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Alt 09.05.2003, 12:44   #1
Wishmaster
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Beiträge: n/a
Frage Warum fließt hier kein Strom?

Hallo!
Ich hoffe, das ich mit meinem ersten Beitrag hier nicht zu sehr am Topic vorbeirede, aber auf jeden Fall gehts um Physik und ich hoffe, das ich hier mal eine befriedigende Antwort auf mein Problem bekomme, weil ich mit noch jemandem schon etliche Leute mit dem Thema in Erklärungsnot gebracht habe bzw. wir nie so richtig mit der Antwort zufrieden sein konnten.
Es geht um zwei geladene Batterien, die nur über den einen Pluspol der einen und den Minuspol der anderen Batterie miteinander verbunden sind. Warum fließt dort kein Strom?? Es ist doch auf der einen Seite Elektronenüberschuß vorhanden sowie auf der anderen Seite Elektronenmangel. Die Antwort, dass der Stromkreis nicht geschlossen ist, reicht uns nicht!
Analog dazu kann man doch auch zwei Röhren nehmen, wobei man eine mit Wasser füllt und die andere nicht. Wenn man die jetzt über einen Schlauch verbindet, gleichen sich doch auch die Potenziale aus. Einige sagen, bei den Batterien gehts nicht, da die Elektronen(also der Überschuß) ja jeweils aus der selben Batterie kommen und nicht aus der anderen, also besteht kein Potenzial. Aber bei den Röhren nehm ich das Wasser doch auch nicht der anderen Röhre weg Wer kann das mal aufklären? Mfg, Wishmaster
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Alt 09.05.2003, 16:58   #2
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

mal stinknormal betrachtet und ausgesprochen

also beim wasser "is klar" ist der anregende "bewegende"
teil durch erdanziehung gegeben. - verteilwirkung.

bei spannung/stromfluss ist der anregende teil im
"ohne messmittel" sichten - nicht vorhanden.

jedoch ist die basis der entladung /fluss
mit messmitteln zb auch über luft/feuchte möglich.
dauert nur länger bis unbrauchbar leer

eine andere möglichkeit ist beim anlegen einer frequenz
"weiterhin ohne kabelkreislauf" möglich.
.. mit unterschiedlichen wirkungen - laden bzw entladen.
je nach versuchs aufbau.

also - ein relativer grundsatz - alles volle leert sich
wie auch der gegensatz - das anregende medium bestimmt
dabei die geschwindigkeit.

oder will irgendwer einspruch einlegen?
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Alt 09.05.2003, 17:33   #3
GerdB
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard RE: Warum fließt hier kein Strom?

Zitat:
Original von Wishmaster
Hallo!
...
Analog dazu kann man doch auch zwei Röhren nehmen, wobei man eine mit Wasser füllt und die andere nicht. Wenn man die jetzt über einen Schlauch verbindet, gleichen sich doch auch die Potenziale aus.
schlechter vergleich - deine batterien sind gleich voll -
bei gleichvollen wasserröhrchen fliesst da auch nix !
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Alt 09.05.2003, 18:20   #4
Wishmaster
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard RE: Warum fließt hier kein Strom?

Zitat:
Original von GerdB

schlechter vergleich - deine batterien sind gleich voll -
bei gleichvollen wasserröhrchen fliesst da auch nix !
Was bedeutet denn, die Batterien sind voll? Das an dem Minuspol (egal bei welcher der beiden Batterien) doch víele Elektronen vorhanden sind, die bestrebt sind, bei einer Verbindung zum Pluspol hinzuwandern, weil sie dort "fehlen" (egal, bei welcher der beiden Batterien, oder doch nicht?) Also müßte doch ein gewisser Potenzialunterschied zwischen den angeschlossenen Polen existieren.

@nane: So richtig versteh ich noch nicht, was Du meinst. Entladung über Luftfeuchte ist möglich, bräuchte ich doch hier aber nicht, da doch ein Kabel bzw. Leiter zwei Pole verbindet. Und der Verbraucher(das angeregte Medium?) nimmt sich immer so viel Strom, wie er braucht, das meinst Du doch!? Ok, ich kann ja auch in das Kabel einen Verbraucher einbauen, ändert aber an der Sache doch nichts, da hier doch der angeschlossene Pluspol der einen Batterie das "regeln" müsste, oder nicht? Rein theoretisch müßte ein Strom fließen, genau so, als wenn man eine Batterie kurz schließt. Aber warum passiert da nix?
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Alt 10.05.2003, 01:07   #5
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

ok - bleiben wir beim wasser beispiel ..

angenommen 2 gleichgrosse behälter gleich gefüllt.
um zu simulieren das ein bedarf bzw überschuss einer
seite besteht - sind beide mit schlauch verbunden.
dann schütten wir in einen behälter überschuss rein
gleicht sich aus - verteilwirkung/ausgleich durch erdanziehung.

2 batterien juckt die erdanziehung leider zu wenig ..
zumindest den elektrischen inhalt

die anregung muss schon vorhanden sein.
dein versuch der verbindung kommt dem versuch gleich
- eine batterie aus der horizontal position in die vertikale
zu drehen je nach pol der sich unten befindet - füllt
oder leert sich die ladung.

im grunde ist "eine" batterie schon ein verbundenes zwei
becken gefäss. nur halt ohne schwerkraftbezug -
ein "in sich" funktionierendes system.
je ein becken jeweils einer batterie ist trotz ungleichheit
kein neues system welches einen ausgleich bringen könnte.
der grund liegt im schon geschlossenen system welches
intern ein potenzial nutzt und ausgleichen muss.
also muss - um beide internen becken zu nutzen -
auch beidseitig kontaktet werden.

auweia - konnte man das verstehen?
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Alt 11.05.2003, 09:17   #6
Wishmaster
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo nane!
Das mit den Becken hast Du gut erklärt, so ungefähr kann man es sich wohl vorstellen, bei diesem Versuch könnte man ja auch einfach sagen, das die Batterien in Reihe geschalten sind, also verdoppelt sich(bei gleicher Voltzahl) die mögliche Spannung an den Polen(allgemein bekannt). Das würde jetzt wohl heißen, dass man dadurch beide "internen Becken" verdoppelt und man dadurch z.B. 24V statt 12V an den freien Polen abgreifen könnte, die verbundenen Pole in eigentlichem Sinne gibts dann nicht mehr, es verhält sich wie eine große Batterie mit z.B. 12 statt 6 Zellen. Hab ich das jetzt richtig formuliert? Gruß, Wishmaster
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Alt 13.05.2003, 08:11   #7
Dragonhoard
Lebende Foren-Legende
 
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Registriert seit: 02.03.2002
Beiträge: 1.434
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Nun dann geb ich auch noch meinen Senf dazu:
Es stimmt zwar, dass Elektronen von einer Batterie zur anderen wandern müßten, aber es passiert ja noch ein anderer Vorgang innerhalb der Batterie. Meist sind ja die Elektroden ein Metallstab, oder -becher. Diese befinden sich in einer Säure. Aufgrund der elektrochemischen Spannungreihe löst sich nun das unedlere Metall zu gunsten des edleren auf, über die Verbindung (Kabel) fließt ein messbarer Strom. Soweit so klar.
Würde es jetzt innerhalb der Batterie aber keinen Potenzialausgleich geben, so würde sich die eine Seite immer mehr positiv, die andere immer mehr negativ aufladen. Aufgrund der Anziehungskräfte zwischen ungleichnahmigen Ladungen würden keine Elektronen mehr aus dem negativen Bereich entweichen können, da sie zu stark gebunden wären.

Genau dass ist dein Problem, Wishmaster.
Innerhalb der selben Batterie sorgen H+ Ionen für einen Potenzialausgleich, es fließen "unten" genausoviel H+ Ionen zurück, wie "oben" Elektronen weg. Die beiden "Kammern" der Batterie sind gegeneinander elektrisch neutral, der Potenzialunterschied besteht zwischen den beiden Metallelektroden.
In deinem Fall können keine H+ Ionen fließen, da ja die beiden Batterie gegeneinander elektrisch isoliert sind.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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