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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 12.04.2007, 18:06   #1
Era
Jungspund
 
Registriert seit: 22.12.2006
Beiträge: 14
Standard Wikinger Rundburgen in Dänemark.

Wikinger Rundburgen In Dänemark und Schweden

Nachdem mir mal wieder in eingen Foren das Thema der Rundburgen und Ihr eigentlicher Sinn über die Hornhaut flimmerte, dachte ich mir, dass man sich wirklich mal die Arbeit machen sollte um den ganzen Paleoseti gefasel entgegen zu wirken.

Was dabei im groben herrausgekommen ist, schilder ich nunmal in kürze.


1. Aggersborg (DK) / 240m / Datierung um 980 - 1000
2. Fyrkat (DK) / 120m / datiert um 980
3. Nonnebakken in Odense (DK) (Überbaut, Grabungen haben stattgefunden) / datiert um 980
4. Trelleborg nahe Slagelse (DK) / 136m / datiert um 980
5. Eskeholm (S) nicht auffindbar, soll aber nahe dem Stavns Fjord gelegen haben.
6. Trelleborg in Trelleborg (S) / 125m / (Grabungen haben stattgefunden) /datiert um 980

Koordinaten

1. 55°24'1.11"N ; 10°21'24.41"E
2. 56°37'19.25"N ; 9°46'7.18"E
3. 55°24'1.11"N ; 10°21'24.41"E
4. 55°23'38.66"N ; 11°15'54.80"E
5. 55°54'15.24"N ; 10°39'41.38"E (aufgrunde einiger Quellen die auf den Stavns Fjord verweisen, unbestätigt)
6. 55°22'19.91"N ; 13°10'27.97"E (genaue Koordinaten stehen im moment nicht zur Verfügung)

Das interessante an dem Thema ist, das den datierten Funden um und innerhalb der Burgen nicht wiedersprochen werden kann (c14 for the win), aber man innerhalb der Dokumentationen anklingen läßt, das die Wikinger Rundburgen auf schon vorhandenen Grundrissen erbaut wurden, desweiteren wird mehrfach vermerkt, das Skizzen der bekannten Grundrisse mehrfach auf Felszeichnungen wiederzufinden waren, das Merkwürdige daran ist nur, das innerhalb der Literatur darauf verwiesen wird, das die dortigen Felszeichnungen ein alter von ca. 6500 bis 2000 (verschiedene Phasen der Bronzezeit) Jahren haben, und jüngere Felszeichnungen nicht bekannt sind.
Nach weiteren Recherchen bezüglich Symbolen und Felsbildern, ging mir auf, das ich dieses Zeichen (Grundriss der Burg) im Grunde schon öfter gesehen habe und zwar im zusammenhang als Sonnensymbol auf Nordischen Kultbooten.

Aufgrunde dessen würde sich mir jetzt persönlich aufdrängen, das es sich um Sonnenkultplätze gehandelt haben könnte, die nach dem dieser Platz nicht mehr zu Zwecken der Vereehrung genutzt wurde als Fundament der Burgen diente, natürlich kann ich das nicht verifizieren aber zumindest hört sich das plausibler an wie Satelitenschüsseln und Teslatürme.

Zur Anmerkung ... ich bin kein Däniken & Co Anhänger aber dennoch finde ich, dass solcherlei Leute mit Ihren Büchern zum Nachdenken anregen und was sollte daran schlecht sein? Ok .. ok ich hab schon genug in Foren geschmökert um die Antwort zu kennen .

Wenn ich die Zeit finde, werde ich die Darlegungen mal etwas ausführlicher schildern und die gesamten Quellenangaben hinterlegen im moment verweise ich nur auf die im Internet zugänglichen.

Grüssle

Era



Quellen

Skandinavische Felszeichnungen: Link

Kultische Sonnenzeichen:Link

Aggersborg: Link

Fyrkat: Link

Nonnebakken: Link

Trelleborg nahe Slagelse: Link

Trelleborg in Trelleborg: Link

Eskehol (rudimentär und in Dänisch): Link - Link2

Wer sich die Koordinaten per Karte anschauen mag: Link
Era ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 09:40   #2
Dieter Bremer
Gesperrt
 
Registriert seit: 22.09.2006
Beiträge: 725
Standard RE: Wikinger Rundburgen in Dänemark.

Sehr schöne Zusammenstellung und deutliche Hinweise darauf, dass diese Rundbauten ihren Ursprung in grauer Vorzeit haben. Auch Gosek in Sachsen-Anhalt ist ja 7.000 Jahre alt.
Dieter Bremer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 13:09   #3
basti_79
Administrator
 
Benutzerbild von basti_79
 
Registriert seit: 18.11.2005
Beiträge: 11.055
Standard

Schön recherchiert, ja

Deine Deutung kann ich erstmal nachvollziehen.

Die Archäologie weist ja bei zumindest einigen dieser Burgen eine militärische Nutzung nach, aber andererseits wurden ja in einigen Burgen auch Dinge gefunden, die dort nach militärischem Verständnis wenig zu suchen haben, z.B. Schmuck und Prunkgräber. Auch wurde die militärische Nutzung nicht besonders lang betrieben.

Die Ählichkeit zu gewissen Sonnensymbolen liegt auf jeden Fall auf der Hand, und du bist wohl auch nicht der erste, dem das aufgefallen ist. Die Frage ist halt, ob das zufall ist, absichtlich so angelegt wurde, oder ob die widergabe eines Sonnensymbols gar der vorrangige Zweck der Anlage war. Ich würde hier eher dazu neigen, zu denken, dass eine militärische Anlage (vermutlich, weil es sich ohnehin ähnlich Anbot) in Form eines Sonnensymbols geschaffen wurde, die dann im Nachhinein zivil und kultisch (Begräbnisse!) genutzt wurde.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 15:02   #4
Llewellian
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Benutzerbild von Llewellian
 
Registriert seit: 05.01.2004
Beiträge: 4.313
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Nu ja, is nu ja nix neues, das Plätze über Zeiträume von 5000+ Jahren hinweg immer wieder genutzt wurden, und das dabei auch durchaus der "alte" Zweck in den Hintergrund getreten ist, bzw. das sogar extra gemacht wurde, um genau dem Vorgangszweck zu widersprechen bzw. diesen "untergehen" zu lassen....

Und da gibts nun wirklich Mio von Beispielen dafür, in allen Teilen der Welt... schönstes ist z.b Troja 1-10, wobei es sogar noch Vortrojanische Siedlungsschichten gibt, die bis 5000 v. Chr. zurückreichen...




Oder ein anderes Beispiel, was man sehr schön an der Stadt Regensburg sehen kann....

Auf dem Siedlungsplatz am Zusammenfluss von Regen und Donau bauten dann die Römer weiter, auf den römischen Ruinen (die mitten in den Häusern und der Stadt offen zu tage treten) bauten dann die Ortsansässigen wieder weiter, so geht das bis ins Mittelalter, wo man dann den jüdischen Tempel auf den Ruinen eines römischen Kultplatzes findet, über den jüdischen Tempel wurde dann eine evangelische Kirche gebaut und so weiter und so weiter etc. ad nauseam....

Es ist eigentlich völlig normal, das Kultplätze z.b an ganz bestimmten (auch taktisch günstig gelegenen) Plätzen in der Landschaft waren. Spätere Kulturen haben dann den selben, ja auch bereits bekannten Platz gewählt und genau in dessen Geometrie weitergebaut... und z.T hat sich das immer weiter entwickelt (bzw. ist untergegangen, wie so viele Wikingerdörfer) bis zu heutigen Städten...

Meine Heimatstadt, Marktoberdorf im Ostallgäu, ist auch ein gutes Beispiel... das steht mitten auf einem gigantischen Alemannenfriedhof...

Oder Kempten... da war auch ein Alemannenkultplatz, dann haben die Römer drübergebügelt und ihre Tempel/Badehäuser/Villen drübergestellt, und so peu a peu hat sich die heute Stadt drumrum angesiedelt.

Solche "Umwidmungen" findet sich auch in der allerneuesten Geschichte - z.b in Südamerika, wo Kirchen auf Grundmauern von Tempeln/Palästen vorherig anwesender indigener Völker stehen....

Und was die "bestechend kreisrunde Form" betrifft:

Da gibts mehrere physikalische Gründe dafür, warum das (bei freier Fläche) von den Menschen so gewählt wurde:

1) es ist am einfachsten zum Abstecken mit einem Seil.
2) Ein Kreis umspannt mit am wenigsten Umfang die grösste Fläche. Das ist ein Sehr wichtiges Kriterium bezüglich Baumaterialmenge.
3) Kreise hatten auch kultische Bedeutung
4) Ein Kreis ist am einfachsten zu überwachen, es gibt keine Ecken.

Und weil die frühen Wikingerburgen/Slawenburgen aus Holz waren, ist es klar, warum man heute so wenig davon findet. Entweder Verrottet oder beim Besiegtwerden verbrannt....

So heute:




Und so rekonstruiert:




Oder die Trälleborg (nicht auf die Häuser dahinter kucken, das Holzgelump davor ggg:

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