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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 06.10.2003, 20:40   #1
Scott82
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Standard "Ausgrabungen" im Erbgut unserer frühen Vorfahren

Zitat:
Schering-Preis für den Genforscher Svante Pääbo

Warschau - Erst wenige Jahre lassen sich organische Hinterlassenschaften der Steinzeit wie Knochen genetisch untersuchen. Unter günstigen Umständen wie tiefer Temperatur finden Archäologen in ihnen genügend Reste, um die genetische Geschichte zu erschließen. Professor Svante Pääbo zählt hier zu den Pionieren: Er betreibt "Ausgrabungen im Genom". Der Schwede ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und erhält für seine Erkenntnisse über die Evolution von Menschenaffen, Neandertalern und des heutigen Menschen den mit 50 000 Euro dotierten Ernst-Schering-Preis. Die Preisverleihung findet heute im königlichen Schloss von Warschau statt.


Pääbos Forschung zeigte, dass die Neandertaler kein Bindeglied zwischen dem heutigen Menschen und den frühesten Hominiden sind, sondern ein Seitenzweig, der bereits vor etwa 600 000 Jahren aus dem gemeinsamen Stammbaum gesprossen ist. Sogar über die Sprachfähigkeit des Neandertalers können Genforscher um Pääbo etwas sagen: In ihm findet sich das FOXP2-Gen, allerdings mit denselben Genbausteinen wie bei den nichtmenschlichen Primaten. Erst beim Homo sapiens hat dieses Gen Veränderungen erfahren, die Sprachfähigkeit erlaubten. Denn die Menschen, die mit einer "archaischeren" FOXP2-Fassung zur Welt gekommen sind, können nicht verständlich sprechen. Das FOXP2-Gen scheint feinmotorische Prozesse in Muskelgruppen um den Sprechapparat zu regeln. Erst die Sprache hat die Ausbreitung des Homo sapiens über den Erdball beflügelt, sagt Pääbo. Und im Gegensatz zu früher sind dies nicht schöngeistige Spekulationen, sondern Ergebnisse aus Laboranalysen.
Antonia Rötger
Quelle: http://www2.welt.de/data/2003/09/26/173645.html

Eine interessante Tatsache tat sich am Himmel auf. Es wird derzeit spekuliert, dass der Neandertaler vom modernen Menschen verdrängt worden ist.

Nun die Frage: wer sind wir tatsächlich? Um grenzwissenschafltich erhaben zu bleiben.
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Alt 09.10.2003, 19:28   #2
Scott82
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Noch ein interessanter Artikel:

http://www.wissen.swr.de/sf/begleit/bg0057/gj07e.htm

Kleiner Abschnitt um die Gen-Verwandtschaft des Menschen mit Tieren:

Zitat:
Das gesamte Erbgut von Mensch und Schimpanse unterscheidet sich nur um rund 1,5%. Genetisch sind wir zu knapp 99% Schimpanse. Die menschliche DNA ähnelt aber auch anderen Tieren. Der Gorilla hat zu 98% dieselben Gene wie der Mensch. Die Maus zu 92%, die Fruchtfliege Trosophila zu 75%.
Ich bin gespannt, ob womöglich das ganze Leben, in zumindest genetischer Hinsicht, sich nicht zwischen Mensch und anderen Spezien zu sehr unterscheidet.

Vielleicht muss das Verständniss der Gene neu definiert werden.

Was meint ihr dazu?
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Alt 09.10.2003, 22:52   #3
Scott82
Gast
 
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Was gibt allerdings nun den Lebewesen das signifikante Aussehen, und was erhält sie am Leben? Ich habe per Internet die Antwort gefunden. Es sind die Proteine, welche auch als Proteom bezeichnet werden. Sie stellen die winzigsten Details im Genom dar. Das humane Proteom besteht aus mehreren hunderttausend Proteinen, von denen 5000 bis 10000 bisher verborgene Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Medikamente liefern sollen.

Diese vom Genom kodierten Bauteile (Proteine) gilt es zu entschlüsseln, was sich als gewaltigeres Forschungsprojekt entpuppen soll. Somit hat man m.E. einen "Code im Code".

Hierfür existiert sogar eine eigene Wissenschaft, der Proteomforschung.

Leider basieren die Informationen auf einer veralteten Nachricht:
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/17624/

Ziel dieser Forschung ist es, neue Medikamente zu finden, die den Menschen helfen sollen.

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/17624/

Svante Pääbo erhielt den Ernst Schering-Preis mit den Schwerpunkten Biologie, Chemie oder Medizin.

http://www.scheringstiftung.de/index.html
http://www.scheringstiftung.de/p2003cv.html
http://www.mpg.de/bilderBerichteDoku...ilung20030910/
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Alt 10.10.2003, 20:57   #4
Scott82
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Eigentlich bestimmen die Proteome den ganzen Organismus. Denn beispielsweise sind Schimpansen gegen AIDS (und anderen Krankheiten) immun, was auf den Menschen nicht zutrifft.
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