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Die Suche nach außerirdischer Intelligenz Methoden, Ergebnisse & Konsequenzen, falls wir fündig werden oder gefunden werden...

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Alt 27.07.2006, 14:37   #11
Sajuuk
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Zitat:
Original von NoNameNoLife
Nicht wir sind dazu in der Lage aber das intelligente Leben, das neben uns schon seit Millionen von Jahren existieren müsste, wäre dazu locker in der Lage. Dass sie nicht hier sind, beweisst eindeutig, dass es sie nicht gibt.
Wiso müssen wir uns anmassen, zu behaupten das Technologie alles kann,
nur weil sie sehr alt ist?
Das erinnert mich irgendwie an die Zeit, als die Erde eine Scheibe war.

Zitat:
Original von NoNameNoLife
Eine Technik, die Millionen oder gar Milliarden Jahre weiter entwickelt ist, als unsere, könnte Dinge vollbringen, die du dir nicht mal vorstellen kannst! Das gesamte Universum bis auf den letzten Zentimeter zu erforschen, wäre da eine der leichteren Übungen! Und sollte es gar Paralleluniversen gäben, dann gäbe es sogar noch mehr Möglichkeiten für hoch entwickeltes Intelligentes Leben, das würde die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens nicht verringern sondern erhöhen!
Ausser einigen bekloppten Ausnahmen habe ich noch keinen Menschen gesehen,
der freiwillig um den halben Erdball fliegt nur um vor ein paar Kakerlaken den grossen Macker zu spielen.

Es ist möglich, dass es in underer Umgebung keinen gibt, aber meine Logik ist,
dass hier niemand ist.
Weil wir niemanden interessieren, wofür denn auch, was bringt das denn.
Das was wir haben, haben DIE schon lange hinter sich, wenn überhaupt.
Und wenn deren Technologie so weit ist wie du sagst (woher du das weisst entzieht sich
meiner Vorstellungskraft), dann können die uns auch von ihrer Heimat aus beim schei**en
zuschauen.
Wiso sollen die sich dann also bei uns blicken lassen?
Das gibt doch nur ärger.
Oder würdest du dich (rein hypotetisch) bei einer affenfamilie blicken lassen die
die Angewohnheit pflegt, alles umzubringen was sich bewegt, inklusive sich selbst.
Da wäre man ja verrückt, wenn man sich dort hinbegibt, nur im ein paar Photos zu machen.

Gruss:Kuun-Laan
__________________
Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
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Alt 27.07.2006, 16:01   #12
Llewellian
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Nun ja, es gab da mal einen netten Gedankengang von Fermi, das sich dann als "Fermi-Paradox und der sogenannte Galaktische Zoo" in den Büchern niederschlug.

Ausgehend davon, das man Generationenraumschiffe hat, die - gemäss den Gesetzen der Physik unter der Lichtgeschwindigkeit bleiben, kann man die gesamte Galaxis rein rechnerisch in etwa 30 Millionen Jahren komplett besiedeln.

Da es unsere Galaxis seit etwa 10-14 Milliarden Jahren gibt, und man jetzt mal einfach davon ausgeht, das wir Menschen kein Sonderfall sind (die entweder zu langsam oder zu schnell "evolutionierten"), dann gibt es ungefähr ein Fenster von 3-4 Milliarden Jahren +/ - um unser Entwicklungsfenster rum, in denen die anderen schon hätten starten können.

Rein Statistisch gesehen hätten schon mehrere Zivilisationen hier vorbeikommen müssen.

Jetzt muss man aber noch andere Faktoren in Betracht ziehen:

1) Nicht jede Zivilisation, die Intelligentes Leben entwickelt, erreicht auch die nötige Technologiestufe, bevor sie sich selbst wieder auslöscht.

2) Die Entwicklung von Leben ist zwar relativ wahrscheinlich, aber die Entwicklung von "intelligentem" Leben schon etwas weniger.


Es folgt daraus ein Konsens mit mehreren Punkten - der weder für noch gegen Ausserirdische Intelligenz spricht, die man aber trotzdem bedenken sollte (Zitat aus der Arbeit über den "galaktischen Zoo"):

Wir sind unter den Ersten:

Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, vorallem wenn man die Grundlagen des Kohlenstoff-Chauvinismus einbezieht, das eine Galaxis einige Zeit braucht, bis es Sonnen gibt, in denen die ruhige Entwicklung von Leben überhaupt möglich ist (hoher Metallgehalt der Systeme, hoher Abstand zur Nachbarsonne, keine Alten Sonnen mit Chance zur Supernova in der Nähe).

Es könnte durchaus sein, das wir zu einer der ersten Zivilisationen in der Galaxis gehören. Und wir diejenigen sein werden, die in den nächsten Millionen Jahren die anderen zuerst entdecken.


Mangelndes Interesse

Selbst wenn die technische Möglichkeit zu interstellarer Kommunikation und/oder Kolonisation gegeben ist, stellt sich die Frage, ob eine Zivilisation überhaupt ein ökonomisches oder philosophisches Interesse an der Nutzung dieser Technologie hat. Unsere Zivilisation hat bisher keine großen Anstrengungen unternommen, bewusst Signale auszusenden, und die menschliche Raumfahrt beschränkt sich weitgehend auf das Aussenden von Sonden. Selbst prinzipiell mögliche interplanetare Raumflüge werden hinsichtlich ihres ökonomischen und wissenschaftlichen Sinns hinterfragt.
Siehe auch: technologische Singularität

Mangelnde Sichtbarkeit

Das Aussenden von Radiosignalen zur Kommunikation ist relativ ineffizent. Falls alle Zivilisationen innerhalb kurzer Zeit zu effizenteren Kommunikationsmethoden übergehen (Glasfaser, Laser, ...), sinkt der Anteil an Radiostrahlung, über den sich eine Zivilisation bemerkbar machen würde.

Auch wurde vorgeschlagen, ein fundamentales Axiom der Informationstheorie könne hinter dem Fehlen erkennbarer Signale stecken. Die Informationstheorie besagt, dass eine maximal komprimierte Nachricht für jene ununterscheidbar vom Hintergrundrauschen ist, welche den Kompressionsalgorithmus nicht kennen. SETI hingegen sucht ausschließlich nach dem simpelsten aller Signale, einer unmodulierten Sinuskurve. Die Grundannahme von SETI ist die Bereitschaft anderer Lebensformen, sich durch ein einfach zu entdeckendes Signal deutlich mitzuteilen.

Aus diesen Gründen würden die heutigen Suchmethoden eine hochgradig komprimierte Übertragung schlicht übersehen.


Sie existieren – wir haben sie nur verpasst

Diese Hypothese basiert darauf, dass alle besuchenden Zivilisationen langfristig stagnieren oder aussterben, statt zu expandieren. Dies kann nicht ausgeschlossen werden, denn die gesamte Dauer der menschlichen Existenz ist auf kosmologischer Skala derartig klein, dass selbst ein Weiterleben unserer Spezies über Hunderttausende von Jahren wenig ändert. Hierdurch könnten Zivilisationen zeit- und räumlich schlicht zu weit auseinanderliegen, um sich zu begegnen.

Sie existieren – wir werden ignoriert

Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass unter allen Zivilisationen in unserer Nachbarschaft ein Konsens darüber herrscht, eine Kontaktaufnahme zu vermeiden. Diese Spekulation wird teilweise auch als „Galaktischer Zoo“ bezeichnet.

Sie existieren – wir ignorieren sie

Letztere Argumentation wird von UFO-Gläubigen und Anhängern verschiedener Pseudowissenschaften vertreten. Diese gehen dabei davon aus, dass außerirdische Zivilisationen bereits Kontaktversuche sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart versucht haben, diese von der modernen Wissenschaft jedoch ignoriert würden (Verschwörungstheorie).





Nimmt man jetzt Occams Razor und betrachtet die Wahrscheinlichkeiten, kann man alles für möglich halten.

Die einfachste Erklärung wäre allerdings: Es gibt der Statistik nach pro Galaxis etwa 5-10 hochentwickelte Zivilisationen, welche gleichmässig verteilt sind. Aufgrund der hohen Abstände innerhalb der Galaxis jedoch werden sie nie zusammen in Kontakt kommen. Denn selbst wenn jede eine Raumkugel mit knapp 5000 Lichtjahren Radius besiedelt, würden diese innerhalb der Galaxis (Durchmesser 100.000 Lichtjahre) wie Stecknadelköpfe ausnehmen.....

Letzteres ist übrigens auch eine Nette Begründung, warum Zivilisationen nie gegeneinander Krieg führen werden:

Krieg ist teuer und kostet Resourcen und Leben. Alle Elemente und alles sind aber gleichmässig verteilt und für jeden in solcher Menge vorhanden, das man sie garnicht verbrauchen kann. Und Roboter sind besser und zuverlässiger als versklavte Rassen.
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Alt 27.07.2006, 16:10   #13
NoNameNoLife
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Zitat:
Original von da kami
Woher willst du das wissen, worüber die so nachdenken?
Jeder, der intelligenter als eine Ameise ist, kann das leicht an ihrem Verhalten erkennen...

Zitat:
Original von da kami
lol. Du bist auch nicht schlecht eingebildet.
Du meinst also du würdest eine Intelligenz begreifen, die Milliarden Jahre weiter in der Entwicklung ist als deine?
Nicht wir begreifen sie dank unserer Intelligenz, sondern sie sind so intelligent, dass sie sich uns anpassen können, wenn sie wollen. Je intelligenter sie sind, desto leichter würde ihnen die Kommunikation fallen. Wäre das nicht der Fall, dann wäre eine Weiterentwicklung von Intelligenz kein Fortschritt sondern eine Degeneration, und das willst du doch wohl nicht ernsthaft behaupten, oder?

Zitat:
Original von da Kuun-Laan
Wiso müssen wir uns anmassen, zu behaupten das Technologie alles kann,
nur weil sie sehr alt ist? Das erinnert mich irgendwie an die Zeit, als die Erde eine Scheibe war.
Wenn ich behaupte, dass die Technologie der Menschen in ein paar Millionen Jahren so weit sein wird, dass sie sämtliche Geheimnisse des Universums gelüftet haben wird, dann ist das sogar noch eine bodenlose Untertreibung! Wenn man den heutigen Stand der Technik auf einen Zeitraum hochrechnet, der eine Million Jahre in der Zukunft liegt, dann würde man auf Möglichkeiten kommen, die Niemand sich hier vorstellen kann. Das hat nichts mit überzogener Technikgläubigkeit zu tun, sondern ist einfach nur Realismus.

Zitat:
Original von da Kuun-Laan
Es ist möglich, dass es in underer Umgebung keinen gibt, aber meine Logik ist,
dass hier niemand ist.Weil wir niemanden interessieren, wofür denn auch, was bringt das denn.
Das was wir haben, haben DIE schon lange hinter sich, wenn überhaupt.
Und wenn deren Technologie so weit ist wie du sagst (woher du das weisst entzieht sich
meiner Vorstellungskraft), dann können die uns auch von ihrer Heimat aus beim schei**en
zuschauen. Wiso sollen die sich dann also bei uns blicken lassen?
Das gibt doch nur ärger. Oder würdest du dich (rein hypotetisch) bei einer affenfamilie blicken lassen die
die Angewohnheit pflegt, alles umzubringen was sich bewegt, inklusive sich selbst.
Selbst wenn es eine superintelligente Rasse geben sollte, die moralisch so unterentwickelt ist, wie du es hier beschreibst (was auch schon sehr sehr unwahrscheinlich ist) dann gäbe es immer noch genug, deren Moral so hoch entwickelt wäre, dass sie nicht tatenlos zusehen könnten, wie Menschen verhungern und sich gegenseitig umbringen, obwohl sie es leicht vermeiden könnten!
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Alt 27.07.2006, 16:14   #14
da kami
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Zitat:
Original von NoNameNoLife
Jeder, der intelligenter als eine Ameise ist, kann das leicht an ihrem Verhalten erkennen...
Da stimm ich dir zu.Fraglich ist nur, ob auch die Ameisen erkennen dass das so ist.

Zitat:
Nicht wir begreifen sie dank unserer Intelligenz, sondern sie sind so intelligent, dass sie sich uns anpassen können, wenn sie wollen. Je intelligenter sie sind, desto leichter würde ihnen die Kommunikation fallen.
Exakt das ist ja der springende Punkt.
Wie kuun-laan schon sagte:
1. Kannst du mit Kakerlaken kommunizieren?
2. Wenn du es könntest, würdest du es tun?
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Alt 27.07.2006, 16:22   #15
Sajuuk
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Interessante Argumente Llewellian,
damit wäre das Thema wohl erledigt.
Solange niemand hochfliegt und nachschaut, ist weiteres Diskutieren wohl relativ sinnlos.
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Alt 27.07.2006, 16:45   #16
da kami
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SETI schadet trotzdem nicht.
Wir selbst haben nämlich schon Signale ausgesendet, die SETI entdeckt hätte.
Dann kriegen wir halt keine ausserirdischen Radiosender rein, sondern nur ihre ersten Funkversuche, wenn wir erst mal wissen wo wir genauer hinhören müssen und den Beweis haben, dass das Suchen lohnt, werden wir den Rest schon finden.
Dass es da Zeitfenster gibt in denen solche Signale gesendet werden, und auch dass man vielleicht hunderte Jahre lauschen muss um etwas zu finden ist bekannt und macht ja nix. Dieses Lauschen ist jedenfalls vorerst die einzige planvolle Methode um überhaupt etwas zu entdecken. Bis wir ma endlich interstellaren Raumflug hinkriegen.


http://setiweb.ssl.berkeley.edu/sah/...redit&offset=0
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Alt 27.07.2006, 17:01   #17
Jackie_Brown
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@da kami
Der Meinung bin ich aber auch.
Außerdem behindert es einen auch nicht, läuft ja nebenbei.

@Llewillian

Zitat:
Die einfachste Erklärung wäre allerdings: Es gibt der Statistik nach pro Galaxis etwa 5-10 hochentwickelte Zivilisationen, welche gleichmässig verteilt sind. Aufgrund der hohen Abstände innerhalb der Galaxis jedoch werden sie nie zusammen in Kontakt kommen. Denn selbst wenn jede eine Raumkugel mit knapp 5000 Lichtjahren Radius besiedelt, würden diese innerhalb der Galaxis (Durchmesser 100.000 Lichtjahre) wie Stecknadelköpfe ausnehmen.....
Das stimmt schon, aber was ist wenn es noch andere Möglichkeiten der Fortbewegung gibt, Wurmlöcher z. B..

Ausgeschlossen werden können diese kleinen Risse in der Raumzeit ja nicht. Und soweit ich mich erinnern kann, wird in CERN doch auch schon fleissig daran gearbeitet? Oder nicht?
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Alt 27.07.2006, 17:09   #18
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@ Llewellian

Alles, was du da aufzählst, sind absurde Theorien, die unwahrscheinlicher sind, als meine, und zudem noch gegen alle Erfahrungen und Erkenntnisse sprechen, die wir haben. Selbst wenn all das, was du da aufzählst, zutreffen sollte (was absolut unwahrscheinlich ist), selbst dann gäbe es noch genug intelligente Rassen, die durch dieses Gitter fallen würden und zu uns hätten kommen müssen.
Was du da machst, ist eher ein verzweifelter Versuch, eine große Wahrscheinlichkeit durch viele kleine verrückte und absurde Spekulationen zu entschärfen, um ein Weltbild zu retten, das droht zu zerbersten.



Du willst also allen Ernstes behaupten, wir haben bis jetzt noch keinen Kontakt zu Außerirdischen, weil:
Rasse A sich selbst ausgelöscht hat
Rasse B kein Interesse an uns hat
Rasse C noch nicht entwickelt genug ist
Rasse D uns übersehen hat
Rasse E uns ignoriert
Rasse F von uns ignoriert wird
usw…usw…usw…

Das hört sich für mich ziemlich absurd an, um ehrlich zu sein.


Zitat:
Die einfachste Erklärung wäre allerdings: Es gibt der Statistik nach pro Galaxis etwa 5-10 hochentwickelte Zivilisationen, welche gleichmässig verteilt sind. Aufgrund der hohen Abstände innerhalb der Galaxis jedoch werden sie nie zusammen in Kontakt kommen. Denn selbst wenn jede eine Raumkugel mit knapp 5000 Lichtjahren Radius besiedelt, würden diese innerhalb der Galaxis (Durchmesser 100.000 Lichtjahre) wie Stecknadelköpfe ausnehmen.....
Diese Statistik geht von extrem beschränkten Bedingungen aus und ist darum alles andere als glaubwürdig. Der extreme technische Forschritt ist nicht in Betracht gezogen worden, der herrschen muss, wenn eine Rasse auch nur kurze Zeit vor uns entstanden ist. Zudem dürften Entfernungen ab einem gewissen Punkt kaum noch eine Rolle spielen, denn wenn man in der Lage ist, 100 Lichtjahre zu überbrücken, dürften 1.000.000 auch keine Problem mehr sein. Schon heute gibt es Überlegungen dazu, wie so etwas theoretisch möglich sein könnte.

Zitat:
Wir sind unter den Ersten:

Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, vorallem wenn man die Grundlagen des Kohlenstoff-Chauvinismus einbezieht, das eine Galaxis einige Zeit braucht, bis es Sonnen gibt, in denen die ruhige Entwicklung von Leben überhaupt möglich ist (hoher Metallgehalt der Systeme, hoher Abstand zur Nachbarsonne, keine Alten Sonnen mit Chance zur Supernova in der Nähe).

Es könnte durchaus sein, das wir zu einer der ersten Zivilisationen in der Galaxis gehören. Und wir diejenigen sein werden, die in den nächsten Millionen Jahren die anderen zuerst entdecken.

Ja, das ist natürlich möglich, aber dieser Vorstellung ist so absurd unwahrscheinlich, dass niemand auch nur ernsthaft daran denken würde, sie als Argument zu benutzen.
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Alt 27.07.2006, 17:09   #19
Llewellian
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@Jackie:

Jain. Es wird im Cern versucht, einen Energieverlust nachzuweisen, der eventuell in überzählige, aufgewickelte Raumdimensionen entweicht. Das wäre ein direkter Nachweis dafür, ob es nun mehr als 4 Raumdimensionen gibt.

Das Problem dabei ist, das die anderen Raumdimensionen nicht besonders gross sein können - laut den gängigen Theorien wohl nicht grösser als eine Planklänge. Und laut der Praxis wohl auch nicht sehr viel grösser - sonst müsste nämlich das Verschwinden von ganzen Teilchen sehr viel häufiger vorkommen.....

Die Tür ist also irgendwas zwischen 10-12 - 10-36 cm gross. Plöd das.
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Alt 27.07.2006, 19:16   #20
Jackie_Brown
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@Llwellian
Naja, das stimmt schon, aber es ist schon mal ein Anfang in die richtige Richtung. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Aber was, wenn es sich bei den zusätzlichen Dimensionen nicht nur um Raum-, sondern auch um Zeitdimensionen handelt? Das würde reisen in entfernt gelegene Winkel doch möglich machen. Wenn man jetzt den Zeitverlauf stoppt, kommt das doch einer Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit gleich. Eine Erweiterung des Äquivalenzprinzips. Wie das zu bewerkstelligen sein soll, keine Ahnung, ist nur ein Gedankenexperiment von mir.


Jedenfalls denke ich schon, dass Reisen durch das Universum in ein paar tausend Jahren möglich sein wird, in diesem Leben werden wir es nur leider nicht erfahren. Es sei denn, es gibt tatsächlich ausserirdisches Leben, dass über die Technologie verfügt und unter der Voraussetzung, dass Interesse an einer Kommunikation zwischen uns und den Ausserirdischen vorhanden ist, wovon ich noch nicht ausgehe. Die Menschen sind einfach noch nicht so weit.
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