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Verschwörungstheorien Bilderberger, New World Order, Schattenregierungen, Weltregierung oder gar Weltdiktatur?

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Alt 04.03.2009, 19:37   #1
Re der Inka
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Es gibt hier nur eine Verschwörung...

Hallo ihr Menschen und die die so tun als ob sie Menschen wären,

es wird (hier) sehr viel über irgendwelche verschwörungen berichtet...
Die Bilderberger,die Zionisten,Die Illuminaten und -was weiss ich noch- was für Organisationen da besprochen werden.

Alle diese bösen Mächte wollen die herrschafft über diese unsere Welt erlangen,sie wollen uns versklaven,sie wollen uns dezimieren,sie wollen uns diktieren.

Doch über die einzig wahre verschwörung redet man eigentlich sehr wenig....

Ich bin der meinung es gibt nur eine echte verschwörung.Doch wer sind die Verschwörer?

Sind es die indogenen Naturvölker Amerikas?..ne.
Sind es die einwohner Afrikas ?..ne.
Villeicht die Aboriginals aus Australien...ne.
Sind es die Asiaten?....irgendwo schon aber auch die meine ich nicht.

Wer sind die ,die seit Jahrhunderten Menschen versklaven.
Wer hat die Aboriginies fast ausgerottet.
Wer hat die Ureinwohner Amerikas zu 99 % ausgerottet.
Wer hat ne Atombombe gebastelt und auf die Asiaten geworfen.

Wer sind die Bilderberger,die Illuminaten,die Nazis und neonazis.....

es sind immer die gleichen.......DIE WEISSE RASSE.

Zu oft wird vergessen das "die Linke" und "die rechte" Seite nur eines ist....zwei seiten eines Weges.des weges der weissen Rasse, die sich gegen die anderen verschworen haben.

(Natürlich machen nicht alle weissen mit....doch wenn in europa 70 % der Kinder übergewicht haben und in Afrika 70 % der Kinder an Hunger sterben....muss man schon einwenig mitschuld zugeben,oder nicht)


------------------------

Doch was berechtigt diese weissen Lebewesen dazu,uns dunkelhäutige Menschen so zu behandeln.?

Was sagen sie über sich selbst, diese Arier.(Nazis und Neo Nazis, die weissen)

Folgendes;

Vor Tausenden Jahren kamen "Besucher" aus dem Weltall.
Ihre Haut war Blau ihre Haare waren Blond ,diese Ausserirdischen zeugten mit den Bewohnern dieses Planeten ,auf dem wir heute Leben, Nachkommen.

Die Arschische Rasse....

Also die Nazis nennen sich Herrenmenschen weil sie sich als Nachfahren dieser Ausserirdischen sehen,gemeint sind die Blonden blauägigen Lebewesen.

(ihr wisst worauf ich hinaus will ???)


Richtig.....

WEISSE, Blonde,blauägige Lebewesen sind gar keine Menschen, sagen sie ja selbst von sich.
Es sind nachfahren ausserirdische Besucher.
Besuchen heisst aber auch ,wieder gehen...also....

Ihr Menschen...Aboriginies,Afrikaner,Indianer,Inder,As iaten alle ihr nicht weissen nicht blonden nicht blauäugigen.....

es wird zeit das die Besucher wieder unsere Welt verlassen.

---------------------

Natürlich......da das publikum hier wahrscheinlich vorwiegend weiss sein wird, wird meine aussage hier nicht gern gesehen sein,ist mir aber wurscht.


Wir müssen "Sie" mit ihren eigenen waffen schlagen.

Sie behaupten die Herren zu sein weil sie die Nachfahren der Atlantischen Ausserirdischen sind...

Genausogut könnten wir die übrigen Rassen behaupten....ihr seid ja gar keine richtigen Menschen.


das würde ich jedenfalls tun.(gleiches mit gleichem Bekämpfen).aberkennung des Menschenstatus...

PS; Was du nicht willst das ich tu dir und den deinen,
das tu du auch nicht mir und den meinen.
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Alt 04.03.2009, 20:04   #2
Acolina
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Zitat:
Zitat von Re der Inka Beitrag anzeigen
Die Arschische Rasse....
Jetzt hätte ich in der Tat fast diese Welt verlassen ... in einem heftigen Lachanfall
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 04.03.2009, 22:49   #3
Re der Inka
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Beiträge: n/a
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wer hat angst vorm weissen mann

niemand....

und wenn er kommt.?

dann raubt er dein land (Amerika,Australien,Südafrika)
tötet dein kind (im KZ)
bumst deine frau,( sekret-herrin oder prostituierte)
und
er raubt dir sogar ...
das gold aus dem mund (zhangold).

warum...?

er ist kein mensch,er ist kein tier er ist das arsch (ische) kind nummer 4.




ÄÄÄÄÄTsch

---------------------------------
Ach ja erzält mir bitte nicht, ist ja schon soooo lange her ....darüber braucht man nicht mehr reden...

ja genau...vor vietnam war der holocaust schon lange vorbei
und
vorm holocaust waren es die Aboriginies...
vor den Australischen ureinwohnern waren es die Afrikanischen sklaven...aber schon sooo lange her.
vor den Sklaven aus Afrika waren es die sog, Indianer...
und vor denen waren es eben Kreutzzüge........
und davor eben die Römer.

Alles schon soo lange her...

ps......oooo menkind...sollte ich jemals in die lage kommen(auge um auge-zahngold um Zahn-gold)

ja es ist richtig dass

Aug um Aug und Zahn um Zahn die Menscheit Blind und Zahnlos macht..
doch tue du nicht..........blabla..........blablabla.
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Alt 05.03.2009, 09:00   #4
Asujia
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So wie ich das sehe war das Problem Folgendes: Die "Weißen" (obwohl auch das, so wie "die Schwarzen, "die Asiaten" etc. eine unzulässige Vereinfachung ist) könnte man ersetzen mit "die Europäer". Und die haben eben als erstes fortschrittlichere Waffentechnologie entwickelt.

Ein Freund von mir hat das mal ganz lustig erklärt: "In Europa gabs nicht viel, außer viele Leute, und so kam man schon sehr früh drauf, wenn du was haben willst musst du es jemand anderem wegnehmen"

Da könnte man jetzt lange über Rationalisierung im Okzident sprechen und wie die einzelnen Faktoren zusammengespielt haben: es wurden ja viele Erfindungen aus anderen Erdteilen übernommen und weiterentwickelt. Handel, Überbevölkerung, Synergien aus verschiedenen Bereichen, die evangelische Religion als Funke, der die rationale Organisation aller Lebensbereiche angefacht hat...diese Rationalisierung steigerte wiederum die Effizienz der imperialistischen Expansion, die Expansion lieferte wiederum billige Rohstoffe, mit denen der Merkantilismus den Beginn des modernen Industriekapitalismus einläuten konnte...

Aber Krieg, Verwüstung, Genozid gabs auch, bevor die Europäer die Vorherrschaft erlangten. Die Europäer waren nur am "erfolgreichsten" dabei.
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Alt 05.03.2009, 10:15   #5
Sakslane
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Zitat:
Zitat von Asujia Beitrag anzeigen
Aber Krieg, Verwüstung, Genozid gabs auch, bevor die Europäer die Vorherrschaft erlangten. Die Europäer waren nur am "erfolgreichsten" dabei.
...und heutzutage erwartet man in Afrika finanzielle Unterstützung von den "westlichen Ländern", damit man dort neue Waffen kaufen und Bürgerkrieg spielen kann. Ach ja, und natürlich Piratenschiffe - die sind ja schließlich auch noch eine Einnahmequelle. Ist ja auch logisch, man braucht ja auch Militär und Waffen, um die hungernde Bevölkerung unter Kontrolle zu halten und am revoltieren zu hindern.
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Alt 05.03.2009, 10:27   #6
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Asujia Beitrag anzeigen
Ein Freund von mir hat das mal ganz lustig erklärt: "In Europa gabs nicht viel, außer viele Leute, und so kam man schon sehr früh drauf, wenn du was haben willst musst du es jemand anderem wegnehmen"
Ganz so simpel ist es sicher nicht.

Ich habe mich immer gefragt, warum ein Gewirr von Inselchen und Halbinseln, das an Asien angeklebt ist, zeitweise die Welt beherrscht hat. An der "reinen arischen Rasse" lag es bestimmt nicht, denn die ist pure Fiktion.

Ich vermute eher, daß es an dem ständigen Kontakt und Austausch auf verhältnismäßig engem Raum lag. Römer in Germanien, Germanen in Rom, Staufer auf Sizilien, Burgunder im Heiligen Land usw. usw. Klar, es gab ständig Kriege, aber mit wechselnden Fronten. Die Gegner von Gestern waren dann wieder Verbündete, Personal wurde ausgetauscht (französiche Ritter in Schottland, englische Bogenschützen in Italien), nicht zu vergessen die Wallfahrten.

Damit kam eine Vermischung und ein Austausch von Erfahrungen zustande, den es vermutlich in anderen Weltgegenden in diesem Maße nicht gab. Ausnahmen vielleicht das junge muslimische Reich bis weit nördlich von Spanien und das Reich von Dschingis Khan.

Jetzt absorbieren die USA Angehörige aller Völker und beziehen daraus ihre Stärke. Vielleicht wird die Kunstwelt der Emirate irgendwann diese Funktion übernehmen?
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Alt 06.03.2009, 00:17   #7
Asujia
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Zitat:
Ganz so simpel ist es sicher nicht.
Eh klar, deswegen hab ich ja "ganz lustig" geschrieben. Der, der diese Aussage tätigte, hat es ebenfalls nicht ernst gemeint.

Aber ein Körnchen Wahrheit steckt darin - militärische Stärke war bis in die Gegenwart einer DER Garanten für eine hegemoniale Position.

Wenn du weiter gelesen hättest, hättest du auch das gesehen:

Zitat:
Da könnte man jetzt lange über Rationalisierung im Okzident sprechen und wie die einzelnen Faktoren zusammengespielt haben: es wurden ja viele Erfindungen aus anderen Erdteilen übernommen und weiterentwickelt. Handel, Überbevölkerung, Synergien aus verschiedenen Bereichen, die evangelische Religion als Funke, der die rationale Organisation aller Lebensbereiche angefacht hat...diese Rationalisierung steigerte wiederum die Effizienz der imperialistischen Expansion, die Expansion lieferte wiederum billige Rohstoffe, mit denen der Merkantilismus den Beginn des modernen Industriekapitalismus einläuten konnte...
und das war nur die Spitze des Eisberges, sozusagen eine kleine abstrahierende Zusammenfassung. Da müsste man dann wieder die einzelnen Herrschergeschlechter beziehungsweise später Nationalstaaten analysieren, um das bis ins Detail aufzudröseln. Wirtschaftspolitik, Gesellschaftspolitik, Forschung, Religion, Kriege, Allianzen, Handelsverbindungen, etc, etc, etc.

Fakt ist, dass das Zusammenspiel dieser verschiedenen Faktoren ab dem 15./16. Jahrhundert einen enormen "Vorsprung" (dies soll nicht darüber hinweg täuschen, dass Entwicklung nicht zielgerichtet ist) in der funktionalen Differenzierung der Gesellschaft Europas bedingt hat, hierbei hilft z.B. die institutionelle Ökonomie als Erklärungsgrundlage (obwohl oder gerade weil sie sich untereinander die ganze Zeit bekriegt hat - lustigerweise sind die Auswirkungen eines Krieges sehr unterschiedlich, die einen gehen gestärkt daraus hervor, die anderen versinken in einer Mischung aus Bürgerkrieg, Anarchie und Korruption. Da kommen dann wieder andere Faktoren zum Tragen: kulturelle Homogenität, Interessen aus dem Ausland, etc., hier liefert die Dependenztheorie einige Erklärungen)

Aber über dieses Thema ließe sich stundenlang diskutieren. Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass ein (un)glücklicher Zufall die "Weißen" zu den imperialistischen Ursurpatoren gemacht hat, die sie waren und sind. Wenn die gleichen Bedingungen irgendwoanders früher entstanden wären, würden wir jetzt alle vor "den Asiaten" oder "den Afrikanern" oder "den Latinos" zittern (wird in Zukunft auch passieren, meiner Einschätzung nach. Beste Kandidaten dafür sind gerade "die Asiaten", obwohl man da so unterschiedliche Kulturen wie Russland und China in einen Topf werfen muss)
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Geändert von Asujia (06.03.2009 um 00:21 Uhr).
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Alt 06.03.2009, 04:11   #8
querdenkerSZ
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hi,
stimmt Asujia , die Türken haben bis zur zweiten Belagerung Wiens Kräftig mitgespielt , danach waren sie geschwächt und verloren Stück um Stück ihre Macht zumal es gleichzeitig zu internen Streitigkeiten kam .
Genau wie den russen fehlte ihnen eine bürgerliche Mittelschicht und so verloren sie wie diese den Anschluss in der Industralisierung.
Die Chinesen haben sich selber isoliert und sind damit auf dem technische Stand des 1800 Jahrhunderts stehen geblieben und wurde so zu Opfern der Europäer.
Die bewohner Amerikas hatten schon viel eher den Kontakt verloren und kannten nichtmal das Eisen , so wurden sie leichte Opfer der kolonialmächte .
Dabei dürfen wir aber nicht vergessen daß sowohl Atzteken (mexiko ) wie Inka ( südamerika ) selber Imperialisten waren die ihre Nachbarn unterdrückten .
Darum viel es den Spaniern ja so leicht , sie konnten sich mit den Unterworfenen verbünden .
Es hat eben jeder der konnte gemacht , und die die beim Austausch der Techniken nicht dabei waren wurden die Opfer.
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Alt 06.03.2009, 10:01   #9
perfidulo
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Zitat:
Zitat von querdenkerSZ Beitrag anzeigen
Genau wie den russen fehlte ihnen eine bürgerliche Mittelschicht und so verloren sie wie diese den Anschluss in der Industralisierung.
Die Vorzüge der bürgerlichen Mittelschicht sind ein Mythos des 19. Jahrhunderts, als sie die Geschichtsschreibung (vorher in kirchlicher Obhut) übernahm.
Entscheidend ist ein Klima, das Innovationen gegenüber aufgeschlossen ist und über starre soziale Grenzen hinweg kommuniziert.
Das waren eine zeitlang die "freien Städte", aber auch Klöster und einzelne Fürstenhöfe (etwa in Okzitanien)
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Alt 06.03.2009, 17:52   #10
querdenkerSZ
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Hi
,sorry Perfidulo , aber auf den Mythos muss ich bestehen . Bürgerlich kommt von Bürger also Städter und wenn wir uns in der Geschichte die Entwicklung von Wissenschaft und Industrialisierung ansehen so werden wir seit dem Mittelalter feststellen das nahezu alle grossen Erfinder , Wissenschaftler ; Unternehmensgründer dieser Schicht entsprungen sind .
Bsp. Banken Fugger , Welser , Medici usw.
Bsp. Erfinder : Benz , Daimler , Whatt , Gebründer Wright,
Bsp. Industrie : Krupp , Thyssen , Ford ,
egal welcher großen Erfindung , welchem Großkonzern wir auf die Finger sehen fast immer steht am Anfang jemand aus der bürgerlichen Mittelschicht.
Sehen wir uns hingegen die Verlierer der Industriellen Revolution an , finden wir in Europa z.B. Spanien und Rußland .

Beide waren wesentlcih größer ( Spanien inklusive Kolonien ) als Deutschland oder England , verfügten über gleichgroße oder größere Bevölkerungen sowie Bodenschätze .
Beide waren auch nicht vom Technologieaustausch ausgeschlosssen , im Gegensatzt zu China ( was aber eine selbstgewählte Isolation war ).
Was beide aber gemeinsam hatten war ein starker Adel und mächtige Kirchen denen das Land gehörte , eine große , arme Landbevölkerung mit niedrigem Bildungsniveu ( von den mächtigen so gewollt weil es ihnen ja so gut ging und sie an einer Änderung der Verhältnisse kein Interesse hatten )
und einem schwachen Bürgertum .
Gute Vergleiche dazu sind die wirtschafftlichen Entwicklungen der USA (rein bügerlich ) und Rußlands bis zum Ende des ersten Weltkriegs da Größe , Bevölkerungszahl und Bodenschätze in etwas vergleichbar sind.
Ein weiters hervoragendes Beisspiel ist ein Vergleich Japans und Chinas .
Beide lebten in selbstgewählter Isolation , verpassten dadurch den Anschluß an die Industrielle Revolution.
Bei beiden wurde diese mehr oder weniger gewaltsam von Westmächten aufgebrochen ( in China durch die Briten und Portugiesen in Japan durch die Amerikaner )
Während in China das althergebracht Feudalsysthem erhalten blieb wurde in Japan in der unter Kaiser Mutsuhito das Ständesysthem abegschafft , der Adel entmachtet und der Weg für das Bürgertum frei gemacht.
Eine Folge davon war unter anderem der Ausgang des Chinesisch-Japanischen-Kriegs 1895 und des Russisch-Japanischen -Kriegs
1905.
Ein besonderes Beisspiel ist China selbst.
Die älteste noch existirende Hochkultut der Welt erhaltene schriftliche Aufzeichnungen mit einem Alter bis zu 3.500 Jahren., Bau der Chinesischen Mauer seit der zweiten Hälfte des 5. vorchristlichen Jahrhunderts , Seidenweberei , Papier ,Buchdruck , Schiesspulver , Pulverrakete , Kanone alles Chinesische Erfindungen .
Trotz dieses technischen und wirtschaftlichen Vorsprungs sowie der wesentlich größeren Bevölkerung verloren die Chinesen den Anschluß in der Industriellen Revolution und wurden Opfer der Kolonialmächte .
Das Ende des Kaiserhauses 1911 brachte keine Änderung , Bürgerkrieg , Japanische Invasion ab 1931 , Zweiter Weltkrieg und schliesslich wieder Bürgerkrieg bis 1949 ( Sieg der Kommunisten ) verhinderten eine Veränderung und stürtzten das Land ins Chaos.
Wie jeder weiss schaften die Kommunisten Privateigentum und Bürgertum ab Trotz aller Bemühungen (Grosser Sprung ) blieb China mehr oder weniger ein Entwicklungsland .
Die Industrialisierung (ab 1958 ) zeigte nur mässigen Erfolg .
Wer etwas zu sagen hatte entschied die Partei und Parteimitgliedschaft und Linientreue waren wichtiger als Kompetenzen , übrigens eine Paralele zum vorindustriellen Europa nur hier war es die Zugehörigkeit zum Adel oder Klerus.
Seit der Wiedereinführung des Privateigentums in den späten 80ziger frühen 90ziger Jahren des 20. Jahrhunderts und damit wiedererstehen des Bürgertums beginnt der wirtschaftliche Wiederaufstieg Chinas mit einer atmenberaubenden Geschwindigkeit.
Eine Entwicklung die auch in Russland und Vietnam zu beobachten ist .
Der einzige Unterschied zu früher ist heute haben sie ein Bügertum und den Mittelstand und damals nicht , Bevölkerung, Land , Bodenschätze und Klima sind die selben.
Entsprechende Vergleiche sind auch Nord- und Südkorea der Norden unter kommunistischer Diktatur und ohne Bürgertum der Süden eine Demokratie mit Bürgertum und rasanter wirtschaftlicher Enrwicklung ( nach Demokratiesierung und Wegfall der Militärdiktatur.
Ein gutes Beispiel ist auch die Geschichte der USA und die unterschiedlichen Entwicklungen von Nord- Südstatten.
Der Süden klimatisch bevorzugt aber relativ dünn besiedelt (darum wurden ja die Sklaven eingeführt ) blieb auf dem Stand einer Agragwirtschafft stehen . Großgrundbesitzer ( Plantagenbesitzer ) also Großbürgertum ging es gut sie hatten das Geld und die Arbeitskräfte sowie den Zugang zu allen Technologien für eine Industrialisierung aber warum sollten sie es tun , es ging ihnen ja hervorragend und sie hatten keinerlei Interesse an einer Änderung der Lage ( Vergleichbar der Rolle des Adels in Rußland )
Die Norstaaten hingegen hatten ein Übergewicht an Klein- und Mittelstand.
Die durchschnittliche Farm war wesentlich kleiner und das Klima liess keinen Anbau von so gewinnbringen Erzeugnissen wie Baumwolle und Tabak zu.
Was sie hatten war eine wesentlich grössere Bevölkerung ( die Einwanderer kamen schliesslich an der Ostküste an , überwiegend New York ).
Von wem wurde die Industrielle Revolution im Norden umgesgetzt ?
Edison , Bell , die Gebrüder Wright , Ford ; Rockefeller egal welchen Namen eines Erfinders oder Unternehmensgründers man nachsieht , fast immer stammt dieser aus der bürgerlichen Mittelschicht.

Ich hoffe ich habe genug Namen und Daten genannt und mir wird nachgesehen das ich hier nicht noch zu dieser Menge jedesmal einen Link anhänge.
Alle von mir geannten Namen und Ereignisse lassen sich unter anderem bei Wikipedia nachsehn
querdenkerSZ ist offline   Mit Zitat antworten
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