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Psychologie & Parapsychologie Remote Viewing, Präkognition, aber auch Spuk und was es da noch so alles an den Grenzen der Psychologie gibt.

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Alt 28.04.2003, 17:06   #11
Scott82
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Beiträge: n/a
Standard

Da auch jeder Zufall durch einen Ursprung/Auslöser erfolgt!!!

Ich kann zufällig in der Lotterie gewinnen, indem ich die richtigen Zahlen getippt habe. Die Erklärung hiervon wäre, dass ich ganz einfach die richtigen Zahlen tippte!

So ist es auch bei der Selbstentzündung. Ich habe irgendwo gelesen, dass auch Natrium in Verbindung stehen könnte, welches sich besonders im Oberkörperbereich bzw. Bauch ansammeln soll, bis es durch die eigene Körperflüssigkeit chemisch reagiert.
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Alt 29.04.2003, 10:25   #12
StaVanGer
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ein Einsatz bei einem Wohnungsbrand im Jahr 1980 veränderte John Heymers Leben. Als der Polizist die schwelenden Zimmer betrat, fand er auf dem Boden nur einen einzelnen Fuß. Daß der gesamte Rest des Körpers ein Raub herkömmlicher Flammen geworden sei, glaubte der Beamte nicht. Er war offensichtlich Zeuge der plötzlichen, inneren Selbstentzündung eines Menschen (spontaneous human combustion oder SHC) geworden. Auch an anderen Brandorten wurde in den vergangenen 200 Jahren Merkwürdiges entdeckt. Das bekannteste Beispiel dafür ist das Foto eines Beinpaars, das vor einem nur leicht angesengten Stuhl steht - vom Rest des Körpers keine Spur.

Erfunden sind viele dieser Tatortberichte nicht, und auch die Verwunderung der Zeugen ist nicht gespielt. Das bestätigen neben eindeutig echten Tatortfotos die jahrhundertealten Beobachtungen der RechtsmedizinerInnen: Gewöhnliche Zimmerbrände verkohlen die Extremitäten am raschesten, während der Rest des Körpers - vor allem die inneren Organe - erst später verascht. Bei der plötzlichen Selbstentzündung scheint es gerade umgekehrt zu sein. Das Grundthema der SHC taucht indes bereits im Roman Bleak House von Charles Dickens auf; auch der seltsamen Brandtod der Gräfin Corenelia Bandi im Jahr 1731 geistert noch immer durch die Literatur. In die Jetztzeit konnte sich der Volksglauben dank der Magazine X-Faktor und Fortean Times sowie zweier neuer Bücher zur SHC retten.

Auf der 6. Frühjahrtagung Nord der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin im Mai 1997 wurden den pseudowissenschaftlichen Erklärungen zur plötzlichen Selbstentzündung nun Fakten gegenübergestellt. Die beiden bekanntesten SHC-Forscher und -Archivare John Heymer und Lerry Arnold weisen in ihren Büchern beispielsweise auf die explosionsartige Entzündung von zelleigenem Wasserstoff und Sauerstoff hin, die durch leckgeschlagene Mitochondrien Feuer fangen. Die Folge: Verbrennung von innen. Daß die Energie zerstörter Mitochondrien nicht ausfließen kann, und daß das Knallgasgemisch im Körper in gelöster (unbrennbarer) und nicht in Gasform vorliegt, entging den beiden Autoren. Auch andere Erklärungsansätze wie die innere Entzündung durch die Meditationsform Kundalini, neue subatomare Teilchen namens Pyrotone oder geomagnetische Interferenzen konnten bislang nicht nachgewiesen werden.

Da die Toten in allen glaubhaften SHC-Fällen jedoch betagt und häufig altersschwach waren, und da zudem bekannt ist, daß die meisten Wohnungsbrände von alkoholisierten Personen ausgelöst werden, liegt eine andere Erklärung näher. Sie deckt sich sowohl mit der rechtsmedizinischen Erfahrung als auch den Zeugenberichten. Die angeblichen SHC-Opfer fallen demnach kopfüber in einen offenen Kamin oder stecken - das ist der häufigere Fall - durch eine Zigarette, einen Fidibus oder ähnliches ihre Kleidung in Brand. Unter Schock und durch ihre Alterskrankheiten geschwächt, können die Greise den Brand nicht löschen. Das eng begrenzte Feuer beginnt nun, das Unterhautfettgewebe zu verflüssigen. Zusammen mit den darüberliegenden Kleidungsresten entsteht auf diese Weise eine menschliche Fackel, die lange Zeit bei hohen Temperaturen brennt. Dieser sogenannte Docht-Effekt erklärt auch, warum von Sitzenden oftmals nur die Beine übrigbleiben: Eine Fackelflamme heizt nach oben. Doch nicht in allen Fällen kommt es soweit. Mindestens ein scheinbarer SHC-Fall geht auf das Konto eines Rettungssanitäters. Er hatte, bevor der Fotograf zum Zuge kam, den verkohlten Oberkörper des Opfers bereits abtransportiert.

Quelle: Markus Benecke; Kriminalbiologe


Gruß Stavanger
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Alt 02.05.2003, 16:26   #13
Alex
Gast
 
Beiträge: n/a
Idee

Zufall ist Zufall... Das ist einfach so!
Es ist bewiesen, dass man das genaue Verhalten von Teilchen nicht vorhersagen kann, alles nur der Warscheinlichkeit unterworfen.
Das lässt ich dann auch in unsere Makro-Welt übertragen.
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