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Alt 12.02.2015, 14:54   #28
Elical
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Wäre es nicht sinniger mit Mikrophonen in Erdspießen zu arbeiten und aus solchen dann ein Messgitter aufzubauen um die vorher spezifizisch isolierten kriechgeräusche der Würmer in der Aufnahme durch eine entsprechende Mustererkennung erst zu identifizieren und dann die Quelle zu triangulieren?

Das hat halt den Nachteil, dass man echt vorher korrelierbare Daten erzeugen muss.

Manöverkritik:
Also wenn ich das alles richtig verstanden habe.... korrigiert mich wenn ich irre.

Also das mit der Hochfrequenz wird nicht funktionieren, gerade weil deine "Dipole" Erstens alle individuelle rundumstrahler in Form von schlabbrigen Drähten wären, und du im Nahfeld mit dem Detektorempfänger die Positionen so kleiner Störungen im Wechselfeld ohnehin nicht auflösen kannst - es geht schlicht nicht weil die Elektromagnetische Welle sich im Nahfeld anders verhält denn im Fernfeld, da dort die Auftrennung von E und B Feld nicht wie eben beim transversalen Fernfeld auftritt - sondern weit komplexer ist.
Wie du also mit einer labbrigen Decke da eine definierte Abstrahlcharakteristik erreichen willst, ist mir auch irgendwie nicht klar?
Im Grunde ist die Decke in der Konfig ein HF Induktor/trafo mit vielen Paralleln Drähten und Luftkern.

Ausserdem solltest du auf die Idee kommen die Drähte in der Decke den Boden auch noch berühren zu lassen, wird dir der Skineffekt ohnehin jegliche Tiefenwirkung durch die B Feld komponente nehmen.

Wie gesagt falls ich mich irre korrigier mich!

Jedoch mit anderen Worten verwend die teure (vor ein paar Jahren noch sauteure) gute Messelektronik besser für ein Projekt das im Einklang mit den physikalischen Gesetzmässigkeiten ist.

Ja,
Ich habe sowas ähnliches schon gemacht in Form eines Bodenabstands- und Folgeradars für einen Schweber, dabei habe ich für ein Redundanzsystem auch mal mit niederfrequenter Kopplung im kHz und niedigen MHz bereich und analoger Auswertung mit iterierendenden Invertierten Röhrenverstärkern experimentiert - da Digitaltechnik zwar toll ist, aber im Ernstfall unbrauchbar, weil zerstört oder die Versorgungssicherheit mit Ersatzteilen kompromittiert.


Ich wünsch dir jedenfalls viel Erfolg bei deinen Experimenten - HF Tecknik ist ein sehr spassiges Feld - mit einer sehr ästhetischen physikalischen Beschreibung - die leicht zu verstehen ist und dennoch komplexe und schöne Sachen ermöglicht.

Geändert von Elical (12.02.2015 um 14:59 Uhr).
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