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Außergewöhnliche Funde Die Piri Reis Karten, die Maschine von Antikythera oder die Goldflieger aus Südamerika - letzte Zeugen einer uralten Hochzivilisation?

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Alt 16.05.2003, 19:07   #1
Zwirni
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Beiträge: 3.540
Standard Die Monolith-Brücke von Bhimpul

Ähnliche imposante und nach heutigem Stand unseres Wissens über die technische Entwicklung eigentlich unmögliche (oder schwer mögliche) Bauwerke wie Baalbek oder Gizeh-Pyramiden gibt es auch in Indien -einem für mich, ähnlich wie Südamerika, historisch äußerst interessantem Land. Die Monolith-Brücke von Bhimpul soll ebenso wie die beiden anderen Bauten vor mehr als 5000 Jahren gebaut wurden sein. Die komplett aus Granit bestehende Brücke wiegt Schätzungsweise zwischen 1100 und 1500 Tonnen und liegt damit nur Leicht über dem Gewicht des "Klotzes" Baalbek. Beide "Steine" wurden künstlich in ihre derzeitige Lage gebracht - besonders bei Bhimpul muss es so gewesen sein. Der Stein soll in einer unmöglichen Lage zwischen 2 Felsklippen über einem reißenden Fluss liegen.

Anfang der 90er Jahre tauchten erstmals Fotos des Monstrums auf. Für westliche Wissenschaftler war er seitdem kaum zugänglich - er liegt Mitten in einem militärischen Sperrgebiet zwischen den Grenzen Indiens, Nepals und Tibets (zu China gehörend). 1999 gelang es einem westlichen Krishna-Mönch auf Grund seiner religiösen Privilegien zu der Brücke vorzudringen. Die aus dieser Besichtigung resultierenden Fotos könnt ihr auf der bisher besten deutschen Quelle finden: http://www.armin-risi.ch/artikel/stein.html

Wie wurde dieser Granit-Stein in diese Lage gebracht? Man sollte hierbei vor allem die örtlichen Sagen und Geschichten beachten. Demnach soll der Mensch bis vor etwa 5000 Jahren in einer anderen Art Wesenheit gelebt haben. Er war im Vergleich zu heute ungemein stärker, langlebiger und begabter. Durch diese Fähigkeiten soll es von Bhima (einer indischen Sagengestalt) möglich gewesen sein, die Brücke zusammen mit einigen wenigen Gehilfen anzubringen.

Hartnäckig wird sicher wohl auch hier in den Antworten auf diesen Beitrag die Einmischung durch Außerirdische als Ursache herangezogen werden. In dem Fall halte ich dies jedoch für unwahrscheinlich. Was sollten Außerirdische mit einer Brücke mitten im größten Gebirge der Erde? Tibet kann man von Indien aus auch auf einfacheren Wegen erreichen, und auch andersrum.

Viel eher sehe ich eine Lösung für dieses, und auch das "Problem" Baalbek in einer möglichen Veränderung des Menschen wodurch er bestimmte Fähigkeiten verlor. Diese Veränderung könnte auch durch Außerirdische oder höher entwickelte Menschen geschehen sein, die jedoch letztlich nicht der Grund für den Bau dieser gewaltigen Bauten sind.
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Alt 16.05.2003, 19:54   #2
GerdB
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Kann es bei dieser Brücke in Indien nicht sein,das dieser Stein
schon immer da gelegen hat - und nur als Brücke behauen wurde ?
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Alt 16.05.2003, 20:04   #3
Zwirni
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Beiträge: 3.540
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Um die Frage zu Beantworten müsste ein Zitat aus der oben genannten Website reichen:

Zitat:
Beim Betrachten der Lage des Steins wird sogleich offensichtlich, daß er mit Plan an dieser Stelle eingefügt wurde. Auf der Westseite liegt der Stein auf einem Felssims, der in knapp acht Metern Tiefe ansetzt. Während der Stein auf dieser Seite bündig an der Schluchtwand ansetzt, wurde er auf der Ostseite in eine eingebuchtete Vertiefung der Felsstufe hineingelegt, und zwar gerade dort, wo diese Vertiefung anfängt. Der Stein liegt mit zwei bis drei Metern Länge in dieser Vertiefung, die wie eine natürliche Galerie anmutet, da der Fels an dieser Stelle überhängend ist.

Die Struktur dieser beiden Stellen der Schlucht macht klar, warum sich der Stein gerade dort befindet, denn es ist die einzige Stelle, wo ein solcher Stein eingefügt werden konnte.

Der Stein stammt aus dem umliegenden Gebirge, muß jedoch über mehrere Hundert Meter, vielleicht sogar über einige Kilometer herantransportiert worden sein. Auch die Form des Steines zeigt, daß er nicht einfach herabgestürzt sein kann, sondern durch eine äußere Einwirkung herausgetrennt bzw. bearbeitet wurde. Die Unterseite verläuft unnatürlich gerade, die beiden Seiten weisen eine wellenförmige Oberflächenstruktur auf, die an Bearbeitungsfurchen erinnert. Die obere Seite hingegen ist ziemlich unregelmäßig. (In neuerer Zeit wurde für die Pilger und das Militär eine Straße über die Steinbrücke gezogen, indem eine Rampe aufgeschüttet wurde, die mit einer Steinmauer befestigt ist.)
So zumindest einer der Betrachter. Ich habe bisher leider keine weitere Meinung und keinen weiteren Bericht über diese Brücke gefunden. Vielleicht hat da einer von euch ja etwas?
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2003, 21:23   #4
GerdB
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ja - den Bericht hab ich auch gelesen - aber eben nur diesen .
Leider findet man darüber nicht so viel !
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Alt 19.05.2003, 02:48   #5
Sereck
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Registriert seit: 25.09.2002
Beiträge: 2.497
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das stimmt!zu diesem monolithen gibt es sehr wenig.
allerdings kann man von der künstlichen natur diese objektes ausgehen.
soweit ich weiss,und was hier auch schon gesagt wurde,besteht der monolith aus granit.das umliegende gestein ist allerdings normaler fels.nur tiefer im gebirge gibt es solche blöcke.es muss also dorthin gebracht worden sein.
Sereck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 21:00   #6
Dragonhoard
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Registriert seit: 02.03.2002
Beiträge: 1.434
Standard

Zitat:
Original von Sereck
... besteht der monolith aus granit.das umliegende gestein ist allerdings normaler fels.
Aus was besteht den "Normaler Fels"? Is nicht bös gemeint!

Wenn der Block aus Granit besteht, dann könnte es ja auch Schiefer sein. Der ist sehr geometrisch aufgebaut und bricht in sehr regelmäßige Formen, auch ohne menschliches Zutun.

Bei meiner Suche nach der Brücke in Netz habe ich einige Seiten gefunden auf denen die Brücke erwähnt wird, allerdings nur als Sightseeingobjekt bei Trekkingtouren.
Nur auf einer Seite konnte ich ein Foto finden: Bhimpul-Brücke

Allerdings weisen auch Felsen im Vorder- und Hintergrund sehr regelmäßige Formen auf, anscheinend bestehen sich aus dem selben Gestein, ich wäre also mit dem künstlichen Ursprung ein wenig vorsichtig. Dass es eine Bearbeitung des Felsen gegeben hat ist durchaus möglich, zumal er ja in den Mythen dieser Region verankert ist.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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