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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 14.04.2003, 14:52   #1
StaVanGer
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Ausrufezeichen Was meint Ihr?

Hallo zusammen, ich hätte da mal ein paar Fragen.
[list=1][*]Was würde bei einer Zivilisation, nach Ihrem Untergang an Objekten und Gebäuden übrig bleiben? [*]Was für verschiedene Katastophentypen, würden in welcher Art Spuren tilgen?[*]Wie lange würden sich die verbleibenden Überreste erhalten?[*]Was für Haltwertzeiten gibt es bei den einzelnen evtl. verwendeten Baustoffen, unter Berücksichtigung verschiedenartiger Umwelteinflüsse?[*]Währen bei dieser Zivilisation die gleichen Baustoffe verwendet worden wie bei unserer, oder hat man vielleicht ganz andere Wege beschritten?[*]Sind bei momentan existenten Gegenständen die ein immenses Alter aufweisen, vielleicht nur Zufälle mit im Spiel was deren Haltbarkeit betrifft, wie z.b. günstige Umgebungsvarriablen?[/list=1]

Würde mich freuen, wenn das ein Stoff für einen regen Meinungsaustausch werden würde.

StaVanGer
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Alt 14.04.2003, 15:13   #2
Commander Duke
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Bei einer Zivilisation die ungefähr unser Niveau hat, würde ich schätzen das die Überreste mehrere Jahrtausende erhalten bleiben würden, ebenfalls spielt natürlich eine "günstige" Umgebung eine wichtige Rolle. Außerdem darf man auch nicht die gesamten unterirdischen Bunker und Forschungs-Stationen vergessen, diese würde bestimmt noch Zehntausend Jahre und später erhalten sein, allein weil sie von Naturkatastrophen usw. verschont bleiben.
Commander Duke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2003, 15:30   #3
Zwirni
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Standard RE: Was meint Ihr?

Zitat:
Original von StaVanGer
Hallo zusammen, ich hätte da mal ein paar Fragen.
Immer her damit

Zitat:
Was würde bei einer Zivilisation, nach Ihrem Untergang an Objekten und Gebäuden übrig bleiben?
Kommt auf die Art der Zivilisation, deren Stufe und die damit verbundene Technologiesierung an. Umso länger es her ist umso weniger dürfte man sehen. Bsp: hätte es vor 30.000 Jahren eine Zivilisation von unserem Stand gegeben wären von dieser vielleicht Ruinen auffindbar mit viel Glück (Witterung tut ihr übriges, kommt halt auch auf den Standort an), keinerlei Drähte oder Verkabelungen sichtbar und - falls sie deswegen untergegangen sind - radioaktive Verseuchung an bestimmten Steinen.

Zitat:
Was für verschiedene Katastophentypen, würden in welcher Art Spuren tilgen?
Vulkanausbrüche verschütten sicherlich einen Großteil vorhandener Gebäude und Objekte rein zufällig und lassen später rein zufällig zwischen Vulkangestein mal hier und da ein paar Fundstücke hervorkommen.

Atombomben(tests) verseuchen das Gebiet und zerstören nur in einem bestimmten Radius alles was über einer bestimmten Höhe ist.

Orkane, Taifune etc können eigentlich keine Zivilisation zerstören, aber Zusammen mit Seebeben könnte sicherlich ein großer Teil einer Insel zerstört werden und damit deren Zivilisation (bsp. Atlantis ?)

Zitat:
Wie lange würden sich die verbleibenden Überreste erhalten?
Wie bei 1. bereits erwähnt: es kommt auf die Beschaffenheit dieser Überreste an. Kabel überdauern sicherlich nicht mal 1000 Jahre (wenn überhaupt mehr als 200), Abwasserrohre aus Stein halten vielleicht nicht so lange, dürften aber erkennbar sein wenn man sie in 5 meter tiefe mal ausgräbt. Ich hoffe du verstehst was ich meine

Zitat:
Was für Haltwertzeiten gibt es bei den einzelnen evtl. verwendeten Baustoffen, unter Berücksichtigung verschiedenartiger Umwelteinflüsse?
Kann ich leider nicht beantworten, wäre wohl auch arg umfangreich

Zitat:
Währen bei dieser Zivilisation die gleichen Baustoffe verwendet worden wie bei unserer, oder hat man vielleicht ganz andere Wege beschritten?
Kommt wiedermal drauf an wo diese Zivilisation entsteht. geht man mal davon aus du meinst eine irdische zivilisation müsste sich diese an die ihnen gegebenen umstände anpassen. ein volk im regenwald würde wohl eher auf holz bauen, während man in irland auf steinbauten besteht. die art der behausungen und bauten hängt wiederum von der beschaffenheit der wesen ab. wären es keine menschen würde ein wohnzimmer sicher anders aussehen als wir es kennen.

Zitat:
Sind bei momentan existenten Gegenständen die ein immenses Alter aufweisen, vielleicht nur Zufälle mit im Spiel was deren Haltbarkeit betrifft, wie z.b. günstige Umgebungsvarriablen?
Hm, die russischen Spiralen dürften da ein gutes Beispiel sein: könnten in der Natur so winzige, scheinbar künstliche Objekte geschaffen werden? Ich glaube nicht. Zwar mag vieles kleines möglich sein (Bakterien, Viren), aber eine regelmäßige Struktur bekommt "Mutter Natur" dennoch nicht hin.

Das ägyptische Schwungrad dürfte eindeutig künstliche sein. Es wurde innerhalb eines Gebäudes gefunden. Nur der zweck ist unbekannt ...

Kanonenkugeln könnten - so sie in der nähe eines (ehemaligen?) meeres liegen - auch natürlich sein.

Der berühmte Aluminium-Keil von Arad (http://forum.grenzwissen.de/thread.p...eadid=507&sid= ) könnte ebenso natürlichen Ursprungs sein, seine präzisen löcher und abmessungen sprechen jedoch für eine künstliche herstellung.

Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2003, 15:32   #4
StaVanGer
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Wenn ich mir verfügbare Informationen z.b über Beton ansehe, glaube ich aber schon, das es Probleme für unsere Nachkommen geben wird, die vielleicht einmal Überreste von uns ausgraben, viel dürfte dann nähmlich nicht mehr übrig sein. Herstellerangaben beziffern eine Halbwertzeit von knapp 30-50 Jahren.
Es ist klar, das wenn es das Klima wirklich gut meint, diese Objekte dann auch über längere Zeit erhalten bleiben. Aber man muß das ganze ja nicht immer von der einem am besten passenden Warte aussehen.
Hm Unterirdische Komplexe? ist das ein Grundbedingung für Zivilisation?

Stavanger
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Alt 14.04.2003, 15:46   #5
StaVanGer
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Hallo Zwirni,
ich wollte nicht in Abrede stellen, das es Vorzivilisationen gegeben hat, mir sind diese Art von Artefakten, die du angefürt hast auch bekannt, Aber denkst du nicht, das normalerweise etwas mehr zusammenhängende Objektformationen an Fundstellen aufzufinden seien müßten?

Wenn wir uns z.b den bezug zu den gefundenen Spiralen einmal anschauen, wieviele sind gefunden worden? waren noch andersartige Objekte an der Stelle zu finden? Wie ist die Fundstelle benannt? Wer hat die Objekte Katalogisiert? usw und sofort.

Man müßte normalerweise anhergehen, und sämtliche obskure Fundstücke Kartenbezogen vermerken, katalogisieren und versuchen Global ein Schema zu finden.

Deswegen stellte ich auch Thermenbezogen diese Frage, alle werfen mit Artefakten umsich, aber niemand versucht alles einmal Global zu sehen und zu rekonstruieren. Wo stehen z.b Baustrukturtechnisch gleiche Gebäude, wo findet man Megalithenbauten, unbekannte Wallanlagen, Artefakte, etc, etc. Alles ein wenig frustrierend.

StaVanGer
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Alt 14.04.2003, 16:03   #6
Zwirni
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Zitat:
Original von StaVanGer
ich wollte nicht in Abrede stellen, das es Vorzivilisationen gegeben hat,
Hab ich auch nicht angenommen, im Gegenteil

Zitat:
mir sind diese Art von Artefakten, die du angefürt hast auch bekannt, Aber denkst du nicht, das normalerweise etwas mehr zusammenhängende Objektformationen an Fundstellen aufzufinden seien müßten?
Diese Informationen sind auch meist vor handen. Nur leider werden im Internet und von vielen Autoren nur Halbwahrheiten verbreitet. Der Fakt an sich, dass es ein bestimmtes Artefakt gibt zählt nicht. Um an die genauen Daten, wie Fundorte etc zu kommen muss man schon wissenschaftlich korrekte Autoren finden oder selber nachfragen.

Zitat:
Wenn wir uns z.b den bezug zu den gefundenen Spiralen einmal anschauen, wieviele sind gefunden worden? waren noch andersartige Objekte an der Stelle zu finden? Wie ist die Fundstelle benannt? Wer hat die Objekte Katalogisiert? usw und sofort.
Meines Wissens waren an der gleichen "Stelle" (in welchem Umkreis ist mir nicht bekannt) noch ebenso schmale Stäbchen gefunden worden. Sollen wohl sowas wie man an Armbanduhrbänder hat gewesen sein. Die Spiralen sind jedoch auf jedenfall künstlichen Ursprungs - und zusammen mit dem Alter verbreitet sich deren Geschichte wohl eher

Zitat:
Man müßte normalerweise anhergehen, und sämtliche obskure Fundstücke Kartenbezogen vermerken, katalogisieren und versuchen Global ein Schema zu finden.
Ist etwas kompliziert, da die verschiedenen Fundstücke unterschiedlichen zeitepochen zugeordnet werden. da gäbe es eigentlich keinen zusammenhang - vorausgesetzt die heutige altersbestimmung ist korrekt!

Zitat:
Deswegen stellte ich auch Thermenbezogen diese Frage, alle werfen mit Artefakten umsich, aber niemand versucht alles einmal Global zu sehen und zu rekonstruieren. Wo stehen z.b Baustrukturtechnisch gleiche Gebäude, wo findet man Megalithenbauten, unbekannte Wallanlagen, Artefakte, etc, etc. Alles ein wenig frustrierend.
Verstehe was du meinst. Aber wie ich bereits sagte: das problem ist die zeitliche einordnung und die zusammenhänge mit den dortigen kulturen. man muss wenn schon nicht die fundort und beschaffenheit der objekte selbst sehen, sondern vielmehr eine art globale technische entwicklung erkennen. z.b. versuchen einige foren-mitglieder anhand der standorte, des alters und der kulturellen zuordnung zusammenhänge zwischen pyramiden weltweit zu finden. hierbei kommt es ebenso wie bei kleineren fundstücken auf korrekte daten an - und die gibt es für einen otto-normal-internet-user leider nur in sehr wenigen fällen.
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Alt 14.04.2003, 16:18   #7
StaVanGer
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Ich stimme in diesem Punkt(Zeitliche Vergenz) absolut mit dir überein. Aber viele Konstukte werden teilweise nur anhand ihrer Fundstücke datiert. Also ich finde, keine Passende Art und Weise für vorbildliche Vorschung. Da viele Artefakte viel jüngeren Datums sein können.

Was die Bauweise betrifft, gibt eigentlich sehr viele Parallelen so z.b Yonaguni und Tiahuanaco. Es gibt noch viele weitere Orte mit Objekten, die diesen Bauwerken gleich zu setzten sind.

Man sollte einfach, einmal davon abstand nehmen nur sensations begierig irgendwelche Infos zu posten und anstelle dessen, wie ich schon sagte, globaler und vorallem verantwortungsbewußter mit Informationen und dessen Gehalt umgehen. Nicht umsonst, hat die Paläo-Seti Forschung mitlerweile einen schlechten ruf, den sie aber gar nicht haben müßte.

StaVanGer
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Alt 14.04.2003, 17:40   #8
Sereck
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du hast recht.die paläo-seti hätte ihren teils schlechten ruf garnicht verdient.
an solchen stellen kritisiere ich gerne die menschen als solches.was für den menschen nicht spektakulär oder auch nur irgendwie im ansatz interessant ist wirde garnicht oder nur kaum beachtet.darum wird grade auf dem paläo-seti bereich viel populärschund veröffentlicht.leider mussmamn natürlich sagen.das verfälscht grosstenteildie ergebnisse.ich erwähne hier nur EvD.
so verliert man natürlich die globale sichtweise und fängt manchmal sogar an noch etwas hinzuzudichten.
und das finde ich absoulut traurig.
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Alt 14.04.2003, 23:35   #9
merlin
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wie schon erwähnt würden tunnel`s und unterirdische bauten erhalten bleiben.immer vorausgesetzt das sie soetwas hatten.
danach müßte man aber sehr gezielt suchen.wenn man annimt das die alten städte uner unmengen von erdreich verborgen liegen,teilweise sogar von ganzen in der zwischenzeit endstandenen gebirgen oder auch meeren,wie tief liegen dann erst die damaligen unterirdischen bauwerke.
merlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2003, 11:19   #10
StaVanGer
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Also Merlin,
Vermutungen in dem Bezug sind ja gestattet, aber wir haben doch schon wenn man, sich einmal viele Relikte und Fundstätten anschaut, eine ganze Menge an Infomaterial und Ausgangspunkte für weitere Forschung.
Man muß sich einfach nur mal mit den schon gegebenen Informationen auseinandersetzten und versuchen sie Chronologisch zu sorten. Weil viele Fundstücke, auch einige neueren Datums beruhen mit Sicherheit auf Kopien von vorangegangenen Entwicklungen und genau da muß einfach angesetzt werden.
Es geht einfach nicht sich immer nur Bruchstücke aus dem Kuchen heraus zu suchen und diese in einem persönlich passendes Schema zu verquappen, nur weil dieses sich dann interessanter und reißerischer anhört und Ottonormal Bürger dann aufmerksam wird.
Man muß langsam aber sicher anfangen, durch sorgsame Recherchen und genügend schlüssige Beweismittel und Benennung, fakt bezogener Grabungen und Quellen auch Wissenschaftler davon zu überzeugen, vorallem können diese dann nicht mehr einfach abwiegeln.

Stavanger
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