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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 01.02.2003, 01:54   #11
nane
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Hamburg/Madrid/London (dpa) - Ein heftiger Wintereinbruch hat
zehntausende Menschen in Europa in Not gebracht. Schnee, Eis und
Stürme schnitten Dörfer von der Außenwelt ab. Auf spiegelglatten
Straßen gab es unzählige Unfälle. Binnen 24 Stunden forderte der
Wintereinbruch mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte.
Straßenglätte legte in Deutschland den Berufsverkehr von Rügen bis
Bayern lahm. Autobahnen waren durch quer stehende Lastwagen
blockiert. Frierende Menschen mussten in der Not mit Suppe und Decken
versorgt werden. Es entstanden Millionenschäden. In Spanien galt fast
im ganzen Land Unwetteralarm. Selbst an den Badestränden Mallorcas
fiel Schnee.


Allein in Deutschland kam es zu Tausenden von Unfällen, meistens
blieb es jedoch bei Blechschäden. Einige Autofahrer in Baden-
Württemberg saßen in der Nacht zu Freitag bis zu 18 Stunden in ihren
Fahrzeugen in kilometerlangen Staus fest. Hilfskräfte versorgten die
Wartenden mit warmen Getränken und Suppe. Bereits am
Donnerstagnachmittag hatte es erste Todesopfer gegeben. Bei
Schneetreiben wurde eine 19 Jahre alte Autofahrerin bei einem
Zusammenprall mit einem Laster getötet.


In weiten Teilen Niedersachsens, Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-
Vorpommerns und in Nordrhein-Westfalen mussten sich Pendler auf
spiegelglatte Autobahnen, Bundes- und Landstraßen einstellen. Rüdes
Fahrverhalten und mangelnde Winterausrüstung verschärften die Lage:
Ein Polizeisprecher kritisierte, dass viele Autofahrer mit
Sommerreifen unterwegs seien. "Die überholen ja noch Streifenwagen
mit Blaulicht", beschrieb ein Sprecher der Darmstädter
Autobahnpolizei die Fahrweise von Lastwagenfahrern auf schnee- und
eisglatten Straßen. Auch Heinz Krahforst vom ADAC Württemberg
berichtete von einer schwierigen Situation. "Die Schleppfahrzeuge
kamen nicht voran, weil überall Autos stecken geblieben sind."
Im Norden wurden die Autofahrer im Großraum Bremen in der Nacht
zum Freitag auf eine harte Probe gestellt. Wegen überfrierender Nässe
wurden die Straßen extrem glatt. Unzählige Karambolagen hielten die
Autofahrer und Polizisten in Atem. Ein Polizeisprecher sagte: "An
Steigungen ging nichts mehr." Kaum Probleme hatten die Zugreisenden
in Deutschland. Bei der Bahn kam es nur vereinzelt zu Verspätungen.


Auf dem Flughafen in Hamburg hat es Verzögerungen bis zu einer
Stunde gegeben, weil die Landebahnen geräumt werden mussten, wie eine
Flughafensprecherin sagte. Einige Verbindungen seien gestrichen
worden. In Stuttgart und Düsseldorf waren Flüge verspätet oder fielen
aus. Eis und Schnee behinderten auch den Verkehr am Flughafen
München. Bis zum Mittag mussten 27 Flüge gestrichen werden, teilte
ein Sprecher mit. Zahlreiche weitere Flüge kamen verspätet an oder
konnten erst später starten. Der Frankfurter Flughafen war kaum
betroffen.


In der Nordhälfte Spaniens waren am Freitag fast 200 Dörfer
nach heftigen Schneefällen von der Außenwelt abgeschnitten. In
manchen Gegenden lag der Schnee nach Angaben des Rundfunks über einen
Meter hoch. Die Region Kantabrien um die Hafenstadt Santander konnte
auf dem Landwege nicht mehr erreicht werden. Für das ganze Land mit
Ausnahme der Region Extremadura im Südwesten und der Kanarischen
Insel wurde Unwetteralarm gegeben. Zahllose Straßen wurden gesperrt.
Die Flughäfen von Vitoria und León im Norden des Landes wurden
geschlossen. Für über 15 000 Schulkinder fiel der Unterricht aus. Bei
Santander stürzte ein Sturm einen 40 Tonnen schweren Lastkran auf ein
Schiff im Hafen. Das Schiff versank, Menschen wurden nicht verletzt.


In mehreren Départements in Frankreich wurde der Lastwagenverkehr
verboten. Auch Schulbusse durften nicht mehr fahren. Für die Pyrenäen
gab der Wetterdienst Météo France Lawinen-Warnungen aus. Die
Schneefälle seien die stärksten der letzten vier bis fünf Jahre
gewesen, teilte der Wetterdienst mit. Bei Limoges in
Zentralfrankreich mussten in der Nacht zum Freitag mehr als 1000
Menschen wegen quer stehender Lastwagen stundenlang auf einer
Autobahn ausharren.


Auch in Großbritannien, der Schweiz und in Belgien löste der
erneute Wintereinbruch ein Verkehrschaos aus. Eine Vielzahl von
Flügen fielen aus oder verspäteten sich. In Österreich warnten
Experten vor erheblicher Lawinengefahr in weiten Teilen des Landes.
Temperaturschwankungen und Schneeverwehungen hätten dazu geführt,
dass sich einzelne Schneeschichten kaum miteinander verbunden haben.
In Griechenland war es mit 14 Grad zwar wärmer, doch wurden wegen
stürmischer Winde alle Fährverbindungen in der Ägäis eingestellt.
Starke Regenfälle unterspülten Landstraßen und führten zu
Verkehrsbehinderungen.
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Alt 06.02.2003, 22:48   #12
nane
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Hochwasserlage in Spanien spitzt sich zu - Ebro mit Rekordpegel
Saragossa (dpa) - Die Hochwasserlage in Nordspanien hat sich am
Donnerstag zugespitzt. Der Ebro, der wasserreichste Fluss des Landes,
erreichte mit 7,55 Metern den höchsten Pegelstand seit mehr als 40
Jahren, teilten die Behörden mit. In den Regionen Navarra, Aragón und
Katalonien bereitete der Zivilschutz die Evakuierung mehrerer Dörfer
mit Tausenden Einwohnern vor. In Novillas und anderen Ortschaften
verbrachten die Menschen die ganze Nacht damit, Barrieren aus
Sandsäcken zu errichten, Dämme aufzuschütten und Haustüren und
Fenster mit Holzbrettern abzudichten. Mancherorts stand das Wasser
eineinhalb Meter hoch. Verletzt wurde aber niemand.
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Alt 07.02.2003, 18:48   #13
nane
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Athen (dpa) - Ein Schneesturm hat am Freitag in ganz Nord- und
Mittelgriechenland zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und zur
Einstellung sämtlicher Fährverbindungen in der Ägäis geführt. Schnee
fiel auch in den Vororten der griechischen Hauptstadt. Wie das
griechische staatliche Fernsehen zeigte, lag um die Mittagszeit eine
20 Zentimeter dicke Schneedecke im Norden Athens. Die meisten Straßen
auf der Halbinsel Peloponnes und im Nordwesten des Landes waren nur
mit Schneeketten befahrbar. Die Thermometer im Norden Griechenlands
zeigten Minus sechs Grad Celsius. In der Ägäis wüten Winde mit Böen
der Stärke zehn bis elf. Keine Fähre zu den Ostägäisinseln oder Kreta
konnte aus Piräus auslaufen, berichtete der griechische Rundfunk.
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Alt 13.04.2003, 17:26   #14
nane
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Lissabon (dpa) - Ein schweres Unwetter hat am Wochenende auf den
Azoren-Inseln gewütet und heftige Schäden angerichtet. Der Sturm mit
Windgeschwindigkeiten bis zu 160 Kilometern pro Stunde deckte
vielerorts Dächer ab, riss Strommasten um und entwurzelte zahlreiche
Bäume, wie die portugiesische Presse am Sonntag aus der Azoren-
Hauptstadt Ponta Delgada auf São Miguel berichtete. See- und
Flughäfen seien gesperrt worden. Der Zivilschutz meldete drei
Verletzte.


Auf der Insel Flores im Westen des Atlantik-Archipels mussten
wegen zwölf Meter hoher Wellen mehrere Häuser in Strandnähe evakuiert
werden. Allein auf Pico beschädigte ein kleiner Tornado rund 20
Gebäude, darunter eine Schule. Ein Mann wurde dort verletzt, als er
bei dem Versuch, sein Dach zu reparieren, von den Böen fortgerissen
wurde. Auf der Nachbarinsel Faial traf der Sturm mehrere
Fertigbauhäuser, die für die Opfer eines Erdbebens 1998 errichtet
worden waren.


Die Bergungsarbeiten wurden durch Erdrutsche und Stromausfälle auf
mehreren der Inseln behindert. Rund 800 Helfer, darunter 300
Feuerwehrleute, waren im Einsatz. Die Schäden wurden nach ersten
Schätzungen auf zehn Millionen Euro beziffert. Die Azoren bestehen
aus neun größeren und mehreren kleineren Inseln mit insgesamt rund
250 000 Einwohnern.
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Alt 14.04.2003, 21:07   #15
nane
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Santa Cruz de Tenerife (dpa) - Bei einem heftigen Unwetter auf den
Kanarischen Inseln sind vier Menschen verletzt worden, einer von
ihnen schwer. Am schlimmsten traf es Teneriffa, wo seit dem
Wochenende ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 90 Kilometern
in der Stunde wütet, wie der Rundfunk am Montag berichtete. In
Garachico im Westen der Insel verwüsteten meterhohe Wellen einen
Sportplatz. Ein 48-Jähriger wurde dort durch eine umstürzende Mauer
schwer verletzt. Bei Adeje im Süden Teneriffas brachte die Brandung
drei Häuser zum Einsturz, verletzt wurde aber niemand.


Auf Fuerteventura mussten fast 90 Touristen, darunter ausländische
Urlauber und 20 Kinder, mit zwei Hubschraubern in Sicherheit gebracht
werden. Die Gruppe hatte einen Ausflug zu dem vorgelagerten Eiland
Lobos gemacht, konnte wegen der schweren See aber von ihrem Boot
nicht wieder abgeholt werden. Vor einem Jahr hatte Teneriffa über
Ostern die schlimmsten Unwetter seit 40 Jahren erlebt. Acht Menschen
kamen damals ums Leben, etwa 50 wurden verletzt.


Der Zivilschutz warnte unterdessen vor schweren Unwettern auf den
Balearen. Auf Mallorca und Menorca seien starke Regenfälle mit bis zu
60 Litern pro Quadratmeter in zwölf Stunden sowie stürmischer Wind zu
erwarten.
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Alt 05.05.2003, 19:19   #16
nane
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Kansas City (dpa) - Bei einer Serie von schweren Tornados sind in
den US-Bundesstaaten Kansas, Missouri und Tennessee nach
Medienberichten mindestens 34 Menschen getötet worden. Etliche wurden
am Montag noch vermisst. Eine Sturmfront mit Dutzenden von Tornados
hatte am Sonntagabend (Ortszeit) im Mittelwesten eine Schneise der
Verwüstung hinterlassen. Die Wirbelstürme erreichten teilweise
Windgeschwindigkeiten bis zu 330 Stundenkilometer. Am schwersten
betroffen war der Bezirk Lawrence County im Südwesten des Staates
Missouri.


Die Kleinstadt Pierce City in Lawrence County mit rund 1400
Einwohnern wurde nach den Berichten weitgehend zerstört. Zahlreiche
Menschen hatten sich dort vor dem Sturm in eine Waffenkammer der
Nationalgarde geflüchtet. Doch das Gebäude brach zusammen. Die genaue
Zahl der Toten war hier am Montagmorgen noch nicht bekannt.


US-Medien sprachen von insgesamt mehr als 80 Tornados. Die Twister
warfen Häuser von den Fundamenten, entwurzelten Bäume und wirbelten
Autos durch die Luft. Bei Tagesanbruch am Montag begannen
Bergungsmannschaften in den betroffenen Staaten, nach Überlebenden zu
suchen. Die Nationalgarde war bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten
eingesetzt.


In Kansas wurden bereits sieben Counties zu Katastrophengebieten
erklärt. Der größte Tornado wurde im Osten von Kansas gesichtet. Er
zog von Bonner Springs durch Leavenworth County bis nach Kansas City
und war bis zu 500 Meter breit.


Der Gouverneur von Missouri, Bob Holden, sagte nach einer
Besichtigung betroffener Gebiete: "Dies sind die schwersten
Tornadoschäden, die ich seit vielen Jahren gesehen habe." Auch in
Arkansas richtete die Sturmfront Schäden an. Seit Tagen wird der
Mittelwesten und Süden der USA von schweren Gewittern heimgesucht.
Auch für Montag gab es in dieser Region bereits wieder
Sturmwarnungen.
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Alt 06.05.2003, 22:07   #17
Alex
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Darüber schreibt Nostradamus auch.
(Vers 3.1.)
Er spricht von Orkanen und Stürmen (leider schwer verständlich) und redet von 5.
Der Autor hat dieses als Jahresangabe (2005) gedeutet.
Nach den neuesten Stürmen zu urteilen-meint er vielleicht den 5.Monat?
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Alt 10.05.2003, 19:14   #18
nane
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Dhaka (dpa) - Bei heftigen Gewitterstürmen im Norden und Osten
Bangladeschs sind am Freitag mindestens 19 Menschen ums Leben
gekommen. Bis zu 300 Menschen wurden verletzt, Tausende obdachlos,
teilten die Behörden am Samstag mit. Die Stürme hätten Schneisen der
Verwüstung hinterlassen und dabei Häuser zertrümmert und Bäume
entwurzelt. Zu den Todesopfern gehörten auch drei Fischer, die
ertranken, als ihr Boot auf dem Fluss Meghna im östlichen Narsingdi-
Distrikt vom Sturm mitgerissen wurde.
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Alt 11.05.2003, 03:04   #19
nubstyl0r
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ich spüre etwas schreckliches auf uns zukommen...
hoffentlich ist diese "welt" bald vorbei hab langsam kein bock mehr auf diesen scheiss...

?

oder?

bald werden wir unsere heillige welt wieder heilen
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Alt 17.05.2003, 01:23   #20
nane
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Lusaka/Windhuk (dpa) - Bei schweren Überschwemmungen im
Grenzgebiet von Namibia, Angola und Sambia sind mindestens 20
Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche andere obdachlos geworden.
In Sambia ist vor allem der Westen des Landes rund um die Stadt Mongu
betroffen. Nach Medienberichten von Freitag steht das Wasser des über
die Ufer getretenen Sambesi-Flusses nach ergiebigen Niederschlägen
fast zehn Meter über Normal. Mindestens 25 Dörfer sowie Reis-, Mais-
und Zuckerfelder stehen unter Wasser. Den auf Bäume und Hausdächer
geflohenen Anwohnern wird durch Sturm und Wildtiere ein Bergen der
Lebensmittel-Vorräte erschwert. Mehrere Todesfälle sollen auf
Angriffe durch Nilpferde oder Krokodile zurückzuführen sein.


In Namibia, wo Teile des Caprivi-Streifens unter Wasser stehen,
haben unterdessen erste Hilfsaktionen begonnen. Regierung und private
Organisationen haben Gelder für die Verteilung von Nahrungsmitteln
und Medikamenten bereitgestellt. Das Überschwemmungsgebiet im
Caprivi-Streifen - einem schmalen Landstrich zwischen Angola, Sambia
und Botswana - ist zur Zeit nur per Boot oder Helikopter erreichbar.
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