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Asien Asien birgt noch so manches Geheimnis über unsere früheste Vorzeit, versunkene Hochkulturen...

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Alt 10.02.2018, 21:01   #21
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen

Noch viel abstruser finde ich den Versuch, neuzeitliche Maßstäbe an die Steinzeit anzulegen. Einem Mitglied der TBK wäre vermutlich nicht einmal im Traum der Gedanke gekommen, das andere Ende der Nordsee/des Atlantik zu suchen.
Ich bitte dich, basti, unterschätze deine TBK (Trichterbecherkultur) doch nicht so unverschämt!!!

Denn wenn du so denkst, müsstest du auch sagen, dass die mittelalterlichen Spanier und Portugiesen vermutlich nicht im Traum auf den Gedanken gekommen wären, den Atlantik zu übersegeln. (So abstrus dir das vielleicht auch erscheinen mag, zufällig ist das Ereignis recht gut überliefert.)
Sind sie auch nicht - generell gesprochen. Doch ein einziger Mann - Columbus - war dafür schon ausreichend!
Und siehe da, plötzlich war ein ganz fremder Kontinent weiter entfernt als alles vorstellbare, fest in spanischer und portugiesischer Hand!

Und genau der gleiche Prozess wird sich auch schon vor 10000, 20000 oder mehr Jahren abgespielt haben. Ein einzelner Mann genügt, um ein Reich mehr auszudehnen, als alle Vorfahren in 1000 Jahren! (Alexander der Große)

Und ob man dann seine Nachfahren irgendwann noch nachweisen, oder gar 10000 Jahre später noch brauchbare Funde durch Zufall davon machen kann, das steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
Unterschätzt doch nicht immer unsere eigene Rasse!
Wir waren immer gleich, egal wann wir wo gelebt haben...
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Die Geschichte der Menschheit ist eine nähere Betrachtung wert!

Geändert von ElLobo1 (10.02.2018 um 21:03 Uhr).
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Alt 11.02.2018, 00:12   #22
querdenkerSZ
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Zitat:
Sind sie auch nicht - generell gesprochen. Doch ein einziger Mann - Columbus - war dafür schon ausreichend!
Und siehe da, plötzlich war ein ganz fremder Kontinent weiter entfernt als alles vorstellbare, fest in spanischer und portugiesischer Hand!
Du solltest wirlkich mal lesen zumindestens die Beiträge hier wurde dir schon mehrfach erklärt....Columus ging von einer falschen Berechnung des Erdumfangs aus und meinte darum der Seeweg nach Westen wäre kürzer , er wollte zuerst für die Portugiesen ( damals die Entdeckernatio n ) segeln die wussten aber das Columbus sich irrte was beide nicht wussten war das da noch Amerika dazwischen befand....

Im Übrigen wie gehabt reine Igonoranz und Wunschdenken...
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Alt 11.02.2018, 01:22   #23
perfidulo
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Zitat:
Zitat von querdenkerSZ Beitrag anzeigen
....er wollte zuerst für die Portugiesen (damals die Entdeckernation )...
Naja, sie haben nur "entdeckt" was die Araber längst kannten. Es gab regelmässige Verbindungen zwischen Ostafrika und Indien bis runter nach Madagaskar.

Am Ende haben sich die Europäer dort festgesetzt, weil sie brutaler und skrupelloser waren.

Aus europäischer Sicht wird des als "Entdeckung" dargestellt, als kulturelle Grosstat, was nur die "unfreundliche Übernahme" eines weitverzweigten Unternehmens war.

Auch bei Kolumbus ging es im Wesentlichen darum den Zwischenhandel im Osten des Mittelmeer auszuschalten und direkt an die Reichtümer zu kommen, vor allem Gewürze und andere Luxusgüter.
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Alt 11.02.2018, 02:16   #24
querdenkerSZ
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perfidulo

Zitat:
Naja, sie haben nur "entdeckt" was die Araber längst kannten. Es gab regelmässige Verbindungen zwischen Ostafrika und Indien bis runter nach Madagaskar.
ääääää ja aber die Araber fuhren durchs Rote Meer bzw den Persischen Golf und nicht um Afrika......oder reisten gleich durch die Wüste und übers Gebirge..
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Alt 11.02.2018, 02:42   #25
ElLobo1
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Zitat von querdenkerSZ Beitrag anzeigen
ElLobo1
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Du solltest wirlkich mal lesen zumindestens die Beiträge hier wurde dir schon mehrfach erklärt....Columus ging von einer falschen Berechnung des Erdumfangs aus und meinte darum der Seeweg nach Westen wäre kürzer , er wollte zuerst für die Portugiesen ( damals die Entdeckernatio n ) segeln die wussten aber das Columbus sich irrte was beide nicht wussten war das da noch Amerika dazwischen befand....

Im Übrigen wie gehabt reine Igonoranz und Wunschdenken...
das weiß ich doch.
Und jetzt stelle dir mal vor, wie viele Irrtümer es noch so im laufe der menschlichen Frühgeschichte gegeben hat. Die Geschichte lebt von Irrtümern. Und dadurch entstehen ganz neue und unvorhersehbare Konstellationen. Einfach durch Zufall oder Schicksal. Oder "göttliche Führung" - wer weiß?
Das berücksichtigen die sonst so tüchtigen Archäologen niemals... leider!
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Alt 11.02.2018, 02:45   #26
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen

Am Ende haben sich die Europäer dort festgesetzt, weil sie brutaler und skrupelloser waren.
Das brutale und skrupellose ist es doch, was uns weiter bringt, selbst wenn das moderne Pazifisten immer verdrängen wollen.
Ohne Risiko oder Gefahr kein Erfolg!
So war es immer
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Alt 11.02.2018, 02:51   #27
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Naja, sie haben nur "entdeckt" was die Araber längst kannten.
Ja, die Araber...

da fällt mir doch gleich wieder die Piri Reis Karte ein.
Wer weiß schon, was arabische Völker noch so alles wussten - oder fernöstliche, oder gleich sogenannte amerikanische Ureinwohner, die ja genauso wie die australischen Ureinwohner die Welt zu einer Zeit komplett besiedelt haben, als sie noch voller Monster und Urweltgiganten war, die es heute nicht mehr gibt...

Das waren Abenteurer. Immer weiter hin zum Horizont. So ist der mensch. So sind wir. Egal was Schreibtischarchäologen auch immer behaupten, die ja gerne jedes Volk anhand ihrer Keramikfunde eingrenzen und begrenzen wollen.

Wie schön, wenn etwas in eine bestimmte Schublade passt !

Ich nicht. Und unsere Vorfahren schon gar nicht

Vergesst das nicht, denn sonst schaut eure rekonstruierte Geschichte nicht nur Schwarz-Weiß, sondern auch unrealistisch und langweilig aus.
War sie sicher nicht
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Alt 11.02.2018, 09:31   #28
querdenkerSZ
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ElLobo1

Zitat:
Wie schön, wenn etwas in eine bestimmte Schublade passt !
LOL das von dir der alles was gross ist oder sich Pyramide nennt bar jeden Beweis uund gegen jede Erkenntnis in eine Schublade von der weltweiten Eiszeit - Hochkultur stopft..............
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Alt 11.02.2018, 10:21   #29
perfidulo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Das brutale und skrupellose ist es doch, was uns weiter bringt, selbst wenn das moderne Pazifisten immer verdrängen wollen. Ohne Risiko oder Gefahr kein Erfolg! So war es immer
Es wird mehr und mehr klar, dass bei Dir die reaktionäre Weltsicht aus allen Poren quillt.

Mit dem theoretischen Rüstzeug des 19. Jahrhunderts kann man nur Unsinn produzieren (AfD und die anderen Esoteriker).

Es ist nur merkwürdig, wie man die Besiedlung fremder Gebiete mit dem eigenen ausländerfeindlichen Impetus unter einen Hut bringt. Jeder soll doch dort bleiben, wo seine Heimat ist.

Es sei denn die "weisse Rasse" (die es nicht gibt) ist per Defintion überlegen und zur Weltherrschaft bestimmt. Infolgedessen ist bei Esoteriken auch ständig von "Weissen Göttern" die Rede und es wird massenhafter Mord (Sintflut) gutgeheissen.

Es ist eben die Denke von Leuten, die im Kolonialzeitalter stecken geblieben sind.
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Geändert von perfidulo (11.02.2018 um 10:23 Uhr).
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Alt 11.02.2018, 12:32   #30
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es wird mehr und mehr klar, dass bei Dir die reaktionäre Weltsicht aus allen Poren quillt.
Was ist d.A. der Gegensatz zu "reaktionär"? "Revolutionär"?
Denn im wahren Wortverständnis kann es nicht verwendet werden (rückschrittlich, fortschrittfeindlich).
Denn es wird immer von den Gegnern der jeweiligen Haltung verwendet (ist also negativ behaftet), obwohl damit in den meisten Fällen neue Horizonte eröffnen werden. Eigentlich ein Treppenwitz der Geschichte. Elobo möchte weg vom konservativen Umgang der Geschichts-Wissenschaft und deren Interpretationen und ihr unterstellt ihm reaktionäre Tendenzen?! Wie wäre der nächste Ausdruck? Konterrevolutionär?

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es ist eben die Denke von Leuten, die im Kolonialzeitalter stecken geblieben sind.Mit dem theoretischen Rüstzeug des 19. Jahrhunderts kann man nur Unsinn produzieren (AfD und die anderen Esoteriker).
Ich muss dich da korrigieren. Kolonisierung ist nie und war nie eine Erfindung des 19. Jhrt. Die gab es schon immer, von Alexander dem Große, über die Eroberungen der Römer, Ausbreitung des Islams, Kolonisierung Amerikas (zuerst durch Spanien und Portugal, dann durch England) und Russlands Eroberung Asiens und der "Einigung" des Chinesischen Reiches. Selbst die Griechen versuchten es durch zahlreiche Kriege zwischen den einzelnen Stadtstaaten.
Und exakt über diese Staaten, die in diesem Bereich "erfolgreich" waren, spricht man heute, nie über die, die gescheitert sind. Sie sind im Graben der Geschichte verschüttet worden und untergegangen, denn immer schrieb der Sieger die Geschichte.
Der Unterschied zum 19. Jhrt. war nur die Erfindung neuerer (erfolgreicher) Waffensysteme in "westlichen" Ländern, die die Kanonenboot-Diplomatie einführte (es waren übrigens die Amerikaner die ersten, mit ihren Schiffen der Constitution -Klasse und das war bereits im 18. Jhrt.)
Eine liberale, multikulturelle Einstellung hat es erst seit Mitte des 20. Jhrt. gegeben, als man eine lange kriegslose Zeit genoss. Und das, paradoxerweise, nur weil der Krieg durch die gegenseitige Bedrohung "kalt" war. Es gab zwar schon früher zahlreiche Ansätze, nur lebten deren Anhänger nicht lange genug, um erfolgreich zu sein...
Und ähh, die AfD sind Esoteriker?

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es ist nur merkwürdig, wie man die Besiedlung fremder Gebiete mit dem eigenen ausländerfeindlichen Impetus unter einen Hut bringt. Jeder soll doch dort bleiben, wo seine Heimat ist.
Wohl aus dem Zwang einer Realpolitik zu verstehen. Jede Volksgruppe hat nun mal ihre eigene Kultur (bzw. glaubt an eine solche) und glaubt leider, dass die eigene die beste aller guten sei. Deshalb wird jede "Volksgruppe" versuchen, die eigene "Kultur" zu verbreiten, sprich zu missionieren. Und das führt zwangsweise zu Konflikten, die man durch Trennung der Kulturgläubigen versucht zu entschärfen. Siehe Jugoslawien-Konflikt, wo man versuchte aus mehreren Kulturen eine einzige zu schaffen. Es funktionierte nur unter Zwangsherrschaft. Als die Zwangsherrschaft zu Ende war, brach der Konflikt aus.

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es sei denn die "weisse Rasse" (die es nicht gibt) ist per Defintion überlegen und zur Weltherrschaft bestimmt. Infolgedessen ist bei Esoteriken auch ständig von "Weissen Göttern" die Rede und es wird massenhafter Mord (Sintflut) gutgeheissen.
Das stimmt so nicht. Man weiß mittlerweile, dass die "Weißen Götter" eine Erfindung der Spanier war und nur Propagandazwecken diente. Nach dem erwähnten Axiom "Nur der Sieger schreibt die Geschichte!"

Geändert von MJ01 (11.02.2018 um 12:36 Uhr).
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