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Kryptozoologie Lebende Saurier? Meeresungeheuer? Die Bewohner von Loch Ness und Verwandte sind hier das Thema.

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Alt 10.01.2004, 19:16   #1
Desert Rose
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Reden "Lebende Fossilien"

Ich möchte hier das Thema lebende Fossilien behandeln, da es in der Kryptozoologie die möglichkeit von Kryptiden nicht ausschließt.

Zitat:
Als lebende Fossilien bezeichnet man rezente Tier- und Pflanzenarten, die in gleicher oder ähnlicher Form schon in weit zurückliegenden Erdzeitaltern existierten.
Der Begriff „lebendes Fossil“ ist eigentlich ein Widerspruch in sich: Fossilien leben nicht.
Mit anderen Worten sie haben ihr äußeres seit Millionen von Jahren nicht verändert. Außerdem sind es oft heute endemisch lebende Tiere oder Pflanzen, d.h. sie haben relativ kleine Verbreitungsgebiete (z.B. auf Inseln) wie z.B. die Brückenechse.

Zu den " lebenden Fossilien " der Tierwelt gehören, zum Beispiel Beuteltiere (zb Opposum), Schnabeltier , Ameisenigel , Tupaia , Tuatara oder Brückenechse (Sphenodon) , Schlangen, der Quastenflosser (Latimeria), Neoceratodus (Fischart), Stör , "Gladiator", Leiopelma (Frosch) , Riesensalamander, Nautilus , Libelle, Quallen, Neopilina, Priapuliden, Triops , Limulus , Schildkröten und Krokodile.

Typische vertretter der "lebende Fosilien" der Pflanzenwelt sind zum Beispiel Ginkgo (Ginkgo biloba), Silberbaumgewächse (Proteaceae), Cycas oder Palmfarn, Metasequoia , Sequoia , Andentanne (Araucaria) , Nightcap Eiche und Wollemi-Kiefer (Wollemia). Die beiden letzteren wurden erst kürzlich erdeckt. siehe hier


Weitere Informationen hier:
Lebende Fossilien (Abb. und Beschreibung von einige Arten)
Weitere Arten sind hier Aufgelistet
Living Fossils of the Deep
Bezeichnung " Lebendes Fossil "
Lebende Fossilien - Von der Evolution vergessen?
Die überlebt haben
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Alt 11.01.2004, 00:04   #2
Darth_Mueller
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Hallo
Schlangen würde ich nicht als Ganzes in die Liste mit aufnehmen,
zwar sind die meisten Riesenschlangen urtümliche Wesen, das gilt aber nicht für alle Schlangen
Grubenottern z.B. sind sehr "moderne" Modelle, weil sie ein spezielles Organ entwickelt haben (daher der Name).
Gruß
D.M.
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Alt 11.01.2004, 00:22   #3
Desert Rose
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Zitat:
Original von Darth_Mueller
Schlangen würde ich nicht als Ganzes in die Liste mit aufnehmen,
zwar sind die meisten Riesenschlangen urtümliche Wesen, das gilt aber nicht für alle Schlangen
Grubenottern z.B. sind sehr "moderne" Modelle, weil sie ein spezielles Organ entwickelt haben (daher der Name).
Ich habe lediglich diverse Quellen zitiert (die immer es nur allgemein angaben), fand aber keine genaueren angaben über die einzelne Schlangenarten.

Natürlich könnte man jetzt ewig darüber streiten, ab wann ein Tier als "lebendes Fossil" eingestuft werden kann. Tapire zum Beispiel werden auch zu den lebenden Fossilien gezählt, obwohl sie sich "nur" seit etwa 1 Million Jahre nicht verändert haben.
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Alt 11.01.2004, 01:54   #4
Darth_Mueller
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Zitat:
Original von Desert Rose
Zitat:
Original von Darth_Mueller
Schlangen würde ich nicht als Ganzes in die Liste mit aufnehmen,
zwar sind die meisten Riesenschlangen urtümliche Wesen, das gilt aber nicht für alle Schlangen
Grubenottern z.B. sind sehr "moderne" Modelle, weil sie ein spezielles Organ entwickelt haben (daher der Name).
Ich habe lediglich diverse Quellen zitiert (die immer es nur allgemein angaben), fand aber keine genaueren angaben über die einzelne Schlangenarten.

Natürlich könnte man jetzt ewig darüber streiten, ab wann ein Tier als "lebendes Fossil" eingestuft werden kann. Tapire zum Beispiel werden auch zu den lebenden Fossilien gezählt, obwohl sie sich "nur" seit etwa 1 Million Jahre nicht verändert haben.
eben
ich kenne den Begriff "lebendes Fossil" nur von Boas und Pythons
Interessant dabei:
Boas gibt es nur in der neuen, Pythons nur in der alten welt, wenn man mal von den 2 Boa Arten auf Madagascar absieht, was Rückschlüsse auf das Alter dieser Arten zulässt

Unbedingt genannt werden müssen in dieser Liste aber auch:
--Vogelspinnen (weil ich die züchte )
--Silberfische (wer kennt die nicht)

Beides "echte" lebende Fossilien, da seit vielen Millionen Jahren unverändert
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Alt 13.01.2004, 21:58   #5
Käptn_Rotbart
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Man könnt auch die Gattungen Lingula ( älteste Lebende Fossilien überhaupt,Ordoviz bis rezent unverändert) und Discinisca der Tentaculaten zur Liste hinzufügen und bei den Planzen die meisten Arten der Überordnung Conifera. Außerdem besitzen viele tierische Einzeller wie Fussulinen und Numuliten fast identische Skelette wie ihre kreidezeitlichen Vorfahren.
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Alt 26.04.2004, 19:50   #6
Desert Rose
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Einen neuen Quastenflosser bestand entdeckt?

Zitat:
Montag 26. April 2004, 17:17 Uhr

Deutsche Expedition sichtete Urfische vor Südafrika


Johannesburg (dpa) - Eine deutsche Unterwasser-Expedition ist in Südafrikas Küstengewässern auf weitere Exemplare des urtümlichen Quastenflossers gestoßen. Am südlichsten Ende der Sodwana-Bucht nahe der Grenze zu Mosambik entdeckte das Team des Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie in Seewiesen bei München zwei weitere Tiere.

«Damit erhöht sich der dort bekannte Bestand auf 21 Exemplare», sagte am Montag die Zoologin Karen Hissmann der dpa. Sie schloss nicht aus, dass entlang der ostafrikanischen Küste weitere isoliert lebende Bestände des Quastenflossers existieren. Seit Beginn der 1990er Jahre sind nach ihren Angaben drei Exemplare vor Mosambik und Tansania gefangen worden. Sollte die Finanzierung gesichert sein, ist für kommendes Jahr daher auch in mosambikanischen Gewässern eine Unterwasser-Expedition geplant.

Das Institut hat seit dem 21. April fünf Tauchgänge mit seinem Forschungs-Tauchboot unternommen und will bis zum 6. Mai ökologische Daten rund um den Lebensraum des Urfisches sammeln. Unter Leitung von Prof. Hans Fricke hat das Institut bereits seit 2002 vor Südafrikas Ostküste die dort lebenden Quastenflosser erforscht. Ihre Entwicklungsgeschichte reicht bis zu 400 Millionen Jahre zurück. Sie galten lange als ausgestorben, ehe im Jahre 1938 vor Südafrikas Ostküste ein Exemplar in ein Fischernetz geriet. Weitere Funde verschiedener Arten der Quastenflosser gab es später unter anderem in Indonesien und vor den Komoren. «Wir schätzen den Bestand allein rund um die Komoren auf rund 600 Tiere», sagt Hissmann.
Quelle
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