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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 25.08.2002, 16:57   #1
HaraldL
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Standard Klimawandel - alles menschengemacht?

Es heißt allgemein, daß die zunehmenden Unwetter auf eine globale Erwärmung zurückzuführen sind. Aber in wie weit können auch natürliche Ursachen daran beteiligt sein?
So soll es im 12. Jahrhundert wesentlich wärmer gewesen sein, als heute! Man konnte in Deutschland im Januar Erdbeeren ernten und schon im zeitigen Frühling im Freien baden!
Auch entdeckten zu jener Zeit die Wikinger eine Insel im Nordatlantik, die sie Grönand (= grünes Land) nannten. Damals muß es eindeutig wärmer gewesen sein als heute denn sonst hätten die Wikinger diese zum größten Teil schneebedeckte Insel "Weißland" genannt.
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Alt 25.08.2002, 18:30   #2
Zwirni
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Standard RE: Klimawandel - alles menschengemacht?

Damit beschreibst du eine der Veränderungen die die Erde selbst, ohne die Menschheit, durchmacht: wir steuern nämlich auf die nächste Eiszeit zu. Kein Scherz! Das haben Wissenschaftler schon vor einigen Jahren herausgefunden.

Die jetzt stattfindende Erwärmung muss man in kleinerem zeitlichen Massstab sehen. Der Beginn der Eiszeit ist in vielleicht 10.000 Jahren erreicht - die heutigen Veränderungen sind menschengemacht (Verschmutzung, Abholzung, etc)! da letztere innerhalb kurzer Zeit geschehen ("nur" 100 bis 200 Jahre) kann sich die Erde nicht daran anpassen und es geschehen Naturkatastrophen wie der Mensch die nie erlebt hat.

Zwirni
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Alt 25.08.2002, 21:21   #3
Lazarus
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Vielleicht fällt die nächste Eiszeit doch erst mal aus, wenn man dem hier

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=129006

glauben kann.
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Alt 25.08.2002, 23:13   #4
Dragonhoard
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Auch möchte ich hier anmerken, dass die Besiedelung von Grönland bereits 200 Jahre früher, also im 10. Jhdt begann!
Im 12. Jhdt. hatte man schon große Probleme mit der immer stärker werdenden Abkühlung. Kurze Zeit später waren die Ost- und Westsiedlung wieder verwaist, die Bevölkerung ausgestorben.

Bei uns wird der Klimawandel kurzfristig viel mehr Niederschläge bringen. Was die nächste Eiszeit betrifft, so wird dieser Zyklus wahrscheinlich durch die Sonnenaktivität gesteuert. Bereits in 16. Jhtd gab es eine kleine Zwischeneiszeit in Europa, was mit sehr wenigen bis gar keinen Sonnenfleckenbeobachtungen einherging.
Wie sich das "Sonnenklima" in Zukunft entwickeln wird, dazu gibt es meines Wissens keine schlüssigen Progosen.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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Alt 26.08.2002, 14:53   #5
HaraldL
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Kann man eigentlich irgendwie unterscheiden, ob eine globale Erwärmung durch einen verstärkten Treibhauseffekt oder durch eine stärker strahlende Sonne hervorgerufen wurde. Es wäre doch zum Beispiel denkbar, daß im ersteren Fall die hglobalen Temperaturunterschiede abnehmen würden, das heißt, das die globale Erwärmung im Falle eines verstärkten Treibhauseffektes, sich die globalen Temperaturunterschiede eher verringern würden.
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Alt 26.08.2002, 19:27   #6
Dragonhoard
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Nein, dass stimmt nicht.
Die Konzentration von Treibhausgasen ist nicht überall gleich verteilt. In weiten Teilen Süd-Asiens gibt z.B. zur Zeit eine riesige Smogwolke. Dort ist die Konzentration natürlich sehr hoch.
Auch hängt es von der geografischen Breite und von Luft- und Meeresströmungen ab. In Europa z.B. wird es durch die Erderwärmung kälter! Es wird auch sehr viel mehr Niederschlag geben. Das hängt von unseren Klimamotor Golfstrom ab.
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Alt 11.12.2003, 18:56   #7
Zwirni
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Künstliche Erderwärmung gab es schon vor 8000 Jahren:

Zitat:
Die Diskussion über den Klimawandel auf der Erde wird heftig geführt. Nun ist eine neue Theorie eines US-Forschers aufgetaucht. Er behauptet: Bereits die ersten Bauern vor 8000 Jahren haben die Erwärmung der Erde beeinflusst.

Mit Waldrodung in Europa, Indien und China hätten sie schon damals für einen Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid gesorgt, so der Forscher. Reisanbau und Viehhaltung führten nach der Theorie von William Ruddiman von der Universität von Virginia in Charlottesville zu erhöhten Methan-Werten. Dadurch habe sich die Erde schon vor Beginn der Industrialisierung um fast 0,8 Grad Celsius erwärmt, berichtet das britische Fachmagazin "New Scientist" (Nr. 2425, S.16).

Ruddiman bemerkte in alten Eisschichten auffällige Unterschiede beim Anteil der Treibhausgase. Während der vergangenen drei Perioden zwischen den Eiszeiten war der Gehalt an Kohlendioxid und Methan in der Luft im Gleichschritt mit dem abnehmenden Sommer-Sonnenschein gesunken. Nach der jüngsten Eiszeit vor 12 000 Jahren durchbrachen die zwei Gase jedoch das übliche Muster: Kohlendioxid stieg demnach schon vor 8 000 Jahren an, Methan vor 5 000 Jahren.

Sollte sich Ruddimans Theorie bestätigen, gäbe sie Anlass zu weiteren Spekulationen: Die Erwärmung soll weltweit 0,8 Grad Celsius, in nördlichen Breiten sogar bis zu 2 Grad ausgemacht haben. Kanada könnte somit dank des Klima-Einflusses der ersten Bauern vor einer weiteren Vereisung bewahrt worden sein. Ohne die Treibhausgase aus der Landwirtschaft hätten sich nach Ansicht des Forschers vor rund 4000 Jahren erneut Gletscher über das nordöstliche Kanada ausgebreitet.
http://www.rp-online.de/public/artic...aft/erde/30509
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Alt 15.12.2003, 10:49   #8
soul
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Tja da hatte die Klimaänderung zumindest für die Kanadier etwas positives ...
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