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Alt 14.07.2018, 15:31   #31
Acolina
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Bleiben wir doch mal auf dem Boden der Tatsachen: [Folgends Bla...]
Was für ein haarsträubender Unsinn!
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt Gestern, 08:07   #32
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen

Und was hat das nun mit der alten Donau Tal Zivilisation zu tun.
Die "Schrift" finde ich sehr interessant. Was steckt wohl wirklich hinter den Symbolen?
Ist eine Indizienverbindung, Lawrence!

Wir wissen erstens:
- Es hat (Beweise finden sich bei den ehemaligen Bäumen der Pasterze) schon einmal eine extreme Warmzeit gegeben, etwa vor 5000-7000 Jahre, den datierten Baumstammresten nach. Siehe meinen Artikel über die Warmzeit auf der Pasterze - Seite 1 Antwort 5. Das bedeutet zweitens:

- Es wäre einfach falsch anzunehmen, dass Europa aufgrund der letzten großen Eiszeit erst langsam nach und nach seinen Eispanzer verloren hat, und sich hier nur hauptsächlich der Neanderthaler aufgehalten hat. Der moderne mensch muss allein schon aufgrund dieser einen bewiesenen Warmzeit sehr viel früher und sehr viel massiver in Europa vertreten gewesen sein, wenn auch vielleicht nur innerhalb dieser Warmperiode. Und genau hier - ist interessanterweise ja auch die Zeit des blühenden alten Ägyptens (Warum wohl? Anderes Klima, keine Wüste dort unten...) - wäre dann auch der passende klimageschichtliche Rahmen für eine größere europäische Bergzivilisation (Sprich Donautalzivilisation und Norditalienzivilisation mit ihrer eigenen Felsschrift - Vinkaschrift -, wo es ja tausende Exemplare gibt).

Mit dem Ende dieser Warmperiode musste sich der moderne Mensch dann aber wieder weitgehend vom Alpenraum zurückziehen, denn er war vermutlich wärmeliebend, wir leben ja auch nicht so gerne auf Spitzbergen

Das klingt sehr plausibel, oder?

Interessant wäre ob es weitere Für und Wider für diese kontroverse Theorie gibt, egal ob man daran glauben will oder nicht...
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Die Geschichte der Menschheit ist eine nähere Betrachtung wert!

Geändert von ElLobo1 (Gestern um 08:15 Uhr).
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Alt Gestern, 08:09   #33
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Was für ein haarsträubender Unsinn!
Warum, Acolina?
Nur weil es neue gedankliche Quer-Verbindungen von bekannten Tatsachen sind?
Ich bin neugierig darauf, deine Meinung darüber zu hören, vielleicht mehr als nur diesen einen Satz
__________________
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Alt Gestern, 08:20   #34
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Für alle Zweifler haben ich hier noch einen Artikel über die untergegangenen Wälder der Pasterze gefunden.
Bitte aufmerksam durchlesen:

https://hohetauern.at/de/startseite/...tamm-frei.html

Das beweist doch eindeutig eine frühe extreme Warmzeit! Zweifelt noch jemand daran???

Ein Zitat aus diesem Artikel:
Klimaarchiv Pasterze
Seit Beginn der Nacheiszeit vor etwa 11.500 Jahren war die Pasterze nie größer als beim letzten Hochstand von 1852 bis 1856, jedoch schon öfters deutlich kleiner als heute. Damals reichten die Eismassen bis in die Möllschlucht hinab. Durch die regelmäßigen Gletschermessungen seit 1879 ist der Rückgang der Pasterze genauestens dokumentiert. Über die nacheiszeitliche Minimalausdehnung des Gletschers war lange Zeit wenig bekannt, da die Spuren v.a. die Endmoränen beim letzten Hochstand zerstört wurden.

Zirben auf der Pasterze, heute kaum vorstellbar!
Die Pasterze ist unter den österreichischen Gletschern das herausragende Beispiel für nacheiszeitlich interpretierbare Funde. Im Jahr 1990 entdeckte der Gletscherforscher Heinz Slupetzky zwei Holzstammreste. Dieser sogenannte „Pasterzenbaum" wuchs vor mehr als 9.000 Jahren und ist eine ungefähr 300 Jahre alte Zirbe. Die rasch zurückschmelzende Gletscherzunge gibt in den letzten zehn Jahren verstärkt Holzfragmente und Torfstücke frei. All diese Funde belegen, dass in den Bereichen wo heute Eis, Schutt, Sand und Wasser regieren, vor 9.000 und auch zwischen 7.000 und 3.500 Jahren teils hochstämmige, alte Zirben wachsen konnten – eine unglaubliche Vorstellung!
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Geändert von ElLobo1 (Gestern um 08:23 Uhr).
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Alt Gestern, 09:21   #35
Lupo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Ich bin neugierig darauf, deine Meinung darüber zu hören, vielleicht mehr als nur diesen einen Satz
Warum sollte sie?
Man sieht ja, dass du ausweichst und ignorierst, wenn man dich mit Fakten konfrontiert oder welche von dir fordert, wie man an unserem einseitigen Gespräch über den anthropogenen Anteil am Klimageschehen sieht.....
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt Gestern, 09:42   #36
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Ich find es ja spannend, wie er von "Archäologie" auf "Klimakritik" umzuschwenken scheint. Vielleicht können wir den Grund dafür finden.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt Gestern, 10:31   #37
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich find es ja spannend, wie er von "Archäologie" auf "Klimakritik" umzuschwenken scheint. Vielleicht können wir den Grund dafür finden.
Der ist leicht zu finden: Immer wenn ihm Fakten und Argumente unbequem werden, wechselt er das Thema.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt Gestern, 16:10   #38
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich find es ja spannend, wie er von "Archäologie" auf "Klimakritik" umzuschwenken scheint. Vielleicht können wir den Grund dafür finden.
Zitat:
Wer aus der Vergangenheit nichts lernen will, ist dazu verdammt, immer wieder das gleiche zu erleben ...
Da helfen Scheuklappen leider gar nichts!
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Alt Heute, 00:09   #39
Lawrence P. W.
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Für alle Zweifler haben ich hier noch einen Artikel über die untergegangenen Wälder der Pasterze gefunden.
Bitte aufmerksam durchlesen:

https://hohetauern.at/de/startseite/...tamm-frei.html

Das beweist doch eindeutig eine frühe extreme Warmzeit! Zweifelt noch jemand daran???

Ein Zitat aus diesem Artikel:
Klimaarchiv Pasterze
Seit Beginn der Nacheiszeit vor etwa 11.500 Jahren war die Pasterze nie größer als beim letzten Hochstand von 1852 bis 1856, jedoch schon öfters deutlich kleiner als heute. Damals reichten die Eismassen bis in die Möllschlucht hinab. Durch die regelmäßigen Gletschermessungen seit 1879 ist der Rückgang der Pasterze genauestens dokumentiert. Über die nacheiszeitliche Minimalausdehnung des Gletschers war lange Zeit wenig bekannt, da die Spuren v.a. die Endmoränen beim letzten Hochstand zerstört wurden.

Zirben auf der Pasterze, heute kaum vorstellbar!
Die Pasterze ist unter den österreichischen Gletschern das herausragende Beispiel für nacheiszeitlich interpretierbare Funde. Im Jahr 1990 entdeckte der Gletscherforscher Heinz Slupetzky zwei Holzstammreste. Dieser sogenannte „Pasterzenbaum" wuchs vor mehr als 9.000 Jahren und ist eine ungefähr 300 Jahre alte Zirbe. Die rasch zurückschmelzende Gletscherzunge gibt in den letzten zehn Jahren verstärkt Holzfragmente und Torfstücke frei. All diese Funde belegen, dass in den Bereichen wo heute Eis, Schutt, Sand und Wasser regieren, vor 9.000 und auch zwischen 7.000 und 3.500 Jahren teils hochstämmige, alte Zirben wachsen konnten – eine unglaubliche Vorstellung!
Ich bin sehr gespannt, was sich da an Spuren noch alles finden lässt...
In der Tat erinnert es mich gerade and den Horus/Osiris/Seth-Mythos, der in seiner Dynamik für mich die Klimageschichte Nordafrikas mythologisch umschreibt.
Aber das hatte ich ja auch schon anderswo mal erwähnt.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
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