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Alt 17.02.2018, 20:09   #21
Lupo
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Je nach Gewicht der Bücher scheint es hin und ab Bedarf zu geben.
Da möchte ich mich doch mal selbst zitieren


Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich bspw. wüsste nicht mal, was meine Kinder mit einem Spind anfangen sollten.
Eine Möglichkeit Schulbücher und andere Materialien in der Schule zu lassen, haben sie (nur eben keinen abschließbaren Spind).

Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Nutzen eines Getränkeautomaten in der Schule:

Möglichkeit sich in einer Pause ein Getränk zu kaufen, falls der Durst kommt. Mitgebrachte Getränke können auslaufen und Unterrichtsmaterial verschmutzen!
Ich habe nicht das Geringste gegen einen Getränkeautomaten in der Schule, sofern da kein flüssiger Zucker verkauft wird und keine horrenden Preise verlangt werden.
Ich fürchte, mit diesen Anforderungen ist das Thema dann wieder durch......

Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Nutzen eines Schreibwarenladens in der Schule:

Möglichkeit schnell Schreibwaren zu besorgen, falls etwas davon verloren oder kaputt geht, was wohl jeden Schüler schon passiert sein dürfte!

Wo ist da das Problem?
Wir haben uns damals dann etwas vom Banknachbarn geliehen (Stift oder Papier)
Wo ist da das Problem?

Welcher arme, kaufmännisch minderbemittelte Pechvogel soll denn bitte so dämlich sein, in einer Schule einen Schreibwarenladen aufzumachen?
Ich habe grundsätzlich nichts gegen einen Schreibwarenladen in der Schule, aber niemand, der rechnen kann, wird so einen eröffnen.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)

Geändert von Lupo (17.02.2018 um 20:17 Uhr).
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Alt 18.02.2018, 11:03   #22
Venkman
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Wenn man einige hier argumentieren und lamentieren liest, stellt sich mir immer mehr die Frage wie ich die Schule im Sozialismus überleben konnte...

Ohne Taschenrechner/Smartphone/Spind/Cafeteria/Schreibwarenshop/Wasserspender und Telefonzelle auf dem Flur usw. usf. ...

Dafür aber Rechenschieber/Telefon im Sekretariat/Garderobe/Schulspeisung/Pausenmilch/Hofpause (Rauchpause...)/ jede Menge Spaß usw. usf. ...

Zum Essen und Trinken gabs übrigends Pausen. Immer nach einer dreiviertel Stunde Unterricht, für 15 Minuten. In meiner gesamten Schulzeit ist mir kein Fall bekannt geworden, wo ein Schüler während des Unterrichts verhungert oder verdurstet wäre...

Und wenn jemand im Unterricht ein dringendes menschliches Bedürfnis verspürte, hat er sich beim Lehrer gemeldet und durfte natürlich seine Notdurft verrichten gehen.
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"Kraweel, kraweel! Taubtrüber Ginst am Musenhain, trübtauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel!"
- "Lothar Frohwein" - (Pappa ante Portas)

Geändert von Venkman (18.02.2018 um 11:14 Uhr).
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Alt 18.02.2018, 11:53   #23
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Wenn man einige hier argumentieren und lamentieren liest, stellt sich mir immer mehr die Frage wie ich die Schule im Sozialismus überleben konnte...
Auch die Menschen im Westen haben das er- und überlebt. Wer auf hohem Niveau jammern möchte, der möge das gerne tun, muss aber mit einer harten Erdung rechnen.


Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Dafür aber Rechenschieber/Telefon im Sekretariat/Garderobe/Schulspeisung/Pausenmilch/Hofpause (Rauchpause...)/ jede Menge Spaß usw. usf. ..
Bis auf die Schulspeisung kenne ich das auch nicht anders. Wobei viele zu vergessen scheinen, dass auch Leitungswasser Lebensmittelqualität hatte und nach wie vor hat.
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Alt 18.02.2018, 12:58   #24
Venkman
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
... dass auch Leitungswasser Lebensmittelqualität hatte und nach wie vor hat.
Jein... Nicht immer und nicht überall. Wenn z.B. durch Hochwasser giftige Stoffe (Öl/Benzin/usw.) ins Grundwasser bzw. in die Wasserversorgung gelangen, würd ich dringendst davor abraten Wasser aus der Leitung unabgekocht zu trinken... Dergleichen gilt bei/nach Reparaturen an Ortswasserleitungen.

Bei entsprechenden "Katastrophen" gibt aber auch die dafür verantwortliche Behörde/Stelle entsprechend Warnungen aus.

Das aber nur am Rande. Ansonsten stimme ich deiner Meinung zu.
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Geändert von Venkman (18.02.2018 um 13:02 Uhr).
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Alt 18.02.2018, 13:05   #25
Groschenjunge
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Im Katastrophenfall sind auch meistens die Schulen geschlossen. ;-)
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Alt 24.02.2018, 20:26   #26
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich bspw. wüsste nicht mal, was meine Kinder mit einem Spind anfangen sollten.
Ist das für Dich ein Argument, das Grundrecht auf Wohnung entsprechend einzuschränken? Hälst Du Dein "Erziehungsrecht" hier für vorrangig? Falls ja, warum?

Zitat:
Und bevor ich so etwas relativ sinnloses wie „Spinde für alle“ unterstütze, würde ich das Geld doch lieber für mehr Lehrer ausgeben.
Warum das denn? Was würde denn besser, wenn es mehr Lehrer gäbe?

Zitat:
Bei der Gelegenheit: Was für eine Entschuldigung hast du, den Thread für deine Interessen zu kapern?
Die Fragen des TE interessieren dich ja nicht in der Sache, sondern nur als Vehikel um auf deine Themen zu sprechen zu kommen.
Ich wüsste nicht, dass ich hier eine Entschuldigung zu formulieren bräuchte. Ich kann auch nicht erkennen, dass der Thread vom vorgeschlagenen Thema abgekommen ist.

Zitat:
Meine Kinder dürfen (sowohl in ihrer alten, als auch in ihrer neuen Schule) im Unterricht trinken.
Wovon redest du?
Link oben.

Darüber hinaus:

https://www.betzold.de/blog/trinken_im_unterricht/
https://www.123recht.net/Ist-Trinken...__f276314.html
http://www.trinken-im-unterricht.de/...uer_Lehrer.pdf
http://www.kreidefressen.de/2011/09/...im-unterricht/

Das Problem scheint also nach wie vor vorhanden.

Zitat:
Gibt es dafür ein cooles Internet-Wort, wenn man einen Thread kapert und völlig neue Themen setzt?
"Derailing" wäre wohl der Begriff, auch wenn der nicht auf das Internet beschränkt ist. Ich bitte um Verzeihung, falls die Erwähnung des Themas "Trinken im Unterricht" das vorgegebene Thema "Getränkeautomaten an Schulen" zu sprengen schien. Mir schien das Erstgenannte die Grundlage für die Problematik, und das Zweitgenannte eher ein Ausfluss dieser.

Zitat:
1) Warum musst du an dieser Stelle alle Ex-DDR-Bürger beleidigen?
Weil die DDR nun einmal ein totalitärer Staat war, was ja immer gerne als Argument herhalten darf, wenn es "gegen den freien Markt" oder so geht. Nur eben nicht bei Fragen der Zwangsbeschulung oder derer Folgen. Im Übrigen beleidige ich Ex-DDR-Bürger nicht, ich frage nur nach, ob einmal eingeprügelte Verhaltensmechanismen knapp 30 Jahre danach immer noch so gut wirken, dass völlig ohne Sinn und Verstand das Knie zuckt, wenn irgendein Gedanke erkennbar wird. "Prinzip Champignon" hat man das wohl mal genannt.

Zitat:
Falls du es immer noch nicht verstehst: Wie können wir gegen was „Neues“ sein, wenn dieses Neue gar nicht neu ist?
Für viele Menschen ist der Gedanke, dass junge Menschen "im Unterricht" trinken wollen, offenbar immer noch neu (s.o.). Dass sich das so verhält, dafür kann ich nichts. Ob man deswegen jetzt "Getränkeautomaten aufstellen" sollte, von denen man sich ohnehin nur "verflüssigten Zucker" "kaufen könne", oder ob irgendjemand irgendeine bessere Idee hat, beispielsweise nicht mit Psychoterror konsequent gegen jedes ungeplante Trinken vorzugehen, halte ich für eine nachrangige Entscheidung.

Mir scheint es ausserdem so, als seien autoritäre Gedankengänge im Zusammenhang mit dem Thema Schule die Norm. Ich bitte, das zu berücksichtigen.

Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Möglichkeit sich in einer Pause ein Getränk zu kaufen, falls der Durst kommt. Mitgebrachte Getränke können auslaufen und Unterrichtsmaterial verschmutzen!
Als ob jetzt ein Limonadenfleck auf einem Hausaufgabenheft irgend etwas ändern würde. Aber das Argument ist valide. Im Sinne der dem Eigentümer eigenen Psychohygiene muss natürlich klar getrennt werden zwischen "Dienst" (Unterricht) und "Schnaps" (Trinken, Pause)...

Zitat:
Möglichkeit schnell Schreibwaren zu besorgen, falls etwas davon verloren oder kaputt geht, was wohl jeden Schüler schon passiert sein dürfte!

Wo ist da das Problem?
Das Argument ist offenbar unbequem.

Ich würde sagen: je weniger in den Schulen geschrieben wird, desto weniger Unsinn wird geschrieben. In dem Sinne kann es nicht falsch sein, in den Schulen keine Verteilzentren für Schreibmaterial zu betreiben. Aber ein richtig schlüssiges Argument dagegen finde ich auch nicht.

Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Ein Gang ins Sekretariat und man man konnte im Notfall kostenlos telefonieren. Als dann die Handys auskamen und bezahlbar wurden, war es eh vorbei mit den Telefonzellen, und das nicht nur in der Schule.
Ein richtiges Telefon könnten die meisten Kinder auch gar nicht mehr bedienen.


Was ist denn ein "richtiges" und was ein "unrichtiges" Telefon?

Darüber hinaus: "Im Sekretariat" unterliegt man dem Urteil etlicher Büttel der Exekutivbehörden, die dann auch noch darüber entscheiden, was ein Notfall sein darf und was nicht, und wen man denn anrufen dürfe und wen nicht. Das sind - nebenbei bemerkt - härtere Kriterien, als man an Strafgefangene anlegt.

Zitat:
Da wir hier nicht in der DDR leben, ist das ganz einfach. Gäbe es ausreichende Möglichkeiten, mit einem Schulladen eine tragfähige Existenz zu ermöglichen, gäbe es viele Läden in Schulen. Dem ist aber nicht so. Es sei denn, du kannst mir nennen, wie viele der rund 33000 Schulen eine gut funktionierenden und kaufmännisch ausgerichteten Laden besitzen, der den Landeinhaber ausreichend ernährt.
Ansonsten gilt Deutschland nicht unbedingt als unterversorgt mit Waren und Einkaufsmöglicheiten.
Das kommt mir jetzt ein wenig hysterisch vor.
  1. Die "Rentabilität" eines Ladens innerhalb einer Schule ist ohnehin nicht gegeben (warum nicht?). Die meisten dieser Läden sind (unbezahlte) "Nebenjobs" von Hausmeistern, Eltern etc.
  2. Die Versorgung ist an der Stelle unerheblich, es geht ja gerade darum, die Logikstik zu vereinfachen.
  3. Selbst wenn Dein Argument stimmig wäre: warum ist das denn so? Warum tragen nicht die Schüler genug Geld in die Schule, um dort "ansässige" Läden zu finanzieren? Und warum diese ganze Hysterie?

Zitat:
Je nach Gewicht der Bücher scheint es hin und ab Bedarf zu geben.
Es gibt sogar "Bedarf" (das Crack der Faschokapitalisten) für Schulranzen mit eingebauter Waage.

https://www.dhd24.com/archiv/2005/27...mit-WAAGE.html

Da kann man auch mal fragen, warum das Gewicht der entsprechenden Totholz-Blöcke bei der Frage der Anschaffung und Aufnötigung keine Rolle spielt.

Zitat:
Andererseits habe ich beim Suchen auch Eltern gefunden, die darüber berichteten, dass ihren Kindern dann doch die Wege zu weit sind und ein Spind daher nach kurzer Nutzung wieder einstaubt.
Da wird jetzt der Zusammenhang unklar. Kannst Du die Behauptung mal belegen?

Zitat:
So grob 1970 erlebte ich in meinem ersten Gymnasium Getränke Automaten. Aber danach nie wieder, wer wollte schon in den Pausen in der Schule bleiben?
In heutigen Schulen ist "das Verlassen des Schulgeländes" oft verboten.

https://www.gutefrage.net/frage/waru...verlassen-darf

Warum will jemand nicht in den Pausen in der Schule, im Hort des edlen Staats und des guten Wissens, das dort zum besten Nutzen für die Zukunft und zum Andenken an die Vergangenheit vermittelt werden soll, bleiben?

Zitat:
In den Freistunden in der Oberstufe gab es interessantere Orte zum Essen. Von daher habe ich mich schon beim ersten Beitrag gefragt, was soll der Unfug?
Ich geb' Dir mal einen Tip: der Preis selbst für einen "Snack" dürfte das Budget von 90% der Betroffenen deutlich überschreiten. Das wird natürlich niemanden daran hindern, geeignete "Ausflugslokale" zu definieren und Menschen, die sich nicht "dort hin trauen", zu terrorisieren. So funktioniert Schule eben.

Ist das jetzt "Derailing"?

Totalitäre Deutungsmuster scheinen nach wie vor zu dominieren. Auch die Boten zu Köpfen erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. So kann weder Demokratie noch Recht werden. Aber das sind ja auch Konzepte, die an einigen Geronten spurlos vorbeigegangen sind. Geht ja auch nicht anders. Würde sich ja was ändern, wenn mal jemand nachdenkt.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2018, 20:50   #27
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ist das für Dich ein Argument, das Grundrecht auf Wohnung entsprechend einzuschränken? Hälst Du Dein "Erziehungsrecht" hier für vorrangig? Falls ja, warum?
Irgendwo muss ich was verpasst haben:

Wer will das Grundrecht auf Wohnen beschränken?
Wie kommst du darauf, dass ich das in irgendeiner (welcher?) Weise mit meinem Erziehungsrecht in Beziehung setze?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Warum das denn?
Weil ich kleinere Klassen wichtiger finde, als abschließbare Spinde


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Was würde denn besser, wenn es mehr Lehrer gäbe?
Die Unterrichtssituation.
Kleinere Klassen bedeuten einen geringeren Geräuschpegel (=weniger Stress für Lehrer und Schüler) und eine besseren Betreuungsschlüssel.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 02.03.2018, 09:40   #28
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Irgendwo muss ich was verpasst haben:

Wer will das Grundrecht auf Wohnen beschränken?
Gemeint das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung.

Zitat:
Wie kommst du darauf, dass ich das in irgendeiner (welcher?) Weise mit meinem Erziehungsrecht in Beziehung setze?
Wenn Du darüber entscheidest, was für Deine (Eure) Kinder das Beste wäre, dann ist das eine Ausprägung Deine Erziehungsrechts.

Du hoffst natürlich auch darauf, dass andere Eltern Dir folgen würden, was dann strenggenommen schon ein politischer Ansatz wäre, aber so weit sind wir hier anscheinend lange noch nicht.

Zitat:
Weil ich kleinere Klassen wichtiger finde, als abschließbare Spinde
How bizarre. Man kann doch das eine tun und das andere nicht lassen?

Zitat:
[Was wäre besser, wenn es mehr Lehrer gäbe?]
Die Unterrichtssituation.
Kleinere Klassen bedeuten einen geringeren Geräuschpegel (=weniger Stress für Lehrer und Schüler) und eine besseren Betreuungsschlüssel.
Das mag sein.
  1. "Die Unterrichtssituation" wird überwiegend von den Lehrern gestaltet und auch überwiegend von ihnen beschrieben.
  2. "Der Betreuungsschlüssel" ist eine Messgröße, die das Wohlbefinden der Betreffenden völlig ausser acht lässt.
  3. Würde man die Schulpflicht aufheben, statt "an Stellschrauben zu drehen", würden "die Unterrichtssituation" und "der Betreuungsschlüssel" Quantensprünge machen.
  4. Das Thema hier waren Spinde und Getränkeautomaten, im weiteren Sinne Getränkeversorgung
__________________
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Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
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basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2018, 13:53   #29
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Gemeint das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung.
Das ist keine Antwort auf meine Frage.
Die Frage war „Wer will das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung“ beschneiden?
Das war nämlich weiter oben deine Behauptung.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wenn Du darüber entscheidest, was für Deine (Eure) Kinder das Beste wäre, dann ist das eine Ausprägung Deine Erziehungsrechts.
Auch hier wieder: Nicht die Antwort auf meine Frage.
Was hat mein Erziehungsrecht mit obiger Frage zu tun (auch da eine entsprechende Behauptung von dir.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
How bizarre. Man kann doch das eine tun und das andere nicht lassen?
Diese Diskussionen wären weniger nervig, wenn du ab und an mal die Realität zur Kenntnis nehmen würdest....

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
"Die Unterrichtssituation" wird überwiegend von den Lehrern gestaltet und auch überwiegend von ihnen beschrieben.
Falsch. Der Unterricht wird allein von den Lehrern gestaltet, die Unterrichtssituation von Lehrern und Schülern
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
"Der Betreuungsschlüssel" ist eine Messgröße, die das Wohlbefinden der Betreffenden völlig ausser acht lässt.
Und ?
Heißt das Ding „Wohlfühlschlüssel“ oder „Betreuungsschlüssel“?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Würde man die Schulpflicht aufheben, statt "an Stellschrauben zu drehen", würden "die Unterrichtssituation" und "der Betreuungsschlüssel" Quantensprünge machen.
Unsinn, das wäre überhaupt nicht zu spüren, die paar Schüler weniger.
Es würde an er Situation nichts ändern außer, dass dich die Leiden der dann verbliebenen Schüler zynischerweise nicht interessieren würden „Sind ja freiwillig da, selbst schuld.“
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Das Thema hier waren Spinde und Getränkeautomaten, im weiteren Sinne Getränkeversorgung
Warum schreibst DU dann irgendwas von Unverletzlichkeit der Wohnung und Erziehungsrechten (siehe oben)?
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
Lupo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2018, 17:28   #30
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Das ist keine Antwort auf meine Frage.
Die Frage war „Wer will das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung“ beschneiden?
Das war nämlich weiter oben deine Behauptung.
Im Status Quo haben die Schüler überhaupt kein Recht auf einen Lagerraum innerhalb der Schule. Sie haben also innerhalb der Schule nur Bruchteile des Rechts auf Unverletzlichkeit der Wohnung: Hosentaschen z.B. (in der Praxis wird das natürlich auch außer Acht gelassen). Mit einem Spind wäre dieser Teil der Wohnung innerhalb der Schüler deutlich größer, damit auch die Ängste aller Anderen, und deshalb würden keine Spinde aufgestellt. Das war meine Behauptung.

Zitat:
Zitat:
Wenn Du darüber entscheidest, was für Deine (Eure) Kinder das Beste wäre, dann ist das eine Ausprägung Deine Erziehungsrechts.
Auch hier wieder: Nicht die Antwort auf meine Frage.
Was hat mein Erziehungsrecht mit obiger Frage zu tun (auch da eine entsprechende Behauptung von dir.
Erziehungsrecht wäre, wenn Du Dir anmaßt, über die Frage zu entscheiden, ob eine Schule allgemein Spinde zur Nutzung durch die Schüler aufstellen darf, oder wenn Du entscheidest, ob Deine/Eure Kinder diese nutzen dürften. Das ist der Zusammenhang.

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Weil ich kleinere Klassen wichtiger finde, als abschließbare Spinde
How bizarre. Man kann doch das eine tun und das andere nicht lassen?
Diese Diskussionen wären weniger nervig, wenn du ab und an mal die Realität zur Kenntnis nehmen würdest....
  1. Wenn Du diese Diskussion als "nervig" empfindest, muss der Fehler nicht bei mir liegen.
  2. Steht Dein Argument, dass man die "Klassenfrequenz" (so nennt man das gelegentlich wirklich) senken sollte, nicht im Widerspruch zu meinem, dass man auch Spinde zur Nutzung durch die Schüler aufstellen sollte

Wo machst Du da eine Ignoranz meiner aus?

Zitat:
Zitat:
"Die Unterrichtssituation" wird überwiegend von den Lehrern gestaltet und auch überwiegend von ihnen beschrieben.
Falsch. Der Unterricht wird allein von den Lehrern gestaltet, die Unterrichtssituation von Lehrern und Schülern
Das ist ja jetzt semantische Haarspalterei. Außerdem gehst Du nicht auf meinen Einwand ein, dass "die Unterrichtssituation" (sowohl formell als auch informell) fast nur von Lehrern beschrieben wird. Meiner Meinung nach wäre es sinnvoll, auch die Schüler dazu zur Sprache kommen zu lassen.

Zitat:
Zitat:
"Der Betreuungsschlüssel" ist eine Messgröße, die das Wohlbefinden der Betreffenden völlig ausser acht lässt.
Und ?
Heißt das Ding „Wohlfühlschlüssel“ oder „Betreuungsschlüssel“?
Wie zynisch.

Zitat:
Zitat:
Würde man die Schulpflicht aufheben, statt "an Stellschrauben zu drehen", würden "die Unterrichtssituation" und "der Betreuungsschlüssel" Quantensprünge machen.
Unsinn, das wäre überhaupt nicht zu spüren, die paar Schüler weniger.
D.h. auch, wenn man die Schulpflicht aufheben würde - was, wie bereits gesagt, mindestens dazu nötig wäre, die Verfassung auch innerhalb von Schulen durchzusetzen - würde sich nicht viel ändern? Gratuliere, Du hast eines meiner Argumente verstanden.

Zitat:
Es würde an er Situation nichts ändern außer, dass dich die Leiden der dann verbliebenen Schüler zynischerweise nicht interessieren würden „Sind ja freiwillig da, selbst schuld.“
Das legst Du mir jetzt in den Mund, bzw. in die Tastatur. Wenn Dich das beruhigt: Ich gehe nicht davon aus, dass sich an der Menschenverachtung der Lehrer und an der Gewalt in den Schulen wesentlich etwas ändern kann. Die Verantwortlichkeit würde sich aber tatsächlich verschieben. Man könnte Eltern z.B. deutlich besser die Frage stellen, warum sie dulden, dass man ihre Kinder derart misshandelt, sie in eine solche Schule zu sperren. Ich denke letztendlich, dass es selbst nach der Verwirklichung eines vernünftigen Gedankengangs Jahrzehnte dauern würde, bis die Gesamtheit der Lehrer umdenkt. Das heißt doch aber nicht, dass ich die Interessen derjenigen, die immer noch in den Schulen eingesperrt werden, missachten würde.

Zitat:
Zitat:
Das Thema hier waren Spinde und Getränkeautomaten, im weiteren Sinne Getränkeversorgung
Warum schreibst DU dann irgendwas von Unverletzlichkeit der Wohnung und Erziehungsrechten (siehe oben)?
  1. Spinde sind ein Teil der (unverletzlichen) Wohnung des jeweiligen Schülers
  2. Wie Du (siehe oben) demonstrierst, werden solche Fragen oft unter dem Erziehungsrecht diskutiert
  3. Was ist Deine Position dazu, dass es noch Lehrer gibt, die "ihren" Schülern verbieten, "im Unterricht" zu trinken?
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