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Ägypten Wozu dienten die Pyramiden wirklich? Wie alt ist die Sphinx? Woher stammt die Hochkultur Ägyptens?

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Alt 17.12.2017, 03:26   #21
Frank D
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Aua, autsch, das tut weh. Das tut soooo weh.
Ach ja, die Schreibweise für Achet mit dem Ibis ist aus dem Neuen Reich, 1000 Jahre später.
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Alt 17.12.2017, 04:19   #22
perfidulo
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Zitat:
Zitat von MJ01 Beitrag anzeigen
Vielleicht haben die Karsthöhlen, die als Schutzbauten gut geeignet wären, zur Ansiedlung und dann zur späteren Errichtung der Pyramiden geführt?
Warum sollte das ein Indiz sein, dass die Pyramiden deutlich älter sind?

Das ist reine Spekulation ohne archäologischen Befund.

Machst Du jetzt auch einen auf El Lobotomo?
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Alt 17.12.2017, 11:15   #23
Lawrence P. W.
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Ach Perfidulo, es gibt auch Dinge, die älter sind als deine Mauer...

Das Zeichen der Pyramide wird manchmal auch als Determinativ verwendet - also als ein Hinweis, was es das Wort darstellt -
Ganz häufig wird dieses Zeichen auch als Teil oder Idiogramm des Wortes dj geben oder die Gabe, aber auch legen, stellen, setzen verwendet.
Also Gabe - Geschenk trifft es ganz gut und ist daher eher ein Beleg für ElLobo diese Gebäude als vermutlich schon vorgefundene "Gabe" zu verstehen.
Ich habe Ermans Lexikon gefunden.
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Alt 17.12.2017, 13:30   #24
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Zitat:
Zitat von Frank D Beitrag anzeigen
Aua, autsch, das tut weh. Das tut soooo weh.
Ach ja, die Schreibweise für Achet mit dem Ibis ist aus dem Neuen Reich, 1000 Jahre später.
Von wann die Schreibweise stammt ist irrelevant. Tatsache ist, dass man ihn nicht als Erbauer, sondern als Erforscher der großen Pyramide sah!
Und Cheops (4. Dynastie) und Kar (6. Dynastie), von dem die Bezeichnung stammte, waren nur rund 300 Jahren auseinander.

Geändert von MJ01 (17.12.2017 um 13:58 Uhr).
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Alt 17.12.2017, 13:48   #25
MJ01
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Warum sollte das ein Indiz sein, dass die Pyramiden deutlich älter sind?
Machst Du jetzt auch einen auf El Lobotomo?
Willst Du mir meine Meinungsfreiheit entziehen?
Wenn sich jemand in einer Gegend ansiedelt muss es eine Begründung für seine Ansiedlung geben. Und große Umweltveränderungen, die es um 10.000 v.Chr. gegeben hat, sind Begründungen, um "in den Untergrund zu gehen". Sich also dort anzusiedeln, wo man leicht Schutz vor Naturkatastrophen finden kann.

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Das ist reine Spekulation ohne archäologischen Befund.
Nun, wenn dort ein Volk über 7.000 oder wahrscheinlich eben 12.000 Jahre gelebt hat, wird man heute dort wohl kaum noch archäologische Funde vorfinden. Vielleicht maximal dann, wenn man verschüttete Gänge findet, die nicht sofort, im Zuge der damalig starken Bautätigkeit ausgegraben wurden.

Geändert von MJ01 (17.12.2017 um 13:58 Uhr).
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Alt 17.12.2017, 14:23   #26
perfidulo
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Zitat:
Zitat von MJ01 Beitrag anzeigen
Willst Du mir meine Meinungsfreiheit entziehen?
Ganz gewiss nicht.

Ich nenne Deine Meinung lediglich eine haltlose Spekulation, ein reines Phantasieprodukt ohne konkreten Anhaltspunkt.

Hartnäckig hält sich die Idee einer steineschleppenden Hochkultur um 10.000 Jahre vor Beginn der Zeitrechnung, die ausgerechnet das Gizeh-Plateau heimsucht.
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Alt 17.12.2017, 21:31   #27
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Hartnäckig hält sich die Idee einer steineschleppenden Hochkultur um 10.000 Jahre vor Beginn der Zeitrechnung, die ausgerechnet das Gizeh-Plateau heimsucht.
Als Beweis dafür gibt es die alten Pyramiden dort.
Und "steineschleppend" klingt für mich zu primitiv.
Ein so hochstehendes Volk, welches solche Gebäude errichten kann, wird nicht primitiv mit Seilen ziehend große Blöcke mit der Hand bewegen.
Das ist ja nur der dumme übliche Versuch, das Volk der Erbauer als sehr primitiv darzustellen.
Ein gutes Beispiel dafür wäre ja der sogenannte unvollendete Obelisk in Ägypten. Niemals würde jemand klar denkender auf die Idee kommen, und diesen Koloss versuchen mit Seilen zu ziehen! (ok, vielleicht einige Ägyptologen die sich zu weit von der Realität entfernt haben, und auch noch meinen recht zu haben...) Es liegt für mich klar auf der Hand, dass solche Brocken nur im Wasser bewegt worden sein konnten, weil sich dann das Gewicht erheblich reduziert.
Wie bekomme ich Wasser in ein erhöhtes Gebiet? Dafür müssen wieder technische Bauwerke errichtet werden, etwa abgedichtete Holzwannen oder gemauerte Gefässe aus Ziegel. Es wäre langsam an der zeit für ein komplettes Umdenken bei den alten Bauarbeiten - weg von der ekelhaft falschen Darstellung des Primitiven hin zu einem technisch hochstehenden Volk! Denn Steinzeit ist NICHT gleichzusetzen mit Primitivität!
Denn ich denke es ist sehr wahrscheinlich, dass sie technische und tierische Hilfsmittel für den Bau eingesetzt haben, wie etwa den nordafrikanischen Elefanten, den ja auch die Griechen, und Römer und sogar Hannibal bei seiner Alpenüberquerung noch eingesetzt haben. Heute ist diese Art ja längst ausgestorben.

Und es mag auch noch andere Tiere als Helfer gegeben haben. Ein technisches Hilfsmittel wären etwa künstlich errichtete Wasserläufe, in denen Steinblöcke sehr viel effizienter transportiert werden können. Dazu fallen mir auch wieder die Aufwege zu den Pyramiden ein, die später nach dem Bau dann vielleicht als Prozessionsstraßen Verwendung fanden.

Es wird ja immer wieder vergessen, dass die Umwelt damals eine ganz andere war als heute. Deshalb muss sich auch unser Denkschema ändern, dass immer noch viel zu geprägt vom heute üblichen ist...

Geändert von ElLobo1 (17.12.2017 um 21:41 Uhr).
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Alt 17.12.2017, 22:08   #28
perfidulo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Ein technisches Hilfsmittel wären etwa künstlich errichtete Wasserläufe, in denen Steinblöcke sehr viel effizienter transportiert werden können..
Die Wasserläufe oder genauer gesagt Kanäle erfreuen sich in letzter Zeit wachsender Beliebtheit. Selbst Schleusen werden vorgeschlagen, die den Transport auch anderenortes revolutioniert hätte. Doch leider keine Spur von Schleusen bis ins späte Mittelalter.

Für jeden Stein müsste etwas mehr als sein eigenes Gewicht als Wasser gepumpt werden. Da es keine Pumpen gab, also getragen werden mit 50 % Verlust in tönernen Krügen oder ledernen Schläuchen.

Eine anderer Fraktion der Esoteriker stellt mit Befriedigung fest, dass es den Äqyptologen noch nicht mal gelungen sei einen Stein über den Nil zu transportieren.

Zu den Ideen aus Absurdistan kann man sicher auch den Vorschlag rechnen, dass die Cheopspyramide eine Wasserpumpe gewesen sei. Selbst wenn sich das Gangsystem so interpretieren liesse (mit erheblichen Reibungsverlusten) was ist mit all den anderen Pyramiden ohne Gänge?

Ich würde ja noch mitziehen, wenn man im Inneren der Pyramiden einen wasserdichten Schacht entdeckt hätte, in dem die Steinblöcke hochschwimmen können. Das wäre allerdings eine sehr gemächliche Methode, wie man an jedem Schiffshebewerk nachvollziehen kann.

Wenn man annimmt, dass das Klima damals ganz anders war und es beispielsweise ständig und reichlich geregnet hat, kann man sich das Wasserpumpen vielleicht sparen.

Aber eigentlich ist die ganze Schlepperei vor Ort halbwegs dokumentiert. Nur manche weigern sich eben beharrlich, das zur Kenntnis zu nehmen.

Da werden dann locker ein paar Jahrtausende hinzuerfunden und immer neue Phantasien hinzugefügt.
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Alt 17.12.2017, 22:49   #29
ElLobo1
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Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Doch leider keine Spur von Schleusen bis ins späte Mittelalter.
Du denkst schon wieder wie ein moderner Mensch.
Tauche in die damalige Welt ein, perfidulo!
Ägypten - ein fruchtbares Land. Wälder oder zumindest noch Savannen sind an der Tagesordnung.
Doch dann folgt Austrocknung, Klimawandel, Baumsterben. Holz wird ein wertvoller Rohstoff - vielleicht so viel wert als Gold.
Niemand kann es sich leisten, gebrauchte Holzbauwerke ungenutzt verkommen zu lassen wie im klimagesegneten Mittelalter in Europa.
Was machen also die menschen damals im Land am Nil?
Sie verwenden alles gebrauchte Holz wieder und wieder! Deshalb werden wir keine hölzernen Relikte finden. Sie wurden längst wiederverwertet, und am ende natürlich den Rest verbrannt, um noch Energie zu bekommen.

Belege für Holzbauten werden wir also nicht finden.
Nichtsdestotrotz müssen wir annehmen, dass es sehr viele Holzbauwerke gegeben hat. Belege spielen da keine Rolle!
Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, es habe nur jenes gegeben, von dem wir Belege und Reste finden...
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Alt 18.12.2017, 00:26   #30
perfidulo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Deshalb werden wir keine hölzernen Relikte finden.
Du plapperst wie gewohnt am Thema vorbei und gehst nicht auf die vorher vorgebrachten Argumente ein.

Nun also das verschwundene Holz.

Irgenwelche Belege zählen nicht. Es ist eben Phantasterei, keine Wissenschaft.
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