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Fakes & Hoaxes Gerade auch im Bereich der Grenzwissenschaften tummelt sich so manche Fälschung, Ente etc. Hier ist der rechte Ort entlarvte zu präsentieren oder auch vermutete zu diskutieren.

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Alt 24.05.2018, 16:08   #11
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Was hat das mit den obigen Punkten zu tun?
Das hat insofern damit zu tun, als man von den meisten Medien zu Syrien keine belastbare Information erwarten kann. Sie sind voll von Vorurteilen und weigern sich, genau wie Du, bei bestimmten Fragen nachzubohren. Aber das wäre doch eigentlich die Aufgabe von Journalisten?


Es gibt allenfalls ein paar Einzeltäter, wie Todtenhöfer, den aber als Araberfreund auch schon keiner mehr in die Sendung holt.
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Alt 24.05.2018, 18:22   #12
Lupo
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Das hat insofern damit zu tun, als man von den meisten Medien zu Syrien keine belastbare Information erwarten kann.
Mag ja sein, ist aber keine Antwort auf meine Frage.



Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Sie sind voll von Vorurteilen und weigern sich, genau wie Du, bei bestimmten Fragen nachzubohren.
Ich weigere mich nicht, aber von dir kommt - auch auf Nachfrage - keine vernünftige Begründung, warum man nach dem Kontoauszug fragen sollte.
Und auch die sich daran anschließende Frage, ob ein gewisses Vermögen einen kugelsicher macht, hast du noch nicht beantwortet.

Für jemanden, der wie 100 Pegida Leute zusammen, rumjammert, er oder man dürfe gewisse Fragen nicht stellen, bleibst du viele Antworten schuldig....
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Alt 24.05.2018, 19:06   #13
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich weigere mich nicht, aber von dir kommt - auch auf Nachfrage - keine vernünftige Begründung, warum man nach dem Kontoauszug fragen sollte.
Du versuchst nicht ungeschickt Verwirrung zu stiften. Es geht nicht um Kontoauszüge, das weisst Du genau. Es geht um die soziale Einbettung der Flüchtlinge vor ihrer Flucht. Danach wird man doch fragen dürfen.
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Alt 24.05.2018, 19:37   #14
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Wenn man Syrern ihr Grundstück wegnimmt, haben Sie keinen Grund heim zu gehen. Sie bleiben also hier.
Was wäre das Problem damit?

Zitat:
Da gibt es verschiedene Reaktionen.
Die einen sagen: Ist ja wunderbar, das sind junge Fachkräfte, vor allem in der Pflege
Die anderen fürchten Umvolkung und Islamismus.
Bis auf, dass Du das Framing der Nazis bestätigst und auch ins Extrem gehst, war das eine saubere Darstellung einiger Probleme, die einige Fans der Massenmedien haben.

Zitat:
Allerdings drückt man sich in Deutschland vor der Frage, wer die Geflüchteten eigentlich sind, wo genau sie herkommen, was sie gelernt haben und wo sie politisch stehen.
Meiner Meinung nach tut man das nicht, insbesondere, indem man solche Fragen bei jeder Gelegenheit thematisiert. Die Antwort muss sein: das kommt darauf an. Unter den Asylanten werden sich sowohl Chefärzte wie Hilfsarbeiter finden lassen. Wofür wäre das jetzt ein Argument?

Kannst Du die Behauptung belegen, man (wer?) würde sich vor solchen Fragen drücken?

Zitat:
Vor allem, welche Bindungen (auch Grundbesitz) sie nach Syrien haben.
Wofür ist das denn von Belang? Also außer für Dich jetzt.

Zitat:
Es gilt als unangemessen zu fragen: Wo hast die paar 1000 $ für Deine Flucht eigentlich her?
Das mag sein. Aber warum stört Dich das so sehr?

Zitat:
Auch gutwillige Helfer fangen an die Anspruchshaltung zu kritisieren.
Welche Anspruchshaltung denn?

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
s wird doch so getan, als ob da alles "arme Opfer" ankommen. Die armen Schweine gibt es sicher auch (etwa die Jesiden), aber andere hatten offensichtlich einen gewissen Wohlstand und man darf doch wohl fragen, warum sie den aufgegeben haben.
Was hätten sie denn sonst damit tun sollen? Verkaufen? Behalten, bis jemand einen Artikel darüber schreibt, wie Assad die armen Leute enteignen will, damit "unpolitische liberale" sich über einen "Staatlichen, von Sozialisten angeregten Eingriff in den freien Markt" ereifern können?

Verkaufen, um die Ausreise zu finanzieren, oder damit man ihnen hier keinen Vorwurf macht, "Bindungen nach Syrien" zu haben? Ist das noch "Kontaktschuld" oder schon "Mundtotmachung"?

Zitat:
Politische oder religiöse Verfolgung wäre ein akzeptabler Grund.
Aus verlässlicher Quelle weiß ich, dass permanent überhöhte Lebensgefahr ebenfalls als akzeptabler Grund zählen dürfte.

Zitat:
Aber ich finde es schon bezeichnend, dass die meisten Medien solche Fragen aussparen.
Welche Frage findest Du denn unzureichend wiedergegeben? Oder soll das Argument sein, dass nur "die meisten Medien" die Fragen aussparen, die Du gerne beantwortet hättest?

Zitat:
Etwa, wie im Kriegsgebiet die Wasser- und Stromversorgung zwischen den kämpfenden Truppen organisiert wurde. Auch der Mobilfunk scheint prächtig zu funktionieren. Das funktioniert aber nicht von allein.
Ja, da schimmert wieder Dein Technikfetisch durch. Als ob jemand sich die Mühe machen würde, aufgrund einer "Verbrannte-Erde-Ideologie" z.B. Wasser- oder Stromleitungen (?!) zu zerstören, oder Mobilfunkstationen, die er selber nutzen kann, sobald er physischen Zugriff darauf hat.

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es geht um die soziale Einbettung der Flüchtlinge vor ihrer Flucht.
Merkt man deutlich. Selbst wenn: was für ein Argument wäre das? "Sie als Chefarzt verdienen etwas mehr als 5000 € im Monat. Deswegen müssen sie weiter in Homs arbeiten, bis die Bundesregierung feststellt, dass die Situation dort genug eskaliert ist."

Mir deucht, hier sollen durch Vereinfachung komplizierte Fragen geklärt werden.
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Alt 24.05.2018, 21:54   #15
Lupo
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Du versuchst nicht ungeschickt Verwirrung zu stiften.
Überhaupt nicht.
Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es geht nicht um Kontoauszüge, das weisst Du genau. Es geht um die soziale Einbettung der Flüchtlinge vor ihrer Flucht. Danach wird man doch fragen dürfen.
"Die Frage nach den Kontoauszügen" war nur ein griffiges Bild für das, was du erfragen willst.
Das weisst DU genau.
Und offenbar weisst du auch genau, das diese Frage komplett sinnlos ist, sonst wärest du längst auf meine diesbezüglichen Einlassungen iengegangen, statt weiter "rum zu eiern"....
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Alt 25.05.2018, 09:32   #16
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, da schimmert wieder Dein Technikfetisch durch. Als ob jemand sich die Mühe machen würde, aufgrund einer "Verbrannte-Erde-Ideologie" z.B. Wasser- oder Stromleitungen (?!) zu zerstören, oder Mobilfunkstationen, die er selber nutzen kann, sobald er physischen Zugriff darauf hat.
So, so. Wenn man nach der Infrastruktur fragt, ist es "Technikfetischismus"


Wenn das so einfach wäre mit ein paar Leitungen. Die Versorgungssysteme sind ein komplexes System und funktionieren nur, wenn sie durch Experten gewartet werden. Man braucht Energie, Verbrauchsmaterial und Ersatzteile.


Es gibt nur sporadisch Berichte über das Wassermanagement in Mesopotamien, wo es grosse Staudämme gibt, die für die Landwirtschaft wichtig sind. Das interessiert irgendwie niemand und den Journalisten fehlen oft die fachlichen Hintergründe.


Die FAZ hat 2017 berichtet
Zitat:
In dem Tal am nordwestlichen Rand von Damaskus liegen die Ain al-Fidscha Quellen. 70 Prozent des in der Hauptstadt benötigten Wassers stammt normalerweise von dort. Doch seit die Pumpenanlage beschädigt wurde, leidet die Millionenmetropole unter einer massiven Knappheit. Die Regierung wirft den Rebellen zudem vor, die Quellen mit Diesel verunreinigt zu haben. Die Preise für Wasser in Flaschen haben sich nach Angaben von Bewohnern inzwischen verdreifacht.

Andere berichten
Zitat:
Im Juli 2015 wiederholte sich das Szenario: Als bewaffnete Regierungsgegner im nahe gelegenen al-Zabadani in Bedrängnis gerieten, stellten Kämpfer der FSA und der al-Nusra-Front in Ein Al-Fijeh erneut das Wasser ab. Die Taktik, Millionen Zivilisten in Geiselhaft zu nehmen, zahlte sich erneut aus: Die syrische Armee stimmte einer Waffenruhe in al-Zabadani zu und ließ erneut Gefangene frei.

Das ist der Technikfetisch, wenn man sich Gedanken dazu macht.


Aber vielleicht liegt das daran, dass da "Die Guten" die Hand im Spiel haben und nicht die bösen Russen?
Zitat:
Auch anderswo in Syrien haben Oppositionelle immer wieder Anschläge auf die Wasser-, Strom- und Gasversorgung verübt. Im südsyrischen Daraa unterbrachen sie mehrmals die Wasserversorgung für hunderttausende Zivilisten. Ende vergangenen Jahres sabotierten Aufständische eine Gasanlage im Damaszener Vorort Jayroud. Zuletzt schnitten Kämpfer des „Islamischen Staates“ Millionen Syrer von der Heizversorgung ab. Auf Twitter zeigten sie, wie sie Anfang des Monats ein Gaskraftwerk nahe Homs in die Luft sprengten.

Eine Analyse von Oxfam besagt
Zitat:
Allein 11,6 Millionen Menschen in Syrien haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser und grundlegender Sanitär - und Hygieneversorgung. Die unzureichende Wasser- und Abwasserversorgung hat zum Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Diarrhoe, Hepatitis A und Typhus geführt. Diese kritische Lage wird durch einen Mangel an lokalem Personal zur Instandsetzung der Wasserinfrastruktur und einen Mangel an Ersatzteilen verschärft. Die internationalen Sanktionen und Embargos haben zudem zu Ölknappheit auf den lokalen Märkten und daher zu einer unzuverlässigen Stromversorgung geführt. Ohne Öl und Strom kann die Wasserversorgung in vielen Teilen Syriens nicht aufrechterhalten werden.

Die Berichterstattung bleibt meist bei der Beschreibung der Probleme stehen.


Die Unterstützer des "syrischen Frühlings" (darunter die Heinrich-Böll-Stiftung) wissen zwar Bescheid, ziehen aber keine Konsequenzen.


Zitat:
Der Ausbruch der Revolution bedeutete für die syrischen Bürger eine große Veränderung der Wasserversorgung, indem sich die nutzbaren Wasserquellen in Folge der militärischen Lage und der kontrollierten Gebiete sowie der Auswirkungen durch die Schäden im Wasser- und Stromnetz der Pumpstationen in zahlreichen Regionen verändert hat.
Als Folge der Einstellung des Filtrationsverfahrens mehrerer Hauptraffinerien droht die Gefahr von Epidemien aufgrund des Konsums nicht aufbereiteten Wassers.
Es gibt genau einen Beitrag zu der Problematik und der ist sehr unvollständig.


Schon 2013 wurde vermutet, dass die Wasserprobleme der Region eine Ursache der Konflikte sind. Die Rolle der Türkei wird fein verschwiegen.

Zitat:
Hinzu kommt, dass die Türkei in den 1990er-Jahren einen riesigen Staudamm gebaut hat auf ihrem Gebiet und damit die Wasserzufuhr des Euphrat in Richtung Syrien und Irak erheblich reduziert hat. Das hat die Wasserzufuhr in Richtung Syrien erneut reduziert. Dieser Bau in der Türkei des Staudamms hat übrigens dazu geführt, dass in den 1990er-Jahren der damalige Machthaber in Syrien, Hafiz al-Assad, der Vater des jetzigen Präsidenten die PKK unter Abdullah Özalan massiv unterstützt hat und ihm in Syrien Asyl gewährt hat, als Bestrafung dafür, dass die Türkei es nicht für nötig befand, mit Syrien oder dem Irak Verhandlungen zu führen über die Wasseraufteilung.

Aber das ist ja alles nur Technofetischismus.
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Alt 30.05.2018, 16:36   #17
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
So, so. Wenn man nach der Infrastruktur fragt, ist es "Technikfetischismus"
Nein, wenn man unterstellt, dass die Tatsache, dass da überhaupt noch Infrastruktur funktioniert, bedeuten muss, dass man Kriegslogistik disktuieren müsste, das ist Technikfetischismus. Ich würde mich stattdessen z.B. fragen, warum niemand über die Reste von "westlichem" bzw. außer-nahöstlichen Einfluß diskutiert, anstatt über Taktik.

Anscheinend hast Du weite Teile meines Kommentars nicht gelesen.

Zitat:
Wenn das so einfach wäre mit ein paar Leitungen. Die Versorgungssysteme sind ein komplexes System und funktionieren nur, wenn sie durch Experten gewartet werden. Man braucht Energie, Verbrauchsmaterial und Ersatzteile.
Ja, und? Glaubst Du, irgendeine der beteiligten Parteien hätte da ernstzunehmende Probleme? Und das gerade bei im wahrsten Sinne kriegsentscheidenden Dingen wie Telekommunikation?

Zitat:
Es gibt nur sporadisch Berichte über das Wassermanagement in Mesopotamien, wo es grosse Staudämme gibt, die für die Landwirtschaft wichtig sind. Das interessiert irgendwie niemand und den Journalisten fehlen oft die fachlichen Hintergründe.
Warum sollte das gerade jetzt jemanden im Westen interessieren? Wir haben doch ganz andere Probleme. Und die nicht nur mit der Situation im nahen Osten. Die ja strenggenommen auch gar nicht unser Ding ist.

Zitat:
[Wasserknappheit im nahen Osten]
Das sich weite Teile der Konflikte im nahen Osten letztendlich um die Wasserversorgung drehen, ist zumindest in meinem Umfeld geläufig. Dass deswegen dann Wasserleitungen angegriffen werden, ist nur folgerichtig.

Zitat:
Aber vielleicht liegt das daran, dass da "Die Guten" die Hand im Spiel haben und nicht die bösen Russen?
Nein. Ich denke nicht. Ich denke tatsächlich, die Infrastruktur funktioniert für alle Parteien gleich gut. Das wäre erstens das Konzept von "Infrastruktur" und zweitens auch lange nach Beginn der Auseinandersetzungen unabhängig von Details zu erwarten.

Zitat:
Die Unterstützer des "syrischen Frühlings" (darunter die Heinrich-Böll-Stiftung) wissen zwar Bescheid, ziehen aber keine Konsequenzen.
Welche Konsequenzen sollte man hier im Westen denn Deiner Meinung nach ziehen? Also außer einer Neubewertung gewisser internationaler Beziehungen, die Du ja, ganz dem linken Kanon verpflichtet, immer wieder forderst.

Zitat:
Schon 2013 wurde vermutet, dass die Wasserprobleme der Region eine Ursache der Konflikte sind. Die Rolle der Türkei wird fein verschwiegen.
Die Rollen Europas, der USA, Russlands und anderer "Interessenbesitzer" werden ebenso verschwiegen.

Zitat:
Aber das ist ja alles nur Technofetischismus.
Nein, Du versuchst Dich nur in Derailing. Und das mit klar erkennbarem Motiv.
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Alt 30.05.2018, 18:36   #18
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Du bist wirklich besorgniserregend naiv!

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Glaubst Du, irgendeine der beteiligten Parteien hätte da ernstzunehmende Probleme?
Natürlich habean alle Probleme mit der Infrastruktur, gerade bei der Wasserversorgung. Aber das einem kompletten Laien erklären zu wollen, würde zu weit führen.
Und wenn so banale Dinge, wie Dichtungen oder Chemikalien für die Chlorierung sind.

Bei Chlorierung fürche ich, dass es ohnehin ein Embargo wegen Giftgas gibt.
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Alt 04.06.2018, 12:08   #19
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Du bist wirklich besorgniserregend naiv! Natürlich habean alle Probleme mit der Infrastruktur, gerade bei der Wasserversorgung.
In anderen Worten: denkst Du, eine Partei, die die Wasserversorgung (oder die Telekommunikation) nicht auf die Reihe bekommt, wäre noch besonders lange Partei?!

Zitat:
Und wenn so banale Dinge, wie Dichtungen oder Chemikalien für die Chlorierung sind.
Wasser kann man auch abkochen und lecke Dichtungen sind kein Damokles-Risiko.

Zitat:
Bei Chlorierung fürche ich, dass es ohnehin ein Embargo wegen Giftgas gibt.


Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die EU-Diktatur kooperiert mit Erdogan und Orban, um Europa hermetisch abzuriegeln. Und einer, der sich für einen Altlinken hält, möchte über die Wasserversorgung in einem Stellvertreter-Kriegsgebiet diskutieren. Und bemängelt da ein nicht vorhandenes Embargo (!) bei der Versorgung mit Trinkwasser-Desinfektionstabletten (!), anstatt z.B. die UN in irgendeiner Form in die Pflicht zu nehmen oder auch nur die Kriegsparteien. Und bezeichnet mich als naiv.

https://www.srf.ch/kultur/gesellscha...iten-schuetzen
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Alt 04.06.2018, 13:13   #20
perfidulo
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Und wieder so ein Beitrag, mit dem Du offensichtlich zeigen willst, dass Du von praktischen Dingen keine Ahnung hast.


Bei Chlor geht es nicht um Tabletten fürs Camping, sondern um ganze Container für die Wasserwerke.


Abkochen? Hübsche Idee, aber erst muss man das Wasser haben, das irgendwo in der Tiefe sich versteckt. Die Pumpen brauchen Strom. Dafür gibt es das Netz oder ein Aggregat. Das wiederum schluckt Diesel. Dafür braucht man also LkW und Strassen.


Zum Abkochen braucht man Brennstoff. Syrien ist ja bekanntlich ein waldreiches Land. (Ironie!!!!!). Wenn man darauf vorbereitet ist, gibt es natürlich andere Möglichkeiten. Aber Syrien war auf den Bürgerkrieg (der von den USA angezettelt wurde) schlicht nicht vorbereitet. Abgesehen davon gab es auch schon vorher einen Investitions- und Nachholbedarf in der Infrastruktur.



Und so sind alle Funktionen der Infrastruktur verwoben. Bei uns kann man das mit Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Bundswehr ein paar Tage in den Griff bekommen.



Mich kümmert die Bevölkerung, die leidet. Die Eliten haben meist ihre abgeschotteten Regionen mit autonomen Systemen (notfalls Bunker)


Also bitte mach' Dich erst mal sachkundig, bevor weiter solche Plattheiten verbreitest.


Das seltsame ist, dass sich hauptsächlich rechte Kameraden Gedanken über das Überleben in Krisensituationen machen. Mehr als ein Vorrat an Wasser, Konserven und Waffen fällt denen kaum ein. Und alles kann man bequem bei spezialisierten Händlern kaufen.


Bei solchen, die sich für "Links" halten, wird der Gedanke an Vorsorge als Technikfetischismus diskreditiert.
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