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Alt 08.09.2011, 19:44   #1
Atlantologe
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Standard mein erster Science Fiction

So… mein neues Buch ist fertig − diesmal ein Science Fiction. Titel wahrscheinlich: "Die große Flut". Naja, bis auf den Text auf dem Buchdeckel fertig, und hier würde ich gerne mal eure Ratschläge einholen, welcher Text sich auf dem hinteren Buchdeckel am besten macht, bzw. bei welchem Text ihr das Buch gerne lesen würdet. Ich habe die verschiedenen Versionen mal nummeriert.


1.

"Ja, Ra'am. Nicht wegen dem Buch selbst, das vielleicht auch, aber vor allem wegen der fortgeschrittenen Technologie, denn es ist ja nur in allen Dimensionen lesbar, wenn man die Pyramide in dem schwarzen Behälter aktiviert. Nicht der Text selbst ist das Entscheidende, sondern die Drumrum-Technologie, die es ermöglicht, das Buch zu viel mehr zu machen als zu einem reinen Lesebuch. Ihr nennt es Multimedia, aber es ist ja noch viel mehr. Dazu gehört ein Hirnchip, den man aktivieren kann, und der erst in Verbindung mit dem Computer ermöglicht es, das Buch so zu ‹lesen›, wie ich die Geschehnisse, von denen es berichtet, einst erlebt habe. Es ist also mehr ein Film, aber einer, in dem du selbst mittendrin stehst, und wenn ich da von einem Wüstenmarsch spreche, dann bist du in der Wüste und spürst die Hitze und wie dir die Zunge am Gaumen klebt, und mein Volk erscheint dir als eine Ansammlung von Menschen mit ihren verschiedenen Gesichtern und Schicksalen, die mit dir gehen und nachts das gleiche Lager teilen und dasselbe Wasser trinken wie du. Nur dass es 15.000 Jahre zurück liegt und jeder deiner Begleiter, mit denen du hier durch die Wüste marschierst und deren Lebensgeschichten du dir auf der langen Wanderung anhörst, längst tot ist ebenso wie seine Kinder und Kindeskinder. Es sind meine Gedanken, die sich aus lebendigen Erinnerungen speisen, die als virtuelles Erlebnis, das du selbst durchmachst, in dir aufsteigen."


2.

"Du weißt, dass es sich nach und nach und absolut zwangsläufig zu einer Biocomputer-Technologie entwickelt, die am Ende jeder Idee, und sei sie auch noch so absurd und pervers, eine Welt gibt, in die du eintauchen und in der du James Bond oder Marilyn Monroe sein kannst, Jesus Christus oder Adolf Hitler, Jimi Hendrix oder der arme Stephen Hawking. Es kommt darauf an, dass die Technologie nicht schneller wächst als die menschliche Moral und ihr Durchsetzungsvermögen, sonst wächst sie uns immer wieder über den Kopf und verschlingt uns."


3.

"Denn es ist ja nicht nur die unvorstellbare Gewalt der Naturkatastrophe, die den Menschen angesichts der dieses Spiel inszenierenden Kräfte sich winzig und hilflos vorkommen lässt, die ihn so bannt, sondern es ist die Erkenntnis im gleichen Moment, in dem sich dieses Drama abspielt, dass nur ein reiner Zufall dafür gesorgt hat, dass er sich als Beobachter hier, in relativer Sicherheit befindet, und nicht unten im Tal, als Ameise, die von einem heranbrausenden Ozean erfasst, verschlungen und gegen das Bergmassiv geschleudert wird; es ist die im Moment der Katastrophe jäh aufleuchtende Erkenntnis, dass der Mensch schon immer nur Spielball der Naturgewalten ist, die ihm insgesamt freundlich gesonnen sind und nur manchmal, wenn er sich zur falschen Zeit am falschen Ort befindet, ihn und seinesgleichen auslöscht ohne es überhaupt zu bemerken, und dass er als Spezies und als Zivilisation nur deshalb überdauert, weil die Natur insgesamt recht zahm und lebensfreundlich ist."


4.

"Auf dem Höhepunkt des warmen, goldenen Zeitalters des späten Pleistozäns, in der Endphase des angenehm temperierten Allerød-Interstadials, das mit seinem regenreichen Sommermonsun ein Segen für die subtropischen Küstenländer dieser Region war und die Erste Welt an die Schwelle zu einer frühen, globalen Hochkultur mit erfreulichem Wohlstand für alle brachte, kam die Flut und zerriss die Erste Welt über Nacht."


5.

"Dann kam ein leichter Wind auf, nein, eigentlich kein Wind, etwas anderes, kurzzeitig etwas wie ein Sog, und dann sahen wir, wie sich vor uns, jenseits der Pyramide, das Meer zurückzog und eine graubraune, im Sonnenlicht wie Salz glitzernde morastige Tiefebene zurückließ, bis das Meer im wahrsten Sinne des Worts hinter dem Horizont verschwand, so als hätte die Erde alles Wasser verloren − bis auf den Strom zu unseren Füßen, der nun einsam durch die trocken gelegte Ebene sein Delta weit, weit hinausschob und seine vielen Arme dem davon gegangenen Meer hinterherschickte, so als wolle er versuchen es aufzuhalten und zurückzuziehen, und ich war mir sicher, dass es ihm gelingen würde."


6.

"Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Die Schriftkultur reicht gerade mal 5000 Jahre zurück, während es den anatomisch modernen Menschen seit mindestens 160.000 Jahren gibt, möglicherweise aber auch um einiges länger. Den größten Teil der seines Daseins fristete der Mensch unter Eiszeitbedingungen. Am Ende der Eiszeit und im frühen Holozän kam es zu gewaltigen Flutkatastrophen und Überschwemmungen einst bewohnter Kulturräume. Eine der schlimmsten Flutkatastrophen dürfte das einstige Südmesopotamien heimgesucht haben, denn der Euphrat/Tigris mündete in der Eiszeit in den Golf von Oman. Der heutige Persische Golf war in der Eiszeit noch nicht; dort erstreckte sich Südmesopotamien mit einer unbekannten Kultur. Die Ruinen ihrer Bauwerke, sofern sie schon mit Stein arbeiteten, liegen heute im sumpfigen Meeresboden des Persischen Golfs. Gab es schon eine oder mehrere hoch stehende Kulturen vor der Flut? Zahlreiche Mythen behaupten es, aber die Archäologie hat kaum Zugang zu ihren Relikten, da sich fast alles in mehr als 100m Tiefe am und im Meeresboden befindet. Angesichts der Tatsache, dass es den modernen Menschen schon Hunderttausende von Jahren gibt, archäologische Nachweise höherer Kulturen aber erst seit der Bronzezeit, erscheint die Möglichkeit früherer, vorsintflutlicher Kulturen als immer wahrscheinlicher, je mehr wir von der Klimageschichte wissen.

Was sind UFOs? Könnte es tatsächlich sein, dass einige von ihnen außerirdischen Zivilisationen gehören? Könnte es vielleicht sogar sein, dass die Wiege der Menschheit und überhaupt des irdischen Lebens im Kosmos liegt? Ist es so ausgeschlossen, dass der Same des Lebens bereits vor 3,5 Milliarden Jahren von einer hoch stehenden Zivilisation in die junge Erde gepflanzt wurde, um später intelligente Lebewesen ganz nach ihrer Art hervorzubringen, und dass die Erde seither ein Versuchslabor dieser Außerirdischen ist, von denen alles irdische Leben abstammt? Lenken sie vielleicht sogar unser Geschick?

Der vorliegende Roman versucht spielerisch, ein Szenario zu entwickeln, das weit über den Horizont unseres derzeitigen Wissens von unserer Herkunft und der Geschichte des Lebens hinausgeht. Unser heutiges Wissen ist noch eine kleine Insel im Ozean des Unwissens. Aber auf der Erde gibt es nicht nur Inseln, sondern auch Kontinente… "


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