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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 04.04.2005, 15:37   #1
Tylion
Foren-As
 
Registriert seit: 21.02.2004
Beiträge: 546
Standard Ein farbiger Papst?

Ich bin nicht katholisch erzogen und in der katholischen Ethik sehr wenig bewandelt zumindestens was sowas angeht.
Daher meine Frage:
Die meisten das Katholiken leben in Entwicklungsländern und sehr viele von ihnen sind farbig. Wäre ein farbiger Papst nicht demokratischer?
SO wie cih das beurteile räume ich Razinger sehr gute Möglichkeiten ein Papst zu werden, oder einem Italiener.
wie seht ihr das?
Ist es in der katholischen Ethik wichtig, dass so representiert wird oder ist dieses Zweitrangig?
Ich meine das garnicht zynisch, ich kenne mich in den diesen Bereichen einfahc wenig aus...

Hier kann auch gerne, ernsthaft, darüber diskutiert werden wer nächster Papst wird.
Bitte aber die ganzen Triaden wie geheuchelt die Berichterstattung, wie schlimm die Kirche ist usw bitte in dne Thread von dasPixel
Tylion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2005, 18:51   #2
Basilios
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.02.2004
Beiträge: 321
Standard

Also farbig sollte der nächste Papst nicht sein. Dunkelhäutig vielleicht schon.

Kardinal Ratzinger hat sich selbst von der Wahl ausgeschlossen.

Da das Christentum von Anfang an eine missionarische Religion war, wäre m.E. auch aus christlicher Sichtweise nichts gegen einen schwarzen Papst einzuwenden. Afrika wurde ebenso missioniert wie alle anderen Kontinente und Länder außerhalb Jerusalems.

Andererseits wurde das Christentum in der Geschichte stets vom Bild eines Europäers geprägt, aus "traditionellen" (konservativen) Gründen denke ich daher nicht, dass die Christen einen Schwarzen als Papst dulden würden.
Basilios ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2005, 18:57   #3
da kami
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Benutzerbild von da kami
 
Registriert seit: 06.08.2003
Ort: Come from Banana Republic
Beiträge: 4.760
Standard RE: Ein farbiger Papst?

Zitat:
Original von Tylion
Ich bin nicht katholisch erzogen und in der katholischen Ethik sehr wenig bewandelt zumindestens was sowas angeht.
Ändere ich mit Freuden
(Bin aber auch nur Laie und kann dir nur aus Laiensicht meine Ansicht mitteilen: )


Zitat:
Die meisten der Katholiken leben in Entwicklungsländern und sehr viele von ihnen sind farbig. Wäre ein farbiger Papst nicht demokratischer?
Da es vor Gott keine Hautfarben gibt...nö.
Ausschlaggebend ist alleine, wer den Kardinälen am geeignetsten erscheint, egal woher.
Wobei farbig irgendwie ne doofe Bezeichnung ist, Europäer sind ja auch nicht gerade farblos (Vor allem wenn sie aufgeregt sind, frieren ihnen schlecht ist oder sie krank sind )

Zitat:
SO wie cih das beurteile räume ich Razinger sehr gute Möglichkeiten ein Papst zu werden, oder einem Italiener.
wie seht ihr das?
Ich persönlich würde mich über einen Südamerikaner nicht wundern, Südamerika wäre irgendwie "mal dran".
Ich würde mich aber auch über einen Afrikaner, Asiaten, Araber, Amerikaner, Iren, usw freuen.
Die Chancen Ratzingers halte ich für nicht sehr hoch, alleine schon deshalb weil sogenannte Experten ihn oben auf der Liste haben...Päpste wurden in der Neuzeit selten die aussichtsreichen Kandidaten.
Dass Italiener immer gute Chancen haben ist nicht verwerflich oder erstaunlich, immerhin sind sehr viele Kardinäle Italiener und der Papst ist ja in erster Linie der Bischof von Rom, in Deutschland sind auch meistens Deutsche Bischof (wobei ich auch gegen einen ausländischen Bischof in meiner Heimatstadt Augsburg nichts einzuwenden hätte wenn er deutsch spricht.)

Zitat:
Ist es in der katholischen Ethik wichtig, dass so representiert wird oder ist dieses Zweitrangig?
Absolut zweitrangig, vor Gott gibt es keine Nationen.
Oder ums mit Jesus Christus zu sagen: "Mein Königreich ist nicht von dieser Welt."
Papst JP II. war sogar ein deutliches Beispiel gegen solche Repräsentationsgedanken, immerhin kam er damals aus einem der ganz wenigen kommunistischen katholischen Staaten, hielt man damals für schwer mit dem Amt vereinbar.

Zitat:
Ich meine das garnicht zynisch, ich kenne mich in den diesen Bereichen einfahc wenig aus...
Kein Problem, kam nicht zynisch rüber.

Zitat:
Bitte aber die ganzen Tiraden wie geheuchelt die Berichterstattung, wie schlimm die Kirche ist usw bitte in dne Thread von dasPixel
vielen Dank für diesen Satz
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Alt 04.04.2005, 19:55   #4
Salystra
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Mein Tip:
Nö Ratzinger wirds nicht - ist erstens zu alt und zweitens ist seine Politik die aktuelle und es ist veränderung gefragt an der Spitze.
An einen dunkelhäutigen Papst glaub ich noch nicht - vielleicht der übernächste ... aber der nächste sicher nicht.
Ich vermute, ein Italiener wird Papst - wird ein Kompromiss werden.

Werden wir leben, werden wir sehen.
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Alt 04.04.2005, 20:36   #5
da kami
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Registriert seit: 06.08.2003
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Beiträge: 4.760
Standard

Zitat:
Original von Salystra
Mein Tip:
Nö Ratzinger wirds nicht - ist erstens zu alt und zweitens ist seine Politik die aktuelle und es ist veränderung gefragt an der Spitze.
Ach...was beim ZKD gefragt ist ist deshalb noch lange nicht bei den Gläubigen und der Kirche gefragt
Abgesehen davon sind Päpste keine Politiker, sie müssen das vertreten was richtig ist, und nicht was ankommt oder gefragt ist.

ok, dunkelhäutig statt farbig*grins* auch dunkelhäutig is ne ziemlich relative Sache...n Schwede findet nen Deutschen dunkelhäutig
Manche Deutschen finden Italiener dunkelhäutig. Südamerikaner auf jeden Fall.
Wäre ein Südamerikaner schon dunkelhäutig in euren Augen?

(also wenns um Repräsentation der größten Gruppe ginge müsste es ein Lateinamerikaner werden, das sind die meisten Katholiken...und davon wohl ein Mexikaner oder Brasilianer.
Aber wie gesagt i hätt au nix gegen an Neger. (um das Kind mal beim Namen zu nennen. ))
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Alt 04.04.2005, 20:53   #6
da kami
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Registriert seit: 06.08.2003
Ort: Come from Banana Republic
Beiträge: 4.760
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Haha, wobei mir dazu einfällt: gegen die meisten afrikanischen Kardinäle fänden die deutschen Vorzeige-Gutmenschen-Christen von Bewegungen wie "Kirche von unten" den Kardinal Ratzinger wahrscheinlich ziemlich aufgeschlossen, liberal und modern

Nachtrag: Ich persönlich hätt ja meinen Favoriten wenns denn schon ein Deutscher sein soll, den Notker Wolf. Aber den kennt vermutlich gar keiner. Das ist der Abtprimas der Benediktiner und war Erzabt von St. Ottilien (des is bei mir in der Gegend). Ist aber vermutlich zu jung und unbekannt. Is aber jetzt weder ein Tip noch Werbung
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Alt 05.04.2005, 13:34   #7
Acolina
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Beiträge: 11.163
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Für mich persönlich sind Haut- wie Haarfarben unerheblicher als der berühmt-berüchtigte Sack Reis , aber, ich denke schon, dass ein Papst mit anderer Hautfarbe als dem, was man üblicherweise als "weiß" bezeichnet, ein Zeichen setzen würde. Auch, wenn es schlimm ist, dass dem heutzutage noch so ist...

Da ein Papst nun mal als Vorbild für eine nicht geringe Zahl von Menschen dient (und für den Rest immer noch als Anlass, mal über einige Dinge nachzudenken, dienen kann ), ist für mich persönlich interessanter, was für ein Mensch der nächste sein wird und was er davon seiner Kirche aufprägt, als Maßstab setzt.
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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