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Alt 22.11.2017, 13:18   #11
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Diese Phrase gehört abgeschafft, da dies in unserem Land nur noch zu einer hohlen Worthülse verkommen ist!
Ganz im Gegentum!

Diese Forderung muss "in Wert gesetzt" werden!

Parlamentarier haben nicht irgenwelche Sonderinteressen (z.B. von Konzernen oder Industrieverbänden) zu bedienen, sondern die Interessen aller, die sie gewählt haben. Unter Berücksichtigung auch der Interessen derer, die ohne Wahlrecht längere Zeit aus freier Entscheidung oder aufgrund externer Zwänge im Land leben.

Stattdessen mauscheln die Parteien alles unter sich aus und versuchen dabei stets, dass ihre Partei nicht zu kurz kommt. Bestes Beispiel die Besetzung von Ausschüssen, wo so getrickst wird, dass missliebige Parteien nichts oder wenig abbekommen.

Das wird seit Jahren kritisiert, aber das einzige was den Kritikern einfällt ist die Gründung einer neuen Partei mit möglichst alternativem Namen, die dann früher oder später der selben Logik unterliegt.

Gute Ideen, wie die zeitliche Begrenzung von Mandaten, Trennung von Parteifunktion und Mandat, werden unter dem Teppich gehalten. Ein Lebenslauf mit ausschliesslich Parteifunktionen ohne praktische Berufserfahrung gilt nicht als ehrenrührig.

Bei der AfD haben einige offensichtlich durch ihre kriminelle Vergangenheit gezeigt, dass sie sich im praktischen Leben auskennen. In anderen Parteien hat man anscheinend die Mittel, das nicht allzu bekannt werden zu lassen.
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Alt 22.11.2017, 13:20   #12
Lupo
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Inzwischen arrangiert man sich sogar mit dem einstigen Erzfeind. Zum Wohl des Volkes? Kaum!

Dass Grünen Wähler darüber stinkig sind - keine Frage.
Aber warum soll das nicht zum "Wohle des Volkes" sein, wenn man mit dem Erzfeind gemeinsame Sache macht?


Gab es das denn überhaupt je: Zum Wohle des Volkes?
Und was genau ist das?


@Venkmann

Wieso Neuwahlen?

SPD Und CDU hätten eine Mehrheit.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 22.11.2017, 13:36   #13
HaraldL
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Wenn hier von so viel Algorithmen die Rede ist, warum gibt es keinen für die Regierungsbildung? Muß man unbedingt so wenig kompromißbereit sein?
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Alt 22.11.2017, 14:12   #14
Venkman
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
@Venkmann

Wieso Neuwahlen?

SPD Und CDU hätten eine Mehrheit.
Wenn die SPD (Schulz) schlau ist, bleibt er bei seiner Linie und koaliert nicht mit der CDU. An der Seite von der "Merkel" geht die SPD mehr denn je bei nochmals 4 Jahren den Bach endgültig runter...
Die Wähler haben doch eigentlich recht deutlich ihren Frust über die CDU/SPD kundgetan (siehe Wahlergebnis). Das die "Bundesmutti" das nicht als Schlappe sieht und den Weg für einen Nachfolger aus ihren Reihen frei macht, ist ihrer Beratungsresistenz geschuldet...
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Alt 22.11.2017, 14:27   #15
Lupo
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Wenn die SPD (Schulz) schlau ist,
Meine Güte, wenn die SPD schlau wäre, würde sie eine ganz andere Politik machen.


Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Die Wähler haben doch eigentlich recht deutlich ihren Frust über die CDU/SPD kundgetan (siehe Wahlergebnis). Das die "Bundesmutti" das nicht als Schlappe sieht und den Weg für einen Nachfolger aus ihren Reihen frei macht, ist ihrer Beratungsresistenz geschuldet...

1) Haben - auch wenn sie Wähler verloren haben - CDU und SPD immer noch eine Mehrheit
2) Was soll bei Neuwahlen groß anderes bei rumkommen?
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Alt 22.11.2017, 15:00   #16
Venkman
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Meine Güte, wenn die SPD schlau wäre, würde sie eine ganz andere Politik machen.

Das könnten sie als starke Opposition auch. Als Anhängsel der CDU wohl eher kaum...
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Alt 22.11.2017, 15:47   #17
Lupo
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Das könnten sie als starke Opposition auch.
Und wovon träumst du nachts?

Wenn die SPD gute Politik machen wollte, hätten sie das am besten tun können, als sie in der Regierungverantwortung waren.

Da haben sie auch nur Scheiße gebaut (namentlich Hartz IV)

Aber mich würde interessieren, was du dir von Neuwahlen erhoffst.
Glaubst du die Menschen würden gravierend anders wählen, als vor ein paar Wochen?
(Mit "die Menschen" ist eine nennenswerte Anzahl an Menschen gemeint, dass es einige gibt, die sich umentscheiden, glaube ich schon, aber eben nicht besonders viele, so dass sich das Ergebnis einer Neuwahl kaum von der letzten unterscheiden würde...)
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Alt 22.11.2017, 17:58   #18
Venkman
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Und wovon träumst du nachts?
Das bleibt mein Geheimnis...

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Wenn die SPD gute Politik machen wollte, hätten sie das am besten tun können, als sie in der Regierungverantwortung waren.

Da haben sie auch nur Scheiße gebaut (namentlich Hartz IV)
Na die "Scheiße" die unter "Goldkettchengerhard" abgelassen (besser ausgeschieden) wurde steht ja hier nicht zur Debatte. Da können wir ja auch gleich wieder mit der FDP und seinen "Gott hab ihn selig" ewig grinsenden "Guido Föhn... pardon Westerwelle" anfangen. Stichwort: "Spätrömische Dekadenz" das war eine tolle Arschbombe mitten ins Gesicht des Volkes...

Spaß beiseite, an H4 scheint sich keine Partei so recht ranzutrauen. Die "Mutti" hat ja Jahrelang Zeit gehabt den Blödsinn vom Schröder auszubügeln aber sie ist ja mit ständigem Zurückrudern beschäftigt... Atomkraftwerke in Deutschland sind sicher ...ups nee doch nicht ... usw. usf.

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Aber mich würde interessieren, was du dir von Neuwahlen erhoffst.
Glaubst du die Menschen würden gravierend anders wählen, als vor ein paar Wochen?
Die "Merkel" muß/müßte weichen (aber die scheint die Sache wie unser Altbundeskanzler Helmut wohl aussitzen zu wollen) und eine starke Führungspersönlichkeit zur Neuwahl antreten, dann klappts mit den richtigen Wahlversprechern äh Versprechen auch mit der absoluten Mehrheit. Und schon schwenken die AfD Wähler (zumindest die nicht Extremen) wieder das CDU/CSU Fähnchen...
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Alt 22.11.2017, 18:29   #19
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Die "Merkel" muß/müßte weichen (aber die scheint die Sache wie unser Altbundeskanzler Helmut wohl aussitzen zu wollen) und eine starke Führungspersönlichkeit zur Neuwahl antreten...
Tja, Du kannst eben Politik nur an Personen (Führungspersönlichkeiten) festmachen.

Es gehört zu diesem Politikstil, dass man keinen anderen möglichen Kandidaten hochkommen lässt, der Konkurrent werden könnte. Bestes Beispiel: Bayern.

Das ist der wirkliche Affenzirkus, nicht der Bundestag.

Aber Leute, wie Du, finden das in Ordnung und beteiligen sich an Spekulationen über den "besten starken Mann"
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Alt 22.11.2017, 19:27   #20
Venkman
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Tja, Du kannst eben Politik nur an Personen (Führungspersönlichkeiten) festmachen.
Das tu ich nicht, aber jede Partei hat nunmal einen Vorsitzenden/Parteichef der öffentlich z.B. vor den Medien den Kopf hinhält. Und da sollte man eine Persönlichkeit aus den Reihen der jeweiligen Partei (intern) wählen der dies auch souverän vor dem Volk/Wählern bewerkstelligen kann. Meine oben genannten Personen sind mMn dazu nicht unbedingt die 1.Wahl.

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es gehört zu diesem Politikstil, dass man keinen anderen möglichen Kandidaten hochkommen lässt, der Konkurrent werden könnte. Bestes Beispiel: Bayern....

Aber Leute, wie Du, finden das in Ordnung und beteiligen sich an Spekulationen über den "besten starken Mann"
Woher nimmst du die Feststellung das ich das in Ordnung finde?
Ich habe mir nur erlaubt "Frau Merkel" zu kritisieren und sie repräsentiert nunmal die CDU bzw. ist unsere Kanzlerin. Ein jeder der in die Wahlkabine geht hat dann "ihr Bild" vor Augen und verbindet sie als Person automatisch auch mit der Politik ihrer Partei. Kein geringer Teil des Volkes hat sie einfach satt und würde mMn nicht unbedingt Protest wählen, wenn sie ihren Rücktritt bekannt geben würde und ein frischeres "Gesicht" sich als Kanzlerkandidat/-in zur Neuwahl stellen würde. Aber wie schon erwähnt das ist nur meine bescheidene Meinung. Jeder der mit "ihrer Politik" zufrieden ist wird sie wieder wählen und wie "Lupo" schon richtig nachgefragt hatte, in diesem Falle machen Neuwahlen mMn natürlich keinen Sinn.
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