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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 13.03.2009, 02:58   #331
Triad
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hm ja komisch immer wenn eine Geschichte oder ein Beweisstück nicht erklärbar ist heisst es ist erfunden oder hat nie existiert, ich finde so einfach sollte man es sich auch nicht machen, denn damit es den Begriff Gott als Person geben kann muss es als allererstes einmal irgendetwas in Person gegeben haben das den Menschen grösser als sie es waren vorgekommen ist.
Sicher haben sich später dann diverse Herrscher vielleicht auch an dem Begriff Gott bedient, aber irgendwo muss die Wurzel von dem ganzen sein und die ist ganz sicher nicht im Himmel oder in der Phantasie

Irgendwie wird in diesen Bereichen immer weit zu kompliziert gedacht, da sollen Urvölker irgendwelche übernatürlichen Sachen erfunden haben...aber ich glaube nicht das die vor so langer Zeit schon so Phantasievolle Geschichtenerfinder waren, die haben niedergeschrieben was gesehen wurde und sehr wichtig war.

Geändert von Triad (13.03.2009 um 03:01 Uhr).
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Alt 13.03.2009, 06:36   #332
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von Triad Beitrag anzeigen
damit es den Begriff Gott als Person geben kann muss es als allererstes einmal irgendetwas in Person gegeben haben das den Menschen grösser als sie es waren vorgekommen ist.
Nein, das ist keine zwingende Voraussetzung. Extrapolationen menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften können ebenfalls zu einem solchen Gottesbegruff führen.
Zitat:
Irgendwie wird in diesen Bereichen immer weit zu kompliziert gedacht, da sollen Urvölker irgendwelche übernatürlichen Sachen erfunden haben...aber ich glaube nicht das die vor so langer Zeit schon so Phantasievolle Geschichtenerfinder waren, die haben niedergeschrieben was gesehen wurde und sehr wichtig war.
Es ist nun mal aber so, dass sich die Gottesbilder entwickelt haben. Dabei haben sich nicht einfach fünf Urmenschen auf einen Stein gehockt und sich einen Gott ausgedacht, sondern das Bild von übernatürlichen Einflüssen in der Welt ist über Naturbeobachtungen und Rituale langsam entstanden.
Die Entwicklung der Ideen von Übernatürlichem kann heute durch anthropologische Psychologie und Ethnohistorik ziemlich gut nachvollzogen werden und die Mechanismen der Gottesentwicklung sind bekannt.
Es hatte wenig damit zu tun, dass sich ein phantasievoller Ötzi einen Gott ausgedacht hat, da hast du recht. Aber dennoch ist an keiner Stelle der Entwicklung des Gottesbegriffs der Einfluss eines tatsächlich übernatürlichen (oder fortschrittlichen) Wesens zur Erklärung erforderlich.
__________________
Even people who are a pain in the arse can stimulate new thinking.
Vaughan Bell, Institute of Psychiatry, London
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Alt 13.03.2009, 12:16   #333
Frank D
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Zitat:
ich finde so einfach sollte man es sich auch nicht machen, denn damit es den Begriff Gott als Person geben kann muss es als allererstes einmal irgendetwas in Person gegeben haben das den Menschen grösser als sie es waren vorgekommen ist.
Niemand macht es sich einfach, eher das Gegenteil, und warum MUSS es etwas gegeben haben?

Die biblische Archäologie war lange Jahrzehnte von der Wahrheit der Bibel überzeugt und wollte eigentlich nur die Orte und Ereignisse der biblischen Geschichten finden. So gab es in den 1950ern Bücher wie Werner Kellers "Und die Bibel hat doch Recht". Und alles was man fand schien die Bibel zu bestätigen.

Dann erfand man die Radiocarbon-Datierung und die Thermolumineszenz, mit der erstmal genaue Altersdatierungen möglich waren. Und damit begann der ganze Ärger. Es stellte sich z.B. heraus, dass die Städte, die Josua bei der Landnahme Kanaans zerstört haben soll, über eine Zeitraum von 300 Jahren vernichtet wurden, also definitiv nicht einem Feldzug zuzuordnen sind.
Schlimmer noch: Jericho war zu der Zeit von Josua schon seit fast 1500 Jahren unbesiedelt und zerstört! Orte, in denen sich Abraham angeblich um 2500 v. Chr. niederließ, gabs erst seit 1200 v. Chr., und Stämme und Orte mit denen Moses beim Exodus in berührung kam, gabs teilweise erst seit 700 v. Chr., zur Zeit des Reichs David (was man auch nicht finden konnte).
Es gibt noch viele weitere ungereimtheiten - die Erzväter wie Abraham verwendeten kamelkarawanen, die es erst seit 1000 v. Chr. gibt, und handelten mit Gütern, die erst seit 800 v. Chr. bekannt waren, trugen Namen die sich auf Ereignisse bezogen, die erst nach 1000 v. Chr. passierten, und und und.

In den letzten 20 Jahren haben sich daher die biblischen Archäologen schweren Herzens von den biblischen Vorgaben verabschiedet und sind zu dem Schluss gekommen, dass alles was vor Josia geschehen sein soll keine historische Realität widerspiegelt.

Und das sind eben die 5 Bücher Mose, Teile der Richter und der Könige.

Die Hebräer sind, wie man durch neue Daten weiß, teilweise nachkommen ihrer schlimmsten Feinde - der Philister! Es handelt sich um Bevölkerungsteile, die vom Tiefland in die schwer zugänglichen berge geflüchtet sind, um dort in Freiden leben zu können. Sie kamen aus der Tiefebene Kanaans und aus Jordanien und Syrien, und siedelten in zwei Regionen, dem reicheren israel mit der Hauptstadt Samaria, und dem armen südlichen Juda, mit Jerusalem als Haupt"stadt". Einige der Flüchtlinge hatten wohl Vorfahren, die zu den Hyksos gehörten, die etliche Jahrhunderte früher Ägypten EROBERT hatten, und dann um 1550 v. Chr. aus dem Land gejagt wurden - von einem Pahrao namens A-MOSE!!!
Aus dieser Vertreibung wurde dann wohl die "Let my people go"-Moses-Legende - nur das der wahre Schaverhalt genau anders herum war :-D
Der ägyptische Geschichtsschreiber Manetho berichtet, dass die Hyksos, 200000 an der zahl, zum Schluß in ihrer alten Hauptstadt Avaris im Nildelta eingekesselt waren, die belagert wurde. Durch Unterhandlungen stimmten die Ägypter dann zu, dass sie Ägypten in Richtung Osten verlassen durften, die ließen sich dann zum Teil in Kanaan nieder.
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Alt 13.03.2009, 15:08   #334
querdenkerSZ
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der Mensch wollte halt schon immer was "Besseres " sein .
Die Religionen redeten von einer "göttlichen " Abstammung .
Eigennamen von Völkern bedeuten meistens "die Sprechenden" oder die "Menschen ".und die Namen für die Anderen bedeuten meistens die "Sprachlosen " die "Wilden " usw.
Zum gleiche Schema gehören die Überlegenheit der eigen Rasse , Religion , Gruppe ; Weltanschauung usw.
Es ist schon auffällig , dass genau zu der Zeit als die Wissenschaft das bisherige Geschichstbild erschütterte, die neue Theorie von den ausserirdischen Schöpfern geboren wurde.


Eine Geschichte die nicht erklär- oder beweissbar ist bleibt eine Geschichte .
Ein Beweisstück bleibt eins und wenn es wirklich nicht erklärbar ist erschüttert es eine Geschichte oder Theorie und macht diese anzweifelbar ......das ist der Unterschied
querdenkerSZ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2009, 15:25   #335
Frank D
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Hier ging es sogar noch um etwas eminent wichtiges: Die Legitimation auf das Land! Erst kurz bevor die Babylonier das Land eingesackt haben, konnten die Judäer den lang geträumten Traum vom Großreich Juda/Israel in die Tat umsetzen - mit Hilfe der Assyrer, die Israel plattgeklopft hatten und ein Machtvakuum hinterließen, das Juda ausnutzen konnte.
Dann verbündeten sich die Hebräer mit den Ägyptern, um Kontrolle über die Tiefebene zu bekommen und riskierten eine dicke Lippe gegenüber den Babyloniern. Die waren etwas ungehalten und zeigten den Groß-Israeliten, wo der Bartel den Most herholte, plätteten Israel, verschleppten die Hebräer und siedelten da eigene Leute an.
Also dachte man sich eine Geschichte aus, nachdem den Israeliten das Land von Gott gegeben worden sei, und das ist eben die Erzvätergeschichte der Büche Mose.

Diese damals zu diesem Zweck erfundene Geschichte dient noch heute zur Legitimation dieses Anspruchs.
Lustigereweise steht auch im Koran explizit drin, dass Allah den Juden das Land zwischen Jordan und Mittelmeer auf ewig gegeben hat - die Hamas sollten das Buch vielleicht mal lesen :-D
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Alt 13.03.2009, 18:33   #336
querdenkerSZ
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Beiträge: 919
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hi,
schätze mal der Punkt wird via selektivem Sehen und Lesen genauso übersehen , wie das Selbstmordverbot ( sollte jeder Selbstmordbomber kennen ) und das neben Schweinefleisch auch das Trinken und Rauechen untersagt ist.
Machen die Christen auch nicht besser siehe die Begründung der Abtreibungsgegner und was sie mit den Ärzten und Schwestern machen oder die Einstellung extrem Christlicher Gruppen zur Todesstrafe .
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Alt 30.05.2010, 19:11   #337
Björni
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Zitat:
Astronauten wie armstrong melden sich in dem video zu wort und erzählen was sie auf der mondoberfläche beobachtet haben-
Sie sahen radaranlagen und türme und geben zu, dass es sich bei den kratern, wie ich selbst unabhängig schon darauf gekommen bin, um unterirdische basen handelt. Sie erzählten von objekten, die in diese krater einfliegen.... Bildmaterial ist im video enthalten.
Am anfang des videos melden sich bekannte leute aus forschung und wissenschaft namentlich zu wort und bezeugen, dass sie die wahrheit sagen. Und auch, dass es nur 25 leute auf der ganzen welt gibt, die beweisbar wissen, dass es aliens gibt. Von der cia wurde auferlegt zu schweigen.
Quelle? Bzw. Video?
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Alt 30.05.2010, 19:55   #338
Groschenjunge
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Hi,

Zitat:
Zitat von Björni Beitrag anzeigen
Quelle? Bzw. Video?
Das könnte eigentlich nur vom Herrn Geise stammen.

-gg
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 31.05.2010, 21:45   #339
Leuchtkörper
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Zitat:
ich finde so einfach sollte man es sich auch nicht machen, denn damit es den Begriff Gott als Person geben kann muss es als allererstes einmal irgendetwas in Person gegeben haben das den Menschen grösser als sie es waren vorgekommen ist.
Gott als Person ist aus dem Gedanken "Mutter Natur" heraus entstanden.


Ein Ursprung der Religion war auch Wissenschaft. Man verstand zwar die Zyklen der Natur nicht, aber man erkannte sie. Man zeichnete sie auf und beobachtete.Dies tat man um der rohen Gewalt der Natur nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. In folge dessen erkannte man eine Logik die man zuerst verschiedenen Wesenheiten zuschrieb. Waldwesen,Donnergötter,Tiergottheiten usw...
In weiterer Folge wurde man immer abstrakter bis man bei Monotheistischen Formen ankam.
Man konnte so jedenfalls die Natur erklären, und wenn etwas unvorhergesehenes passierte, konnte man versuchen mit Ritualen entgegen zu wirken. Dumm gesagt, regnete es eine Zeit lang nicht, dann war der Regengott beleidigt und man opferte eine Ziege. Das macht man solange bis es regnet und dann kann auch kaum wer sagen, dass es nicht funktioniert.
Als die Menschenansiedlungen immer größer wurden und der Mensch ein größeres Bewußtsein der Vorgänge in seiner Umwelt erlangte, nahm der integrative Faktor von Religion überhand. Religion verlagerte sich in Richtung normative Kraft. Es entstand das Konzept der Erlösung, so wie im Christentum etwa. So konnte man größere Menschengruppen unter Kontrolle halten in dem man "weiß gott was" im Leben nach dem Tod versprach, und da die politischen Strukturen nicht für eine gesunde Gesetzgebung ausreichten, nahm Religion einen Teil dieser vakanten Stellung ein.Dies führte unter anderem zu einem langen Machtstreit zwischen Politik und Religion, der hierzulande nach Kirchenbann und Papstentführung im Konkordat mündete.
Für einen Strafenden Gott brauchte es dann eben auch schon mehr als ein paar Baumgeister und
so gings weiter in richtung Eingottglaube.
Auf jeden Fall gab es immer verschiedene Machtklassen (priesterkasten) die die jeweilige Religion auf ihren aktuellen Zweck hin trimmten und ausnutzten. Sei es Regentanz, Vogelflug,Ablaßhandel, die Identifikation für Kriege oder Moral und Wert-Etablierung.

Religion ist etwas irdisches, etwas erdachtes.

Geändert von Leuchtkörper (01.06.2010 um 17:23 Uhr).
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Alt 01.06.2010, 03:19   #340
Asujia
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Zitat:
Für einen Strafenden Gott brauchte es dann eben auch schon mehr als ein paar Baumgeister und
so gings weiter in richtung Eingottglaube.
sorry, aber das stimmt so nicht. tabus und erzürnte götter/geister gab es immer schon.
__________________
anar kaluvar tielyanna!
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