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Alt 23.03.2009, 15:35   #7
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von Godan Beitrag anzeigen
Ich komme darauf, weil zum Beispiel der Blütennektar von gentechnisch verändertem Raps wesentlich mehr Energie haben soll, als der unveränderte. Damit ist also dieser Blütennektar ein starkes Kraftfutter für die Insekten.
Nicht der Nektar, sondern die Samen werden auf mehr Energie getrimmt. Und das wird durch eine verstärkte Produktion von Fettsäuren erreicht. Fette in Samen sind aber keine geeignete Nahrungsquelle für Insekten. Diese ernähren sich eher von Pollen, um an Zucker zu kommen.
Und selbst wenn sie die fettreicheren Rapsarten essen würden (verdauen Bienen eigentlich Fette gut??), würden sie deswegen nicht unbedingt grösser, sondern wären einfach schneller satt.
Zitat:
Die Insekten stellen sich, so weit ich weiß, auf Umweltveränderungen bzw. Lebensraumveränderungen, wie auch andere Tiere oder Pflanzen, ein.
Natürlich tun sie das. Der Birkenspanner ist da ein gutes Beispiel. Aber die Produktion von neuen Giften ist nun mal schwieriger als eine kurzfristige Anpassung an andere Nahrungsquellen, neue Feinde oder einen neuen Lebensraum. Dafür müssen die Gitdrüsen modifiziert werden. Das sind mehrere Mutationen, die dafür nötig sind.
Zitat:
Mal eine ganz dumme Frage: Wodurch kommt das Aussterben so vieler Tier - und Planzenarten? Ich würde sagen, durch den Menschen und die Technik.
Das ist nicht unbedingt eine dumme, aber eine zu allgemein gestellte Frage. Das Aussterben der meisten Tierarten fand vor dem Auftreten der ersten Menschen statt und wurde damit nachweislich nicht vom Menschen verursacht.
Die meisten Tierarten, die in den letzten 200 Jahren ausgestorben sind, könnten dieses Schicksal aber den Menschen verdanken. Direkt oder indirekt.
Nur hat das relativ wenig mit Killerhummeln zu tun. Oder entgeht mir da ein Zusammenhang?
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Even people who are a pain in the arse can stimulate new thinking.
Vaughan Bell, Institute of Psychiatry, London
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