenposten" nachgedacht?
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"Es ist eine ewige Erfahrung, daß jeder Mensch, der Macht in Händen hat, geneigt ist, sie zu mißbrauchen. Er geht soweit, bis er Schranken findet."
- Charles Baron de Montesquieu -
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