Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 01.07.2017, 16:42   #16
Charly
Benutzer
 
Registriert seit: 30.06.2017
Beiträge: 94
Standard

@basti 79 = danke für die vielen Erklärungsversuche. Ich werde dazu im laufe meiner Erzählungen teilweise vom Gegenteil deiner Behauptungen berichten, belasse es aber nun zunächst auf diese Aussage, um dann eventuell die zueinander stehenden Gegensätze gegenseitig auf ihren Wahrheitskern zu ergründen.



Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Sehr gerne.
Vorallem würde mich (nebenbei) interessieren wie du heute mit diesem Schicksalsschlag umgehst, der dich ja nicht unwesentlich im Alltag beeinflussen dürfte.

btw.
Die Antwort die du mir "noch schuldig bist": Warum hast du bei all den negativen Gefühlen die du im Zusammenhang mit deinem gefährlichen Job hattest, nicht rechtzeitig Konsequenzen gezogen und dir etwas gesucht was weniger riskant ist? Stattdessen übst du 5 Jahre eine Tätigkeit aus, wo dir dein Bauchgefühl sagt, dass geht irgendwann schief...

zunächst einmal möchte ich auf deine Signatur eingehen, denn den Spruch habe ich mir immer zu eigen gemacht. nun muss ich wohl oder übel umdisponieren

zu meinem Unfall und dessen Folgen = mein Schicksalsschlag beinhaltet, auf gewisse Sinne den Rest meines Lebens verzichten zu müssen, kurzum = mir fehlen seitdem die Beine.

Natürlich musste ich mir in so jungen Jahren neue Ziele setzen, denn die Ziele vor dem Tag X waren aufgrund dessen nicht mehr zu 100% durchführbar.

Die neuen Ziele kamen mit der Zeit von ganz allein, nur vorab hatte ich eine Abneigung an all dem was Beine hatte, quasi auf alles.

Heutzutage empfinde ich mein "Schicksalsschlag" mehr als Segen als andersherum und auch wenn man mir im Gegenzug zu meinem spirituellen Erfahrungsschatz meine Beine anbieten würde, so würde ich diesen Deal ohne mit der Wimper zu zucken danken ablehnen.

Ich kann dir auch sagen warum. = durch die mir fehlenden Gliedmaßen werde ich gezwungen, mir einen "Ersatz" zu suchen. Außerdem bin ich in der komfortablen Situation, wegen der Behinderung mich den gesellschaftlichen Druck ein wenig mehr zu entziehen, dadurch besitze ich weniger Ablenkung wie manch andere Menschen. Kann somit mehr "auf mich selbst" eingehen.


jetzt zu der Antwort, die ich dir schuldig bin.

es ist wie @basti sagt = ich wollte mit den Kopf durch die Wand, wollte diese innere Stimme nicht hören, wollte sie ignorieren und das habe ich ja auch mit Erfolg geschafft = ganze 5 Jahre lang. In dieser Zeit war jedenfalls Ruhe, habe die Stimme nicht bewusst wahrgenommen.

ich habe halt einen Dickschädel und was ich mir vornehme versuche ich in die Tat umzusetzen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben und spiegelt sich in vielerlei Gegebenheiten wieder, wie Hobbys und Weltanschauung usw. Ich schwimme eigentlich permanent gegen den Strom, wobei es viel leichter wäre, es nicht zu tun. = aber das wäre dann nicht ich.

ich mach dann nun weiter mit Erzählen.
Charly ist offline   Mit Zitat antworten