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Geheimnisvolle Frequenzen - Bewusstseinskontrolle? Taos Hum, Codename Teddybär, Glücksfrequenz - wird mit bewusstseinsmanipulierenden Frequenzen experimentiert?

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Alt 03.05.2004, 15:21   #1
Jeanny
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Standard Frequenzen/Radiowellen

Hallo!

Ich habe da mal eine ganz dumme Frage:
Angeregt durch den Film gestern abend (Frequenzy)....
Wellen usw. umgeben uns ja ständig....es gibt Sender und Empfänger. Aber wann existieren diese Wellen denn nicht mehr?
Könnten sie evtl. Zeitebenen durchqueren?

Ich weiß nicht, ob ich die Frage im richtigen Bereich eingestellt habe. Wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung!

Jeanny
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Alt 03.05.2004, 23:21   #2
avidjo
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Standard RE: Frequenzen/Radiowellen

elektromagnetische wellen geben beim durchgang durch materie energie ab, sie werden gedämpft. nach einer bestimmten distanz ist praktisch die gesamte energie dissipiert. trifft eine welle auf einen empfänger werden die elktronen im einfachsten bild in entsprechend in schwingung versetzt, die wellenenergie wird umgewandelt. das mal als ganz ganz knapper abriss
frequency hab ich gestern zum ersten mal gesehen, eigentlich ganz nett, mir ist aufs erste kein gravierender fehler aufgefallen (normalerweise strotzen solche filme ja vor inkonsistenz).
das mit der funkverbindung ist ein billiger aufhänger, irgendwie muss er ja den kontakt herstellen. dass erhöhte sonnenaktivität durch die vom sonnenwind verstärkte teilcheninjektion in die ionosphäre und damit erhöhte schichtionisation den funkverkehr stört passt halt ganz nett dazu. über die unsinnige assoziation mit einer zeitverzerrung muss man halt gnädig hinwegsehen
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Alt 04.05.2004, 15:59   #3
Jeanny
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Ah

Vielen Dank für Deine Erläuterung! Jetzt bin ich
schlauer ;-)

"nach einer bestimmten distanz ist praktisch die gesamte energie dissipiert"

Daran liegt es wohl auch, daß Radiosender nur eine bestimmte Reichweite haben?

Nochmals danke
Jeanny
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Alt 05.05.2004, 02:21   #4
avidjo
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yep, abhängig von der sendeleistung.
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Alt 05.05.2004, 19:21   #5
weatherwax
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Standard "verstummen" von radiowellen

Da muß ich mich doch mal glatt einklinken...

Erstmal ist es so, dass es auf jeder Frequenz im EM-Spektrum ein natürliches rauschen (und auch welches, das im Empfänher erzeugt wird) gibt. Wenn jetzt der Pegel des Signals unter den des Rauschens fällt, kann man das Signal nicht mehr vom Rauschen trennen, dadurch funktioniert der Empfang nicht mehr.

Es kann mehrere gründe geben, warum der Signalpegel fällt. Als primärer Grund wäre zu nennen, dass die Radiowellen einen in bestimmten Situationen gar nicht erreichen - z.B. weil man in einem "Schatten" liegt - bei Fernsehsendern merkt man das recht deutlich, da kann schon ein Haus im Weg das Signal eines Senders stören. Das vorhandensein dieses Effekts hängt vor allem von der Wellenlänge ab, und diese schwankt ja je nach Technik zwischen hunderten Metern und Millimetern. Zum Vergleich: Das ganze Spektrum des Lichts (das ja auch nur eine besondere EM-Welle ist), überspannt nichtmal ein Wellenlängenverhältnis von 1:2.

Große Wellen "spülen" also über kleine Hindernisse herüber, kleinere zeigen hinter einem Hindernis einen "Schatten".

Zusätzlich gibt es einen Teil der Atmosphäre (die Ionosphäre), der bestimmte Wellen zurückwirft, das ist der Grund, warum man Langwellen eines Senders auf der ganzen Welt empfangen kann und die kurzen Fernsehwellen nur, wenn der Sendemast nicht hinter dem Horizont verschwindet. Bei Kurzwellen sind die Funkeigenschaften der Ionosphäre äußerst unbeständig, die Reichweiten unterscheiden sich zB zwischen Tag und Nacht, oder auch wenn Sonnenstürme auftreten. Manchmal kommt es so zu extremen überreichweiten (mehr als 30fache reichweite ist leicht möglich)

Der nächstwichtige Grund ist, dass sich Radiowellen "verdünnen", genau wie auch die Wellen von einem Kiesel der ins Wasser geworfen wird, zum Ufer hin immer schwächer werden. Bei Radiowellen ist das sogar noch stärker als bei Wasserwellen, denn diese Breiten sich ja in einem Volumen aus und nicht in einer Fläche (von sonderfällen abgesehen In der Tat tritt auch eine Dämpfung auf (insbesondere halt in dichten materialien, wie Wasser oder Stein), in der Luft ist diese jedoch meist vernachlässigbar. Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, sehr kurze Wellen reagieren recht empfindlich auf das Wetter (Nebel, Wolken, Schnee etc.), das jedoch hauptsächlich, weil durch ihre kurze Wellenlänge derart kleine Objekte (Schneeflocken) Schatten werfen können und kurze Wellen auch eher für Richtfunk eingesetzt werden, wo ein Verstreuen des Signals gleich einen Verlust bedeutet (bei ungerichtetem Funk richtet verstreuen weniger Schaden an)

Außerdem tritt manchmal Interferenz auf, wenn sich zwei "Versionen" (zB direkte Verbindung und Reflektion an einer Gebäudewand) überlagern. Das kann gut sein (vervielfachung der Signalstärke) oder auch schlecht (signalstärke fast null), je nach Situation.

Was ganz sicher ist, ist, dass sich Radiowellen ziemlich genau mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten und so nach ihrem Absenden recht schnell ihre Energie in der Atmosphäre verteilen, so dass das Signal danach nicht mehr empfangen werden kann.
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Alt 07.05.2004, 15:28   #6
Jeanny
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Hallo weathermax!

Auch Dir vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ich werd' ja immer schlauer

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Alt 10.08.2004, 20:28   #7
Mr Knickx
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Selbst wenn Radiowellen energiemaessig konserviert waeren; wie sollten sie denn in eine andere (Zeit)Dimension fliegen?
Da muesste es ja einen Tunnel geben.
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Alt 18.05.2005, 21:15   #8
Caput
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mal eine andere frage

was passiert mit dem bioorganismus
wenn man ettliche radiofrequenzen zu hitzefrequenzen umformen würde?

( http://onnachrichten.t-online.de/c/4...6/4218568.html )
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Alt 19.05.2005, 04:57   #9
Llewellian
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Registriert seit: 05.01.2004
Beiträge: 4.313
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Also das ist wirklich "MÜLL". Wurde falsch ausgedrückt...

;o).

Ja, es gibt - im klassischen Sinne - "Hitzefrequenzen". Sprich Licht (auch eine elektromagnetische Welle, genauso wie Funkwellen) - im Infraroten Bereich.

Aber das ist Stumpfsinn.

Es gibt ein paar Frequenzen, auf die ein Organismus der Wasser enthält besonders reagiert. Das wäre z.B die Schwingfrequenz von Wassermolekülen bei etwa 2.2 Gigahertz, genau der Frequenz, die von Microwellenherden genommen wird, auch aus genau dem Grund...

Aber prinzipiell ist es eigentlich scheissegal, welche Frequenz du nimmst, wenn du nur genügend Energie dahinter steckst...

Ob du jemanden nun einfach mit Radiostrahlung zum Kochen bringst, ihn mit einem Laser aus dem optischen Spektrum durchlöcherst oder ihn bis auf die Knochen per Röntgenemission verstrahlst ist letztendlich völlig egal.

Natürlich tut man sich aber einfach leichter, wenn man nur ganz bestimmte elektromagnetische Spektren hernimmt. Kommt drauf an was man will und wo man es will.

Laser zum Beispiel. Schön hochfrequent, damit kann man die Energie prima auf einen Punkt fokussieren.

Muss übrigens im Weltraum kein Infrarotlaser (also aus dem Wärmestrahlungsbereich) sein... ein guter grüner, blauer oder gelber Lichtstrahl mit genügend Energie brät genauso rein...

Man tut sich natürlich leichter, bestimmte Frequenzen zu erzeugen... und im atmosphärischen Einsatz ist Infrarot nicht nutzbar, da kommt man nicht weit....

Übrigens... um auf den Anfang zurückzukommen:

Wenn man in diesem Zusammenhang von Frequenzumformung spricht, dann deshalb, weil man z.B Maser oder Laser erst "pumpen" muss.

Du regst die Maschine mit Frequenz A an und erhältst dann gleichgerichtete elektromagnetische Emission der Frequenz B.

Ich hab zum Beispiel (von einem Elektronikschrottplatz zusammengebaut) einen UV-Licht gepumpten 0.5 W CO2/Xenon Gas Rotlichtlaser zuhause...

Geht auch anders herum. Der XFEL bei CERN wird z.B erst in supraleitenden Niob Hohlraumresonatoren im Kiloherzbereich als freier Elektronenstrahl gepumpt um dann später in Magnetresonanzundulatoren im Microwellenfrequenzbereich zu schwingen, was dann die Resonanzelektronen in diesem Partikelstrahl dazu anregt, extrem höchstfrequentes Röntgenlaserlicht in Femtosekundenpulsfolge abzugeben. So eine Art "Domino".

Aber sowas lässt sich nicht als Waffe hernehmen... he he he... Wer will schon einen 3km langen und tausende Tonnen schweren Beschleunigerring mit sich rumtragen... ;o). Und nicht mal die Reaktoren auf einem Flugzeugträger hätten die Power, das Teil zu betreiben.. ;o).
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