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Ägypten Wozu dienten die Pyramiden wirklich? Wie alt ist die Sphinx? Woher stammt die Hochkultur Ägyptens?

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Alt 14.01.2018, 20:27   #11
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen

Diamantsand (-staub) kommt nicht natürlich vor und kann demzufolge auch nicht gefunden werden.
Doch feines Flusssediment mit winzigen Diamanten bestimmt schon. Und findige frühe Ingenieure werden das auch herausgefunden haben...
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Alt 14.01.2018, 20:31   #12
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Man nutzt Diamantstaub, den man auf Schleifscheiben befestigt.
ich selbst habe mit Diamantsägen und Schneidern schon oft große dicke Glasplatten zerschnitten, geschliffen und poliert. Das gleiche auch mit Marmorblöcken, obwohl ich beim Stein nur assistiert habe. Aber mit (Industrie)Diamant geht das sehr schön.
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Alt 14.01.2018, 21:28   #13
basti_79
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Jedenfalls braucht man (entgegen Deiner Behauptung, ElLobo1) nicht unbedingt Diamanten, um Granit zu schneiden, zu schleifen, zu polieren oder sonstwie zu bearbeiten.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 15.01.2018, 00:30   #14
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Jedenfalls braucht man (entgegen Deiner Behauptung, ElLobo1) nicht unbedingt Diamanten, um Granit zu schneiden, zu schleifen, zu polieren oder sonstwie zu bearbeiten.
Diamanten sind nur die leichteste natürliche Möglichkeit, an ein Schleif- und Bearbeitungsmittel für hartes Gestein heran zu kommen. Sie sind, wer gezielt danach sucht, zum Beispiel auch an Meteoritenabsturzstellen zu finden...
All die bearbeiteten Granitblöcke der Megalithbauwerke rund um die Welt bezeugen ja den Einsatz irgend eines Bearbeitungswerkzeuges, dass härter ist als der betreffende Steinblock. Nicht zuletzt auch der unvollendete Obelisk...

Geändert von ElLobo1 (15.01.2018 um 00:33 Uhr).
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Alt 15.01.2018, 14:23   #15
basti_79
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Diamanten sind nur die leichteste natürliche Möglichkeit, an ein Schleif- und Bearbeitungsmittel für hartes Gestein heran zu kommen.
Stimmt nicht. Geeignet und leichter auffindbar wäre z.B. Granatsand (der wohl mancherorts rein in Flüssen abgelagert wird). Ausserdem kann man auch Gemenge verwenden.

Zitat:
Sie sind, wer gezielt danach sucht, zum Beispiel auch an Meteoritenabsturzstellen zu finden...
Ja, wenn jemand gezielt danach sucht. Aber warum sollte das jemand tun, wenn er schon ein geeignetes Mittel gefunden hat?

Zitat:
All die bearbeiteten Granitblöcke der Megalithbauwerke rund um die Welt bezeugen ja den Einsatz irgend eines Bearbeitungswerkzeuges, dass härter ist als der betreffende Steinblock. Nicht zuletzt auch der unvollendete Obelisk...
Ja, in dem Fall waren es wohl Dolerithämmer. Diese Hypothese müsstest Du jetzt erst einmal widerlegen, wenn Du daran interessiert bist, eine Bessere vorzuschlagen.
__________________
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Alt 15.01.2018, 15:51   #16
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen

Ja, in dem Fall waren es wohl Dolerithämmer. Diese Hypothese müsstest Du jetzt erst einmal widerlegen, wenn Du daran interessiert bist, eine Bessere vorzuschlagen.
Wenn du weiterhin an deine Dolorithämmer glaubst, dann belege einmal, wie so gerade Kanten und Flächen an Blöcken wie dem französischen Feenstein hinzubekommen sind?

https://de.wikipedia.org/wiki/La_Roche-aux-F%C3%A9es

Ich habe dieses Monument vor Ort besucht. Nur mit Hämmer alleine sind solche Bearbeitungsflächen nicht hinzubekommen - schon gar nicht formen die ägyptischen Obelisken!
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Alt 15.01.2018, 15:53   #17
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Stimmt nicht. Geeignet und leichter auffindbar wäre z.B. Granatsand (der wohl mancherorts rein in Flüssen abgelagert wird). Ausserdem kann man auch Gemenge verwenden.

Ja, wenn jemand gezielt danach sucht. Aber warum sollte das jemand tun, wenn er schon ein geeignetes Mittel gefunden hat?
Wenn jemand zu einem bestimmten zweck ein hartes Gestein bearbeiten will, dann findet er auch gezielt ein geeignetes Produkt dafür, weil er weiß, was er tun möchte.

Und womöglich gibt es auch noch andere Gestinsabriebe, die sich zum Bearbeiten eignen. Durchaus möglich. Der mensch war schon immer erfindungsreich. Er nimmt das, was er findet, um das zu tun, was er sich vornimmt...
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Alt 15.01.2018, 16:01   #18
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Unter Wikipedia finde ich zudem unter dem Wort Megalith folgendes Zitat:

https://de.wikipedia.org/wiki/Megalith

"Die verschiedenen Megalithbauwerke Europas sowie anderer Kontinente lassen nicht notwendigerweise auf eine gemeinsame Kultur (Megalithkultur) schließen. Die Ausstattung dieser Gräber gehört keiner einheitlichen Kultur an, und auch die Unterklassen der megalithischen Bauwerke, wie Menhire, Dolmen, Ganggräber oder Steinkisten, zeigen keine solche an.[1]"

Das halte ich für einen Fehler, denn stets beeinflussen sich Kulturen, die im selben Zeitraum leben, gegenseitig, und haben dadurch einen ähnlichen - wenn auch natürlich nicht identischen, weil sich jedes Volk natürlich etwas abheben will - Baustil.
Das setzt läderübergreifende und kontinentübergreifende Verbindungen voraus, und da es Megalithbauwerke überall der Welt gibt, können getrost auch weltweite Kontakte unter den verschiedenen Völkern in verschiedenen Kontinenten vorausgesetzt werden.

Ein beispiel: Ab dem Zeitpunkt, ab dem das erste Auto gebaut wurde, gab es dieses Fortbewegungsmittel in nur 100 oder weniger Jahren auf der ganzen Welt.

Dieses Muster der Ausbreitung hat es mit Sicherheit schon immer gegeben, jedenfalls ist es so alt, wie unsere menschliche Art...
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Alt 15.01.2018, 17:39   #19
perfidulo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Wenn du weiterhin an deine Dolorithämmer glaubst, dann belege einmal, wie so gerade Kanten und Flächen an Blöcken wie dem französischen Feenstein hinzubekommen sind? !
Wo ist das Problem?
Zitat:
.....aus großen Platten von rotem Kambriumschiefer auf einem Boden aus grünen Schieferplatten errichtet worden
Es ist kein Granit!
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 16.01.2018, 10:48   #20
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Zitat:
Sie sind, wer gezielt danach sucht, zum Beispiel auch an Meteoritenabsturzstellen zu finden...
Stimmt nicht. Geeignet und leichter auffindbar wäre z.B. Granatsand (der wohl mancherorts rein in Flüssen abgelagert wird). Ausserdem kann man auch Gemenge verwenden.
Ob man nun Diamanten für schneide/schleif-Vorgänge verwendet hat, ist sicherlich nicht gesichert.
Siehe hier:
Zitat:
Die alternativen Deutungen ägyptischer Kernbohrungstechnik gehen prinzipiell auf Flinders Petrie zurück. Erstmals beschrieb er sie in seinem berühmten Buch über die Pyramiden von Giza. Seine Schlußfolgerung, daß die Spuren in den Bohrlöchern an Diamantbohrer erinnern, führte er nicht zu Ende, da der Befund in Sachen Edelsteine dafür keine Wahrscheinlichkeit erbrachte.
...
Kernbohrungen gibt es in fast allen Tempelanlagen des Alten Reiches, gelegentlich im Mittleren Reich und in Tempelanlagen, die nachweislich aus Steinen des Alten Reiches bestehen.
...
Erstmals seit Petrie wurde eine alternative Erklärung im Sinne von mit Diamanten besetzten Bohrern wieder von Horst-Detlef Gassmann aufgegriffen, der für einen international tätigen Konzern arbeitet, der für die Herstellung von Bohrwerkzeugen bekannt ist. Die Argumentation des Experimentalphysikers folgt weitgehend der Petries, allerdings ohne Korund, sondern allein mit Diamanten: "Vor allen Dingen kann ich mir nicht vorstellen, daß man dann solche Rillen sieht. Mit Polierpulver feinster Art kann das nicht funktionieren. Granit ist quarzhaltig. Einen derartigen Stein kann man nicht mit Quarz bohren, denn beide sind gleich hart. Das kann kein Loch geben! Jedenfalls nicht in der Ausführung, wie wir sie in Ägypten sehen. Mit einem Kupferrohr und etwas Schneidematerial allein war das unmöglich zu schaffen."
Jedoch konnte er diese Behauptung nicht belegen. Womit diese Aussage natürlich umstritten ist.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, wenn jemand gezielt danach sucht. Aber warum sollte das jemand tun, wenn er schon ein geeignetes Mittel gefunden hat?
"Wenn jemand gezielt danach sucht..."
Tatsache ist hingegen, dass die Ägypter die Hinterlassenschaften von Meteoriten genutzt haben.
z.B. hier oder hier:
Zitat:
Über dem heutigen Ägypten ist nach den Erkenntnissen südafrikanischer Forscher vor 28 Millionen Jahren ein Komet explodiert – wovon ein 1996 gefundener „mysteriöser“ Kieselstein Zeugnis ablegt.Das habe den Sand zum Schmelzen gebracht und Siliziumdioxid-Glas erzeugt. Eine Brosche des berühmten Pharaos Tutanchamun, die einen Skarabäus (Glückskäfer) zeige, sei aus diesem Material gefertigt. Durch den Kometen-Einschlag wurden den Erkenntnissen der Wissenschaftler zufolge auch Kleinst-Diamanten erzeugt.
z.B. hier.
Zitat:
In Ägypten wurde ein kleiner Kieselstein gefunden, der nicht von der Erde stammt. Doch nicht nur das: Er beinhaltet eine Mischung an Mikro-Mineralen, die nirgendwo auf der Erde, in keinem anderen Meteoriten und nirgendwo im Sonnensystem auftritt.
2013 gaben Forscher bekannt, dass der Hypatia Stein, der in Südwest Ägypten gefunden wurde...
Anschließende Analysen ergaben, dass der mit Diamanten gefüllte Stein... .
oder hier:
Zitat:
Alte Ägypter schufen Perlen aus Meteoriten-Eisen
Erste Techniken zur Eisenbearbeitung existierten schon 2.000 Jahre vor Beginn der Eisenzeit
oder hier:
Zitat:
Seit seiner Entdeckung 1922 rätseln Forscher über einen Dolch aus Eisen, der in Tutanchamuns Grab gefunden wurde.
Experten fanden nun neue Belege für die These, dass das Eisen des Dolchs aus einem Meteoriten gewonnen wurde.
Der Dolch enthält einen viel höheren Nickelanteil als irdisches Eisen. Auch Kobaltspuren verweisen auf einen Meteoriten.
MJ01 ist offline   Mit Zitat antworten
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