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Alt 22.04.2012, 16:44   #6
Neuromancer
Erfahrener Benutzer
 
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Standard Dunkle Energie // Materie

Hallo Leute,

vielen Dank für euer Feedback!

Hmm, da muss ich gestehen das ich da anscheinend nicht weit genug vorgedacht habe bzgl. dem verletzten der ART und die empirisch ermittelten Beweise dazu das diese Theorie und ihre Effekte bis jetzt am Besten dazu geeignet sind unser bis jetzt bekanntes Universum zu erklären und die physikalischen Effekte für unsere Zwecke zu gebrauchen.

Anhand eurer Beiträge muss ich eingestehen das ich da anscheinend zwei grundlegende Dinge miteinander als gleiches betrachtet habe, nämlich dunkle Materie und Energie! xD

Ich versuch mal weiter mein Hirngespinst ein wenig zu erklären:

Feste Materie ist ja gespeicherte, "kondensierte" Energie die nach der verbreiteten Theorie des Urknalls "kurz" danach entstanden ist.

Da dieser Zustand des Universums nicht errechnet werden kann, da die Zeit gegen unendlich groß gewesen sein müsste und der Raum gegen unendlich klein war, entstand nach dem Urknall die Materie die seit diesem Zeitpunkt in Bewegung (relativ gesehen) ist.

Sofern ich die ART (ich sag mal für einen Laien leider nur sehr ansatzweise) verstanden habe bezieht sich die Relativtät immer auf den Standpunkt des Betrachters ...

Nun wenn wir diese Gegebenheit auf unsere Situation auf der Erde betrachten, so ist dies unser Standpunkt der wiederrum der Masseträgheit unseres Planeten ausgesetzt ist bzw. insofern Satelliten und Sonden in unserer unmittelbaren Nähe in unserem Sonnensystem ergo in dem Raum durch die Gravitation verzerrt.

Meine Theorie würde darauf basieren einen externen Betrachtungsstandpunkt zu haben in dem die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft eines masseschweren Körpers in diesem "Moment" einbezieht, sozusagen eine allgemeine Unschärfe bezüglich der Position und der Geschwindigkeit, lediglich dem Vorhandensein der Masse in der Zeit selbst.

Wenn ich mir vorstelle das eine massereiche Sonne (dessen Licht nach Milliarden Jahren wir heute messen bzw. betrachten können) so hat diese Sonne aufgrund der Verschiebung schon diesen Zeitraum existiert, das Licht hat aufgrund der Entfernung so lange gebraucht um von uns beobachtet zu werden.

In dieser Zeit war die Masse des Sterns immer präsent, da ich nun keinen absoluten Fixpunkt im Universum annehmen kann, war dieser Stern sogesehen in den jeweiligen Massewertigkeiten auch immer einer Bewegung unterworfen (so wie unser Sonnensystem > nächste Wertigkeit Milchstrasse > Galaxiencluster > usw.)

Da dieser Körper aufgrund der eigenen Masseträgheit die Raumzeit um sich verzerrt "entsteht" dadurch für diese Körper seine eigene Zeit.

Wenn ich diese Zeit ansich nun extern betrachten würde so müsste ich den Zeitraum den dieser Körper existiert mit seiner Bewegung im Raum einbeziehen und ich würde alle Positionen und Bewegungen dieses Körpers auf einmal sehen = wie bei einem Bild das sehr lange belichtet wurde, alles wäre verwischt und die Masse in der Bewegung in der Zeit verschwimmen.

Da wir mit unserer Meßtechnik keine so langen Messungen machen können wären daher 14,5 Mrd. Jahre (ich nehme das mal so als Richtwert aufgrund der aktuellen Messungen) als Zeitraum anzusehen seitdem die Massen der Körper in Bewegung sind bzw. seit diesen Zeitpunkt die Energie sich zur Masse kondensiert hat.

Mein theoretisches Echo dieses Massenabdrucks in der Raumzeit wäre ergo die dunkle Energie die seit der Kondensation der Materie nach dem Urknall zugenommen hat.

Daher könnte man theoretisch ableiten aufgrund dieser Zunahme das in der Zukunft ein weiterer Urknall stattfinden würde, falls sich diese Expansionsrate beschleunigt um einen gewissen Faktor.

Würde ich daher mit überlichtschneller Geschwindigkeit reisen können (was ja aufgrund der Masseformel praktisch nicht umsetzbar ist) so würde ich mich dem erneuten Urknall desto schneller nähern bzw. beim erreichen einer fast unendlichen Geschwindkeit das Kollabieren des Universums selbst betrachten können.

Ist wie gesagt nur ein Gedankenspiel, da ich mich hobby mässig ein wenig mit diesen Dingen auseinder setzte! :-)

Mfg

Neuromancer
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„Wenn man eine Katze auseinandernehmen will, um zu sehen, wie sie funktioniert, hat man als erstes eine nicht funktionierende Katze in den Händen.“

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